Amazon führt Abwrackprämie für gebrauchte Videospiele ein

Michael Friedrichs

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In den USA gibt es bei Amazon seit gestern mit dem Trade-in-Service ein sehr interessantes Angebot für Gamer. Der Online-Händler kauft nämlich seit Neustem gebrauchte Videospiele (PC- und Konsolentitel) an. Statt Geld gibt es aber Einkaufsgutscheine für die Verkäufer. Die Vorgehensweise ist dabei denkbar einfach. Die alten Spiele (insofern sie in einem guten Zustand sind) werden kostenlos an Amazon geschickt. Vorher sollte man sich jedoch auf der Homepage informieren, wie viel es für das ausrangierte Spiel noch gibt. Kurze Zeit später bekommen die Verkäufer eine E-Mail mit dem Gutschein-Code, der dann mit dem nächsten Einkauf bei Amazon verrechnet werden kann.

Ob und wann es das Angebot auch in Deutschland geben wird, ist derzeit nicht bekannt. Da sich der Trade-in-Service jedoch noch in der Beta-Phase befindet, dürfte es meiner Meinung nach noch eine Weile dauern. Zudem muss der Testzeitraum erfolgreich verlaufen. Nichtsdestotrotz ist die Aktion von Amazon in Zeiten von knappen Kassen (Wirtschaftskrise) sicherlich keine schlechte Idee.

Ebenfalls nicht bekannt ist, was der Online-Händler mit den angekauften Videogames machen will. Denkbar wäre demnach der Weiterverkauf über die Online-Plattform. Aber wäre dies sinnvoll, wenn nicht sogar kontraproduktiv? So bietet Amazon für das relativ neue Playstation 3-Spiel „Little Big Planet“ noch 29 US-Dollar, bei einem Neupreis von 42 Dollar. Gebraucht wird das Game für rund 34 Dollar angeboten. Lohnt sich doch für Amazon, oder?

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(Michael Friedrichs)

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Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.