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Telekom besser als Sony Music

Thema: Fun, 06.08.2008

wie sonst ist es zu erklären, dass ein Telekommunikationsriese ein Musikalbum auf Platz 1 der deutschen Verkaufschart hieven kann? ;) Potts, ich gönn es dir.


     

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9 Kommentare zu “ Telekom besser als Sony Music ”

  1. #1 Markus B. [www] schrieb

    ja, eigentlich sollte das den Verantwortlichen in der Musikindustrie zu denken geben. Allerdings hat die traditionelle Musikindustrie in den vergangenen 10- 15 Jahren ja so ziemlich alles verschlafen, was man verschlafen kann.. und die Auswirkungen kennt man ja..
    Ich gönn’ es Potts auch.. (und hoffe, dass er auch finanziell wirklich etwas davon abbekommt..) :-)

  2. #2 Tim schrieb

    Ist ja nicht auf de Mist der Telekomiker gewachsen. Schuld ist die Werbeagentur. Diegleiche, die uns schon das VW-Blog mit Horst Schlämmer den Nerv graubt hat.

  3. #3 Robert Basic [www] schrieb

    schuld ist, wer zahlt;)

  4. #4 SteBu [www] schrieb

    BTW, kleines Detail am Rande, falls noch nicht bekannt. Paul P. ist nicht wirklich ein reines Naturtalent. Zitat Wikipedia

    Er bildete seine Gesangstimme durch privat finanzierten Unterricht.

  5. #5 Olli [www] schrieb

    und Sony BMG (letzteres wohl bald nimmer) wirds eher nich die Bohne interessieren, wer nun Schuld an der Nummer 1 Platzierung ist… Das meiste Geld dürfte in deren Kasse landen und eher nicht bei Herrn Potts :(

  6. #6 Robert Basic [www] schrieb

    soweit ich gehört habe, will sich Bertelsmann aber um Rechteverwertung bestimmter Künstler kümmern, das wird noch heiter werden bei der Aufteilung:)

  7. #7 Sachar [www] schrieb

    Sekunde, wenn SonyBMG so viel Geld in eine Werbekampagne gesteckt hätte wie die Telekom, dann hätten sie es wohl auch geschafft.

    Nur: Wenn SonyBMG das wirklich gemacht hätte, dann wären einige Künstler auf der Strecke geblieben, weil dann für sie das Geld gefehlt hätte. Das wäre dann in den Marketing-Topf von Paul Potts gewandert.

  8. #8 Robert Basic [www] schrieb

    wäre hätte wenn, wir werden es nie erfahren:)

  9. #9 Sachar [www] schrieb

    Stimmt, aber Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

    Eine Kampagne wie die der Telekom dient nicht dem Abverkauf eines bestimmten Produkts sondern der Markenpflege. Eine Kampagne, wie sie SonyBMG gebracht hätte, kann nur den Abverkauf des Paul-Potts-Albums zum Ziel haben. Und am Ende muss eine Abverkauf-Kampagne mehr verkaufen, als dass in sie investiert wurde. Und das ist, auch wenn Paul Potts nun auf dem ersten Platz der deutschen Charts steht, nicht der Fall. Das Media-Volumen soll sich auf etwa zehn Millionen belaufen. Nur um diese Kosten wieder einzuspielen, müssen aber ca. eine Million Alben verkauft werden. Und das gelingt heute bestenfalls einem Herbert Grönemeyer – aber auch dem nicht immer.


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