Sonstiges

Google goes Big Brother

sozusagen, indem es in die Umgebung des Users hineinhört:

A team from Google Research has developed a prototype system that uses a home computer’s internal microphone to listen to the ambient audio in a room, determine what is being watched on TV and offer web-based supplemental information, services and shopping contextual to each program being watched.

Ist ein bisserl heavy, auf den ersten Gedanken, logo, aber man muss sowieso davon ausgehen, dass wir unseren privaten Haushalt in Zukunft zunehmend mit IT ausstatten werden. Und damit meine ich nicht nur den intelligenten Kühlschrank oder den traditionellen PC. Darunter wird wohl auch Nanokleidung zu verstehen sein, smarte Staubsauger, mitdenkende Heizungen und -warum auch nicht- Informationssysteme, die auf die aktuellen Bedürfnisse des Users reagieren. Beispiele fallen immer recht schwer, die nicht zu futuristisch sind. Dennoch:
„Wann fährt der nächste Zug zum Flughafen“
„Reserviere mir ein Taxi“
„Sage dem Gartenservice Bescheid, dass er am Wocheende den Rasen mähen soll“
OK, kürzen wir es ab: Als alter Fan von Star Trek kann ich mich für das Gespräch mit dem Computer eher begeistern, als wohl andere Mitmenschen, die weniger technikbegeistert sind. Die Akzeptanz solcher Idee, wie oben geschildert, sich prinzipiell im „Wohnzimmer“ auch mit dem Web on the fly zu verbinden, dürfte zunehmen. Heute ist das noch undenkbar. Zuviele Fragen, unausgereifte Technik, Datenschutz, etcpp..

via Webmaster Blog

weiter Infos zu Googles Audio-Forschungen gibts bei Techcrunch.

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

3 Kommentare

  • Mit dem Computer zu sprechen…damit kann ich mich durchaus auch anfreunden. Aber sozusagen „abgehört“ zu werden und diese Informationen marketingtechnisch ausgewertet zu wissen – daran will ich lieber nicht denken…

  • […] Seid Ihr des Wahnsinns, möchte man ausrufen. Allerdings ist ein ähnliches Verfahren in der Schweiz schon im Einsatz. Dort lassen sich jedes Jahr 20.000 Personen für das Radiocontrol-Programm belauschen. Sie tragen eine spezielle Armbanduhr, die dort das Umgebungsgeräusch aufzeichnet, wo die Tesperson sich befindet. Am Ende des Testzeitraumes wird die Uhr vom Testteilnehmer eingeschickt und aus den Speicherdaten wird ausgewertet, wann in der Umgebung des Uhrträgers welche Radiosender wie lange eingeschaltet waren. Angeblich lassen sich aus den im Uhrspeicher abgelegten Daten keine einzelnen Geräusche oder Gespräche rekonstruiieren. Mehr lesen: Basic Thinking Golem Heise […]