Apple zahlt 25 Dollar Entschädigung an iPod nano-Besitzer der ersten Generation

Apple macht mal wieder von sich reden. Allerdings nicht wegen ein paar Produktneuheiten, sondern mit einer alten Geschichte. Konkret geht es um ein Problem mit der ersten Generation des iPod nano. Demnach hatte der Hersteller in seinem Multimedia-Player ein ziemlich empfindliches Display verbaut, das trotz vorsichtiger Nutzung bereits nach relativ kurzer Zeit schon ordentlich zerkratzt war. Zahlreiche Käufer hatten sich deswegen in einer Sammelklage an den Hersteller gewandt.
Nach dreieinhalb Jahren wird dieses Kapitel nun mit einem Vergleich vor Gericht abgeschlossen. Wie ich auf Ars Technica vorhin gelesen habe, hat Apple jetzt insgesamt 22,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet 17,3 Millionen Euro)für Entschädigungszahlungen bereit gestellt. So soll jeder Käufer eines iPod nano (der ersten Generation) pauschal 25 Dollar (19,20 Euro) erhalten. Käufer, die von Apple deswegen bereits eine Schutzhülle erhalten haben, bekommen nur noch 15 Dollar (fast 12 Euro) Entschädigung. Die Frage, ob auch deutsche iPod-Besitzer in den Genuss eines warmen Geldsegens kommen, bleibt unbeantwortet.
Immerhin etwas, werden sich jetzt sicherlich viele Betroffene in den Staaten denken. Das Interessante an der Geschichte ist aber die Tatsache, dass Apple von den 22,5 Millionen Dollar auch die horrenden Anwaltskosten bezahlen will. Laut Ars Technica schlagen diese mit mehr als neun Millionen Dollar zu Buche. Ein Hoch auf das amerikanische Rechtssystem und ein dreifaches hipp hipp hurra.
(Michael Friedrichs)
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darum merkt euch kinder, kauft immer eine hülle für euren mp3player, sonst sieht das display wie oben aus :)
War doch Absicht von Apple, um die Zubehör-Hersteller zu unterstützen.
@#5:
Die Klage wurde ja sicher eingereicht, als die 1. Generation noch aktuell war. Das hat doch nichts mit “eins auswischen” zu tun.
@#7 Das stimmt schon, aber der nano war da schon ne Nummer zu empfindlich. Hab auch so ein Teil. Kaum genutzt, aber allein von der in der Schublade rumliegen ist das Teil schon leicht zerkrazt.
Ist aber ja insgesammt der Trend alles auf hochglanz usw. zu machen. Sieht ja gut aus, aber einmal anfassen und es dreckig, einmal nicht aufpassen und es ist zerkratzt. Ich hab noch ein altes Siemens Handy. Das hat noch keinen Kratzer, dafür ist es aber halt nur altertümliches Plastik.
ich denke, wenn man seine Sachen gerne länger benutzen möchte, dann sollte man auch dementsprechend mit umgehen. Und mein Nano tuts noch. Ganz prima. Und dafür, dass er schon “soooo alt” ist, ist das display noch sehr ansehnlich.
EDIT: Wann kommt endlich das Smiley feature?!
@#8 Martin: die Klage wurde 2005 eingereicht und hat erst jetzt ein Abschluss gefunden
hat noch keinen einzigen kratzer obwohl jeden tag mit schlüsseln und anderem zeug in der hosentasche
ich frage mich nur was die bei den heutigen displays anders machen
Der erste Nana wahr halt irgendwie eine Fehlkonstruktion was das Oberflächenmaterial anging. War einfach zu weich oder so. Obwohl da gab es ja auch wieder Unterschiede und es war wohl nicht jeder betroffen. Ich denke man hat einfach aus den Fehlern gelernt und ein wenig nachgebessert.
ich finde so ein display eigentlich sehr angenehm, durchaus auch für filme. zum beispiel im bett, an der bushaltestelle, für die “hierguckmalfotos”-session unterwegs, zum üben von keynote-präsentationen, für software aller art…
eine gewisse größe muss das ding aber schon haben. 3,5” reicht mir aus.
.~.
[...] Jedenfalls freut es da zu hören, dass der ganze Verein nich immer besser arbeitet als die Redmonder Riese. Siehe hier [...]
- das wird dann wieder beim Service eingespart, nur 12 Monate Garantie. Jeder Billiganbieter gibt heute 2 Jahre Garantie. Einen Nano kann ich bei einem Defekt nach 13 Monaten wegschmeißen. Reparaturaufwand höher als der Neupreis.
[...] Basic Thinking & ars technicaFoto via flickr von Command-Tab [...]