Chatbot Ich aus der Zukunft zukünftigen ICH, MIT-Chatbot, zukünftigen Ich

Mit diesem Chatbot kannst du mit deinem Zukunfts-Ich sprechen

Felix Baumann
MIT Media Lab

Ein neuer Chatbot des Massachusetts Institute of Technology (MIT) soll die Kommunikation mit dem eigenen Ich aus der Zukunft ermöglichen. Wir verraten dir, was dahintersteckt. 

Im Laufe unseres Lebens verändern wir uns teilweise signifikant. Dabei kommt es immer wieder vor, dass wir den Ausgang von bestimmten Erfahrungen am liebsten bereits früher gekannt hätten. Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) überlegten sich daher, inwieweit wir schon heute mit unserem zukünftigen Ich kommunizieren können.

Herausgekommen ist ein KI-gesteuerter Chatbot, der das zukünftige Selbst eines Nutzers simuliert. Laut den Angaben der Forscher soll das dabei helfen, weise Lebensentscheidungen zu fördern. Der Chatbot nutzt ein digital gealtertes Profilbild und generiert plausible Erinnerungen, basierend auf der aktuellen Motivation des Nutzers.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

MIT-Chatbot ermöglicht Konversationen mit deinem Ich aus der Zukunft

Ziel der Simulation ist es, langfristiges Denken und Verhaltensänderungen zu fördern. Das System soll Nutzer dazu motivieren, Entscheidungen zu treffen, die ihr zukünftiges Wohlbefinden und Lebensresultate optimieren. Ein Beispiel zeigt eine Studentin, die Biologielehrerin werden möchte.

Daraufhin fragt sie den Chatbot nach dem wahrscheinlich lohnendsten Moment in ihrer zukünftigen Karriere. Der Chatbot, der sich als pensionierte Lehrerin in Boston ausgibt, erinnert sich daraufhin daran, wie sie einem Schüler beim Erzielen besserer Noten half.

Nutzer müssen zunächst Fragen über sich selbst, ihre Freunde und Familie sowie ihre zukünftigen Lebensziele beantworten. Anschließend benötigt die KI ein Porträtbild, aus dem dann eine digital gealterte Version entsteht. Die Antworten speist das System dann in ein großes Sprachmodell ein, das synthetische Erinnerungen für das simulierte ältere Selbst generiert.

System half bereits 344 Personen bei Problemen

Das System basiert auf ChatGPT 3.5. Ein Mitglied des Projekts berichtet, dass eine Sitzung mit seinem zukünftigen Selbst wertvolle Einblicke in sein Leben brachte. Denn das System erinnerte ihn daran, dass seine Eltern nicht ewig da sein werden. Das half ihm, wertvolle Zeit mit ihnen zu verbringen.

Laut einer wissenschaftlichen Vorveröffentlichung führten Gespräche mit dem Chatbot bei 344 Freiwilligen zu weniger Angst und einer stärkeren Verbindung zu ihrem zukünftigen Ich. Diese stärkere Verbindung soll bessere Lebensentscheidungen fördern. Darunter fallen etwa das Fokussieren auf spezifische Ziele, regelmäßiges Training, gesunde Ernährung und das Sparen von Geld.

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Social Media Manager & Content Creator (m...
The Nutriment Company Germany TNCG GmbH in Düsseldorf
Talent Acquisition Operations Manager (m/w/d)...
TK Maxx in Düsseldorf
E-Commerce Manager / Online Marketing Manager...
ars mundi Edition Max Büchner GmbH in Hannover
Trainee (m/w/d) Video Content Creation & ...
Eura Mobil GmbH in Sprendlingen
Werkstudent Online Marketing (w/m/d)
CAS Software AG in Karlsruhe
Working Student Hardware Evaluation & Des...
ALPS ALPINE EUROPE GmbH in Unterschleißheim bei München
Praktikant Marktforschung – Consumer In...
FERRERO MSC GmbH & Co. KG in Frankfurt am Main
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.