Wirtschaft

Paket-ID: DHL testet Versand ohne Paketlabel – Frankierung per Stift

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Jens Wegener / DHL Group
geschrieben von Maria Gramsch

Ein Paket versenden und dafür kein Label mehr ausdrucken müssen? Das klingt nach einer absoluten Traumvorstellung. Doch die könnte bald Wirklichkeit werden, denn DHL testet aktuell den Versand ohne Paketlabel mit der Paket-ID.

Briefe und Postkarten kannst du schon seit einiger Zeit ohne Briefmarke versenden. Hierfür benötigst du nur einen Stift und deinen Porto-Code, der die Briefmarke ersetzt.

Künftig könnte das auch für Pakete funktionieren. Denn DHL testet aktuell in einem Pilotprojekt die Paket-ID. Damit kannst du dein Paket einfach mit einem Stift frankieren und musst kein Label mehr ausdrucken.


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So funktioniert die Paket-ID von DHL

Bisher benötigen alle Pakete, die du mit DHL versenden möchtest, ein Versandlabel. Dieses musst du entweder zuhause ausdrucken oder mittels QR-Code im Shop oder vom Zusteller drucken lassen.

Künftig könnte es aber viel einfacher werden, ein Paket mit DHL zu versenden. Denn der Konzern testet eine neue Methode, um Pakete zu frankieren, wie paketda.de berichtet.

Dabei soll die Paket-ID zum Einsatz kommen, die du einfach mit einem Stift auf dein Paket schreiben kannst. Jedoch ist diese Art der Frankierung bisher nur für Mitnahme einer Sendung durch den Paketboten vorgesehen.

Die Paket-ID macht das Versandlabel überflüssig

Das Pilotprojekt läuft derzeit mit einigen Kund:innen, die in einer E-Mail über die Testphase informiert werden. Diese bekommen dann für den Versand weder Versandlabel noch QR-Code übermittelt.

In der E-Mailist stattdessen die Paket-ID enthalten. Diese müssen Absender:innen dann handschriftlich auf das Paket übertragen.

Dabei ist die Paket-ID an den Porto-Code im Briefversand angelehnt. Jedoch enthält diese nicht nur Informationen über das Porto. Auch Angaben zum Absender und Empfänger der Sendung sind hier hinterlegt.

Paket-ID der DHL kommt in zwei verschiedenen Varianten

Dabei gibt es zwei verschiedene Ausführungen für die Paket-ID. Die erste Variante ist für Paketmarken gedacht, die DHL-Kund:innen im Online-Shop kaufen. Dabei ist es für die PAK-ID unerheblich, ob eine Sendung privat oder geschäftlich versendet wird.

Zusätzlich gibt es mit der RET-ID eine zweite Variante. Diese soll für Retouren zum Einsatz kommen. Die Information dafür werden vom Händler an die Kund:innen direkt übermittelt.

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.

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