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Ausbleibende Dividenden und schlechter Kundensupport: Trade Republic hat nichts gelernt

Trade Republic Dividenden Kundensupport
unsplash.com/ Tech Daily
geschrieben von Fabian Peters

Zahlreiche Kunden von Trade Republic klagen derzeit über ausbleibende Dividendenzahlungen. Via Social Media machen sie ihrem Unmut Luft – vor allem aufgrund des schlechten Kundensupports. Dabei ist es ist nicht das erste Mal, dass der Neobroker in puncto Kommunikation versagt. Ein Kommentar. 

Seit Anfang Juni 2024 klagen zahlreiche Trade Republic-Kunden über ausbleibende Dividendenzahlungen. In den sozialen Medien machen sie ihrem Ärger Luft. Den meisten stößt jedoch die mangelnde Kundenkommunikation noch viel mehr auf – und zwar vollkommen zurecht. Dabei hätte es der Neobroker so einfach gehabt, wenn man aus der jüngsten Vergangenheit gelernt hätte.

Trade Republic enttäuscht viele seiner Kunden – schon wieder

Bereits im September 2023 hat Trade Republic zahlreiche Kunden vergrault. Damals präsentierte das Unternehmen eine neue App, die bei den Nutzern nur wenig Begeisterung auslöste. Im Gegenteil: Es hagelte mitunter deutlich Kritik. Doch es kam noch schlimmer.


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Denn der Neobroker reagierte teilweise mit katastrophalen Reaktionen und Unverständnis auf das Kundenfeedback. Krisenkommunikation? Fehlanzeige! Aber daraus hat Trade Republic offenbar nichts gelernt. Wobei: Diesmal war es ein Stück weit anders. Statt mit mangelndem Verständnis reagiert das Unternehmen auf die aktuell Kritik nämlich einfach: garnicht!

Kein Kundensupport zu ausbleibenden Dividenden

„Die mangelnde Reaktion von Trade Republic ist das schlimmste, ein Desaster“, schreibt etwa ein verärgerter Kunde auf dem Kurnachrichtendienst X (ehemals Twitter).

Zwar treffen die fehlenden Dividenden-Zahlungen scheinbar nur auf wenige Aktien zu. Doch die ausbleibende Kommunikation dazu, stößt vielen noch viel mehr auf, da sie lediglich automatisierte Antworten vom Kundensupport erhielten.

Die Probleme haben laut Trade Republic derweil mit einer Systemumstellung zu tun, die offenbar zu Kapazitätsengpässen geführt hat. Doch anstatt die betroffenen Kunden direkt zu informieren, reagierte das Unternehmen erst auf eine Nachfrage von Business Insider und ließ verlauten:

Durch eine Systemumstellung wurden wenige Dividenden in der vergangenen Woche, nicht in Echtzeit, sondern, wie bei anderen Brokern üblich, erst wenige Bankarbeitstage nach dem Zahltag an den Kunden gebucht. Im aktuellen Quartal hat dies unter anderem DWS und Porsche betroffen. Die ausstehenden Dividenden werden am heutigen Montag verarbeitet und gebucht. Die Kunden erhalten diese tagsüber bzw. morgen.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).

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