Paketverfolgung Google Maps, DHL, Deutsche Post, Openstreetmap, Karten, Navigation

Nicht mehr über Google Maps: Post und DHL verändern Paketverfolgung

Beatrice Bode
Adobe Stock/Atstock Productions

Für die Paketverfolgung sind DHL und die Deutsche Post offenbar von Google Maps auf Openstreetmap umgestiegen. Eine offizielle Ankündigung gab es nicht, doch die Hinweise verdichten sich. 

Kunden, die kürzlich wissen wollten, wo sich ein bestelltes Paket befindet, dürften bei der Ansicht der DHL-App überrascht gewesen sein. Denn der Look der Kartenansicht hat sich überraschend geändert. Der Grund: DHL und die Deutsche Post haben sich bei der Paketverfolgung offenbar von Google Maps getrennt.

Paketverfolgung: Tschüss Google Maps, Hallo Openstreetmap!

Stattdessen nutzen die Paketzusteller offenbar die Datenbank Openstreetmap für die Einbindung eines Kartendienstes in ihr Online-Angebot. Denn nicht nur in der App, sondern auch auf der Website der Deutschen Post suchen User ab sofort vergeblich nach der Google-Maps-Karte.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Die gute Nachricht: Im Hinblick auf die Funktionen ändert sich für Verbraucher durch die Umstellung nichts. Lediglich das Design des Kartenmaterials ist anders. Welchen Grund die Unternehmen für den Wechsel haben, gaben sie offiziell nicht bekannt.

Sparmaßnahmen könnten Grund für Wechsel sein

Allerdings ist es möglich, dass Sparmaßnahmen zu der Entscheidung geführt haben. Denn um Google Maps zu nutzen, müssen die Versanddienstleister Lizenzgebühren zahlen. Wie hoch die Kosten dafür sind, hängt von der Art und dem Umfang der Verwendung ab. Die Datennutzung von Openstreetmap ist hingegen kostenlos.

Das internationale Projekt gibt es mittlerweile seit 2004. Die Daten zu Straßen, Zugstrecken, Flüssen, Wanderwegen, Wäldern und Häusern stammen von Freiwilligen. Oft sind sie detailreicher als die Kartendaten kommerzieller Anbieter wie Google Maps.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant: 

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Senior Manager Social Media (m/w/d)
TARGOBANK in Hauptverwaltung Düsseldorf
Praktikant/in Social Media (m/w/d)
Kids Camp America Gmbh in München, Frankfurt am Main...
Social Media Marketing Manager (d/w/m)
BavariaDirekt in München
Praktikant (w/m/d) Marketing & Social Med...
Bübchen Skincare GmbH in Düsseldorf
Junior Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Dormagen, Duis...
Software Sales Manager / Software Business De...
RAYLASE GmbH in Wessling
Marketing Content Specialist (all genders)
The Boston Consulting Group GmbH - BCG in München
Content Creator Social Media (m/w/d) mit infl...
Starkkraft engineering GmbH in Eschborn
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen
Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.