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Von wegen Kündigungsstopp: Twitter entlässt erneut 200 Angestellte

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geschrieben von Maria Gramsch

Die Massenentlassungen bei Twitter nehmen einfach kein Ende. Denn der US-Konzern hat kürzlich erneut 200 Angestellten gekündigt, darunter auch hochrangige Führungskräfte. Dabei sollte laut CEO Elon Musk eigentlich Schluss mit weiteren Entlassungen sein. 

Eigentlich sollte mit den Entlassungen bei Twitter nach der Übernahme durch Elon Musk bereits Schluss sein. Doch wie die New York Times berichtet, hat der Konzern erneut Mitarbeiter:innen gekündigt.

Twitter im Kündigungswahn

Vor der milliardenschweren Übernahme durch Musk hatte das soziale Netzwerk rund 7.500 Angestellte. Seitdem ist die Belegschaft kontinuierlich geschrumpft.


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Insgesamt soll die Zahl der Mitarbeiter:innen zuletzt rund 2.300 betragen haben. Nun müssen erneut 200 Angestellte, also rund zehn Prozent der Belegschaft, das Unternehmen verlassen.

Wer ist von den Entlassungen betroffen?

Einer der prominentesten Abgänge dürfte Esther Crawford, die Chefin von Twitter Blue, sein. Von diesem Abgang berichtete zuerst Zoë Schiffer, Managing Editor bei dem US-Magazin Platformer.

Crawford strebte nach der Übernahme durch Elon Musk „nach einer größeren Rolle“, wie es in einem Inside-Bericht von The Verge Mitte Januar hieß. Nach den ersten Massenentlassungen habe sie bei Slack geschrieben, dass „drastische Kürzungen erforderlich sein würden, um zu überleben, egal, wem das Unternehmen gehört“.

Anfang November postete sie sogar ein Foto, auf dem sie schlafend im Büro zu sehen war. „Wenn dein Team rund um die Uhr arbeitet, um Deadlines einzuhalten“, schrieb sie dazu.

Doch die erneute Kündgungswelle trifft auch den Großteil des verbleibenden Produktteams, wie Alex Heath von The Verge bestätigen konnte.

Twitter: Entlassungen wegen schlechtem Umsatz?

Grund für die erneuten Entlassungen könnte laut der New York Times ein Umsatzeinbruch sein, den das Unternehmen mit den Entlassungen wohl habe auffangen wollen.

Anfang Januar stand bei dem US-Konzern ein Umsatzrückgang von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu Buche. Seither konnte sich das Unternehmen noch nicht in die Gewinnzone manövrieren.

Schuld daran könnten laut The Information auch die enormen Zinsforderungen im Zusammenhang mit der fremdfinanzierten Übernahme durch Elon Musk sein. Denn hierfür muss das Unternehmen rund 1,2 Milliarden US-Dollar berappen.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.