Wirtschaft

Wohnen und Leben: So hoch sind die Lebenshaltungskosten in Helsinki

Lebenshaltungskosten Helsinki, Mieten Helsinki, Was kostet Helsinki, Wie teuer ist Helsinki
Adobe Stock/ ake1150
geschrieben von Fabian Peters

Die Inflation macht vielen Mensch zu schaffen. Die Energiekrise scheint sich zwar zu entspannen und die Inflationsrate sinkt allmählich. Doch vor allem die Lebensmittelpreise sind nach wie vor hoch – von den Mieten ganz zu schweigen. Aber wie hoch sind eigentlich die Lebenshaltungskosten in ausländischen Großstädten? Beispiel Helsinki. 

Die Mieten in Deutschland steigen schon seit Jahren – vor allem in den Großstädten. Doch die Energiekrise und die Inflation haben das Leben hierzulande noch einmal wesentlich teuerer gemacht. Zwar scheinen sich die Energiepreise mittlerweile wieder etwas zu entspannen.

Die Preise für viele Lebensmittel und Produkte steigen dennoch weiter an. Aber wie teuer ist eigentlich das Leben im Ausland? Heute: die aktuellen Lebenshaltungskosten in Helsinki.


Neue Stellenangebote

Growth Marketing Manager:in – Social Media
GOhiring GmbH in Homeoffice
Studentische Unterstützung für Content Creation / Social Media (m|w|d)
envia Mitteldeutsche Energie AG in Chemnitz
Studentische Unterstützung für Content Creation / Social Media (m|w|d)
envia Mitteldeutsche Energie AG in Markkleeberg

Alle Stellenanzeigen


Lebenshaltungskosten Helsinki: Wie teuer ist die finnische Hauptstadt?

Der sogenannte „Cost of Living Index – zu deutsch „Lebenshaltungskostenindex“ – ist ein theoretischer Preisindex, der die Kosten für verschiedene Produkte und Dienstleistungen in unterschiedlichen Ländern oder Städten miteinander vergleicht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Websites, die einen solchen Preisvergleich versprechen.

Die Plattform Numbeo gilt jedoch als eine der größten datenbasierten Plattformen in puncto Lebenshaltungskosten. Der „Cost of Living Index by City 2023“ vergleicht dabei die Lebenshaltungskosten in Hunderten Großstädten weltweit. Den Maßstab und allgemeinen Vergleichswert bildet dabei die Stadt New York City, die gemeinhin als eine der teuersten Städte der Welt gilt.

Die Lebenshaltungskosten in Helsinki liegen laut Numbeo demnach bei einem Wert von 69,0 (New York City: 100,00). Damit belegt die finnische Hauptstadt Platz 109 im Ranking (Stand: 16. Oktober 2023). Im Vergleich dazu: Berlin mit einem Wert von 68,1 auf Platz 117, München auf Platz 102 mit einem Preisindex von 70,1 und Köln mit einem Cost of Living Index von 68,8 auf Platz 134.

Wie hoch sind die Mieten in Helsinki?

In Sachen Lebenshaltungskosten liegt Helsinki auf Platz zwei der teuersten Städte in Finnland. Im internationalen Vergleich ist die Stadt 31,0 Prozent günstiger als New York City (ohne Mieten). Unter Berücksichtigung der Mietpreise (Cost of Living Index Plus Rent Index) ist die finnische Hauptstadt wiederum 50,6 Prozent preiswerter als die US-amerikanische Millionenmetropole.

Die Mietpreise für einen Single-Haushalt sehen laut Numbeo – Stand: 16. Oktober 2023 – dabei umgerechnet wie folgt aus: 964,18 Euro für eine Wohnung im Stadtkern und 791,42 Euro Miete für eine Wohnung außerhalb des Zentrums. Für eine vierköpfige Familie: 1.801,50 Euro im Stadtkern und 1.287,59 Euro außerhalb des Zentrums.

Lebenshaltungskosten: Wie viel Geld braucht man in Helsinki?

Der Index-Plattform Numbeo zufolge liegen die Lebenshaltungskosten in Helsinki für eine vierköpfige Familie bei umgerechnet bei 3.472,94 Euro (ohne Miete) und 5.274,44 Euro (mit Miete im Stadtkern) sowie 4.760,53 Euro außerhalb des Zentrums.

Bei einem Einpersonenhaushalt sieht die Auswertung wie folgt aus: 945,00 Euro (ohne Miete) und 1.913,95 Euro (mit Miete im Stadtkern) sowie 1.736,42 Euro außerhalb des Zentrums. Insgesamt umfasst die Auswertung dabei sämtliche Lebenshaltungskosten: Miete, Nebenkosten, Restaurantbesuche, Kleidung, Lebensmittel, Auto, Reisen, Sparen und weitere.

Je nach Konsumverhalten und Lebensverhältnissen, kann der Schnitt jedoch variieren. Um die individuellen Lebenshaltungskosten in Helsinki und Co. zu berechnen, stellt die Plattform einen hauseigenen Kalkulator bereit.

Auch interessant:

Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).