Die Qualität von E-Autos steht und fällt mit dem Akku. Die Batterie ist das Herzstück jedes Elektroautos, und die Sorge vor dem Verschleiß hält viele Menschen vom Kauf ab. Deshalb klären wir in diesem Artikel, welche Modelle auch nach vielen gefahrenen Kilometern noch Leistung bringen.
Beim Kauf eines Benziners spielt sie meistens keine große Rolle, doch bei E-Autos ist sie oft der entscheidende Faktor: die Reichweite. Diese wird von der jeweiligen Batterie bestimmt, die meist das teuerste Bauteil ist. Deshalb ist die Sorge bei Käufern oft groß, dass der Akku schnell an Leistung einbüßt und man sein Fahrzeug so immer öfter laden muss. Die gute Nachricht ist, dass die Realität deutlich erfreulicher ist als es die Berichterstattungen teils vermuten lassen.
So hoch ist der Leistungsverlust bei E-Autos
Die Daten für unser Ranking stammen vom schwedischen Gebrauchtwagenhändler Carla, der zwischen 2022 und 2026 knapp 10.000 Batterietests durchgeführt hat. Ermittelt wurde der sogenannte State of Health (SoH). Dieser verrät, wie viel Kapazität ein Akku im Vergleich zum Neuzustand noch besitzt.
Im Schnitt blieben laut der Studie nach 100.000 Kilometern noch 92,4 Prozent der Leistung erhalten. Damit beträgt der durchschnittliche Verlust gerade einmal 7,6 Prozent. Und es gibt noch eine gute Nachricht: Nach den 100.000 Kilometern verlangsamt sich der Kapazitätsverlust, da dieser vor allem zu Beginn auftritt.
Wie lange die Batterie ihre Leistung hält, hängt auch von den jeweiligen Nutzern ab. Vor allem häufiges Schnellladen führt zu einem höheren Verschleiß. Und natürlich wirken sich auch die Temperaturen auf die Reichweite von E-Autos aus. In der folgenden Top Ten präsentieren wir die Modelle, die ihre Kapazität am längsten halten können.
Platz 10: Audi e-tron 55
Als Erstes fährt ein deutscher Wagen ein, der Audi e-tron 55. Seine große 95-kWh-Batterie kommt nach mehr als 100.000 Kilometern noch auf einen durchschnittlichen SoH von 92,9 Prozent. Damit liegt das SUV leicht über dem Gesamtdurchschnitt aller getesteten Fahrzeuge.












