Amazon führt Abwrackprämie für gebrauchte Videospiele ein

In den USA gibt es bei Amazon seit gestern mit dem Trade-in-Service ein sehr interessantes Angebot für Gamer. Der Online-Händler kauft nämlich seit Neustem gebrauchte Videospiele (PC- und Konsolentitel) an. Statt Geld gibt es aber Einkaufsgutscheine für die Verkäufer. Die Vorgehensweise ist dabei denkbar einfach. Die alten Spiele (insofern sie in einem guten Zustand sind) werden kostenlos an Amazon geschickt. Vorher sollte man sich jedoch auf der Homepage informieren, wie viel es für das ausrangierte Spiel noch gibt. Kurze Zeit später bekommen die Verkäufer eine E-Mail mit dem Gutschein-Code, der dann mit dem nächsten Einkauf bei Amazon verrechnet werden kann.
Ob und wann es das Angebot auch in Deutschland geben wird, ist derzeit nicht bekannt. Da sich der Trade-in-Service jedoch noch in der Beta-Phase befindet, dürfte es meiner Meinung nach noch eine Weile dauern. Zudem muss der Testzeitraum erfolgreich verlaufen. Nichtsdestotrotz ist die Aktion von Amazon in Zeiten von knappen Kassen (Wirtschaftskrise) sicherlich keine schlechte Idee.
Ebenfalls nicht bekannt ist, was der Online-Händler mit den angekauften Videogames machen will. Denkbar wäre demnach der Weiterverkauf über die Online-Plattform. Aber wäre dies sinnvoll, wenn nicht sogar kontraproduktiv? So bietet Amazon für das relativ neue Playstation 3-Spiel “Little Big Planet” noch 29 US-Dollar, bei einem Neupreis von 42 Dollar. Gebraucht wird das Game für rund 34 Dollar angeboten. Lohnt sich doch für Amazon, oder?
Via: i4u News
(Michael Friedrichs)
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Da sie nicht cash auszahlen, wird sich das in dem jedem Fall für amazon lohnen, denke ich.
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[...] im Basic Thinking Blog nachzulesen hat Amazon in den USA nun ein Trade-In für gebrauchte PC- und Konsolenspiele [...]
toll, wie sich das mit der abwrackprämie entwickelt.
im mstore gibts abwrackprämie für alte rechner. bring deinen alten rechner vorbei und du kriegst 100 eur, wenn du dafür einen neuen mac kaufst…
und vieles mehr…
trade-a-game.de
Davon abgesehen, sind solche Services mir persönlich ein “schnurz”. Einfach deshalb, weil ich hauptsächlich GB, NES, SNES und N64 Spiele/Zubehör sammle und zocke. Naja.
@ satyasingh
Reicht’s notfalls auch, wenn ich deinem Friseur meine alten Haare bringe?
Nur so zum Vergleich: in der letzten Woche habe ich Call of Duty: World at War (PS3) an trade-a-game.de verkauft und noch 30 Euro bekommen (auf mein Konto). Wenn ich das richtig verstanden habe würde Amazon mir $26 dafür geben – und das auch nur in Form eines Gutscheins.
Bin ja mal gespannt, wann es bei Amazon Deutschland startet. Bis dahin bleib ich bei trade-a-game.de
Ich finde die Idee super. Voir allem weil man so mal einen Grund hat die Spiele die einem dann doch nicht so gefallen los zu werden. Klar gibt es ebay und co, aber so optimal ist das auch nicht und gerade wenn es um FSK18 Titel gibt wäre das ganze ja mal richtig optimal. So vergammeln die Spiele halt im Schrank rum und verlieren die nächsten Jahre so viel an Wert bis sie gar nichts mehr Wert sind. Zum Wegwerfen zu schaden, zum Verkaufen bei den Preisen teilweise auch, wenn es denn überhaupt geht und mit Amazon Gutscheinen kann man gut leben, da es dort ja sowieso alles gibt.
Von PC Spielen sehe ich da aber nichts. Hängt wohl damit zusammen das die im großen und ganzen Unverkäuflich sind, was so Dinge wie Kopierschutz der nur eine bestimmte Anzahl an Installationen zulässt, oder das ein Spiel schon einen Onlineaccount gebunden ist, den man dann in der Regel illegal mitverkaufen müsste.
Aus diesem Grund bin ich auch auf Konsolen umgestiegen, wobei man da ja sowieso schon das doppelte zahlt, aber man kann die Teile dafür auch halbwegs ordentlich wieder verkaufen und wenn ein Spiel wirklich gut ist behält man es.
Für Amazon ist das ganze doch auch optimal. Die machen so mit einem Spiel doppelten Gewinn. Erst mal verkaufen, dann wieder günstig zurück kaufen und dann wird das ganze sicher wieder mit etwas Aufschlag verkauft. Man könnte zwar meinen, das dieses ja zu lasten der “neuen” Spiele geht, aber sonst wird es halt anderswo verkauft und so bleibt das Geld halt im Amazonkreislauf und sorgt schon für den nächsten Kauf.
Hoffentlich startet das bald auch in Deutschland.
Gerade habe ich mich dabei erwischt, ob auch eine Abwrackprämie für Billig-Guarana möglich ist, wenn der Kunde BioGuarana kauft. Doch wohin mit dem sporenhaltigen Zeugs? Bisher kamen die Kunden von alleine zurück, weil ihnen speiübel wurde von dem Schrott.
Lieber nicht, sonst habe ich ein echtes Entsorgungsproblem mit diesem Sondermüll. Ich kann das Pulver ja nicht einfach ins Watt streuen …
Die Wattwürmer würden ausflippen!
Hans Kolpak
ohne Wrack
mit Prämie
Für Leute, die schnell ihre alten Games loswerden wollen ist dass sicher perfekt. Aber wenn man es nicht so eilig hat und auch etwas Zeit investiert, dann denke ich, dass man bei ebay mehr Geld für die alten Spiele bekommen würde.
Statt vieler Erhebungsformen kann das Endziel eine einzige Steuer sein, was im Laufe von 30 Jahren machbar ist. Die Fachleute für diesen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel haben wir. Und das Steuervieh würde sofort zustimmen, weil es dann nämlich steuerfrei lebt.
Wenn am Ende der Reform nur noch Umsatzsteuer gezahlt wird, sind die meisten der heutigen wirtschaftlichen Probleme in diesem unserem Lande gelöst. Nur wer Geld ausgibt, zahlt auch Steuern, sonst niemand. Eine solche Steuerreform ist mehrheitsfähig, weil ALLE davon profitieren, auch die, die heute “steuerfrei” sind.
Hans Kolpak
einfacheSteuer.de