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Verbrenner fallen bei Kälte häufiger aus als Elektroautos

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Adobe Stock/ teksomolika
geschrieben von Fabian Peters

Elektroautos fallen bei Kälte seltener aus als Verbrenner. Das ist das Ergebnis einer Statistik des norwegischen Pannendienstes Viking. Die Auswertung räumt dabei mit einem weitverbreiteten Irrglauben auf. 

Norwegen nimmt in puncto Elektromobilität gewissermaßen eine Vorreiterrolle ein. Denn im Jahr 2023 waren über 80 Prozent der neuzugelassenen Fahrzeuge Elektroautos. Aktuell liegt der E-Autoanteil dem Vernehmen nach sogar noch etwas darüber.

Volkswagen hat deshalb bereits angekündigt, ab 2024 keine Verbrenner mehr in Norwegen verkaufen zu wollen. Dabei sind die Durchschnitttemperaturen in Norwegen deutlich geringer als beispielsweise in Deutschland. Das scheinen zunächst keine idealen Bedingungen für Elektroautos zu sein. Doch in einem Punkt konnte diese Annahme nun widerlegt werden.


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Elektroautos fallen bei Kälte seltener aus als Verbrenner

Extreme Kälte kann die Reichweite von E-Autos negativ beeinflussen. Das ist inzwischen klar. Laut TÜV Nord sinkt sie im Winter im Schnitt um zehn bis 30 Prozent. Viele Hersteller entwickeln deshalb jedoch immer bessere Batterien, um diesem Reichweitenverlust entgegenzuwirken.

Auch wenn es in Norwegen im Durchschnitt etwas kälter ist als in Deutschland, herrschen an der Westküste des Landes aufgrund des Golfstroms das ganze Jahr über relativ milde Temperaturen. Doch selbst was den Winter angeht, konnte der norwegische Pannendienst Viking, der mit dem deutschen ADAC vergleichbar ist, nun mit einem Mythos aufräumen.

Denn Elektroautos fallen bei Kälte seltener aus als Verbrenner. Das geht aus einem Bericht des norwegischen Fernsehsenders TV2 unter Berufung auf den Pannendienst hervor. Demnach gingen nur 13 Prozent der Pannen auf Startprobleme von Elektroautos zurück. 87 Prozent der Fälle mit Startschwierigkeiten hätten Verbrenner getroffen.

Pannenstatistik: E-Autos sind besser als ihr Ruf

Laut Viking geht diese Statistik auf rund 34.000 Pannenfälle zurück, die sich allein in den ersten neun Tagen des Jahres 2024 ereignet haben. Mit Blick auf die Auswertung und der Tatsache, dass aktuell rund 23 Prozent der Fahrzeuge in Norwegen Elektroautos sind, sind E-Autos dem Pannendienst zufolge bei Kälte fast doppelt so gut wie Verbrenner.

Laut Viking hatten vollelektrische Fahrzeuge an der Statistik einen Anteil von 21 Prozent. Dabei muss jedoch auch berücksichtigt werden, dass ältere Verbrenner häufiger Probleme haben als neuere. E-Autos sind im Vergleich außerdem insgesamt neuer. Dem Vernehmen nach weisen Elektroautos dennoch eine geringe Ausfaloqwuot bei Kälte aus, da geringe Temperatur eher Ladegeräte als die Fahrzeuge selbst beeinträchtigen.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).

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