Facebook plant kostenpflichtige Premium-Dienste für Mitglieder
Vor ein paar Tagen hat Facebook noch stolz verkündet, dass die Internetplattform die 200-Million-Mitglieder-Grenze erreicht hat. Nun machen Spekulationen die Runde, dass das Netzwerk schon bald Premium-Dienste einführen könnte. Auslöser des Ganzen ist ein Business Week-Interview mit COO Sheryl Sandberg.
There is a lot of like, “What is the business? What is your business model?” And it’s a really simple answer, which is that our business is advertising. We’re not waiting to find our business, but we found it and it’s actually working very well.
Demnach verdient Facebook durch Werbeeinnahmen pro User zwischen ein und zwei Dollar im Jahr. Hört sich nicht viel an. Auf 200 Millionen Mitglieder hochgerechnet, kommt hier allerdings ein ganz hübsches Sümmchen heraus. By the way: MySpace nimmt pro Mitglied zwischen sechs und sieben Dollar im Jahr ein. Facebook muss also noch einiges tun, um ebenfalls höhere Einnahmen generieren zu können. Eine Möglichkeit dafür wäre eine Premium-Mitgliedschaft einzuführen, ähnlich wie bei Xing.
The answer is no, we are not planning on charging a basic fee for our basic services. Once again, that question stems from people thinking we’re growing so quickly we’re running out of money. We’re growing really quickly, but we can finance that growth. We’re not going to charge for our basic services.
Basic Services? Genau bei dieser Formulierung sind die Kollegen von Business Week natürlich hellhörig geworden – und haben noch einmal nachgehakt:
Company spokeswoman Brandee Barker only reiterates that Facebook “is a free service to users and we intend to keep it that way” – herself not eliminating the possibility of an additional paid service. Barker adds that the company may introduce new ways to charge brands for engaging with users, saying, “We certainly don’t want to rule out exploring other types of commercial services at some point.”
Eine Premium-Version von Facebook wird es demnach wahrscheinlich nicht geben. Denkbar sind hingegen besondere Mehrwert-Dienste auf der Internetplattform, die es dann nur gegen bare Münze gibt. So sieht ein Analyst von Forrester Research künftige Verdienstmodelle im Bereich E-Commerce. Aber auch Premium-Dienste und neuen Branding-Tools seien seiner Meinung nach auf lange Sicht der profitabelste Weg für Facebook um Geld zu verdienen.
(Michael Friedrichs)
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Und wieder keine Aussage drüber, ob das nun zur Deckung der Kosten des Portals reicht oder nicht(kanns mir aber nicht richtig vorstellen…)
Schade eigentlich…
grüße…
Naja mal gucken, was dabei rauskommt.
Also ganz ehrlich, ick hab keen Facebock!
[...] einem Artikel auf basicthinking.de zu lesen ist, gibt es wieder Gerüchte, laut denen Facebook kostenpflichtige Premium-Dienste für [...]
“Und wieder keine Aussage drüber, ob das nun zur Deckung der Kosten des Portals reicht oder nicht(kanns mir aber nicht richtig vorstellen…)”
Hallo,
1-2 Dollar pro User(angemeldete Mitglieder?) 200 Millionen = 2-400.000.000$
Das soll nicht für die Kosten reichen?
Vielleicht klärt mich mal jemand auf-aber so viel Geld für Relativ wenige Mitarbeiter und den Kosten für den Betrieb?Jetzt mal unabhänig von Entwicklung, zukäufe, Marketing usw…
Lieg ich falsch oder ist das nicht etwas heftig?
@Tom: Facebook hat sehr hohe Kosten – überlege mal was die alleine an “Technik-Kosten” haben – das dürfte schon in einen sehr hohen Millionenbetrag gehen – super wirtschaftlich nur mit Werbeeinahmen sind glaube ich die wenigsten Communities.
p.s. was nicht gehen würde ist, was die vor kurzem angeblich geplant hatten: sämtliche Bilder & Filme zum Firmeneigentum zu machen – das wäre definitiv nicht ok und würde Facebook wohl auch das Genick brechen.
Es ist immer gefährlich im Internet plötzlich Gebühren für etwas zu verlangen, da es immer jemand schaffen wird den gleichen Service kostenlos anzubieten.
Die meisten User befinden sich täglich auf der Plattform, da sind 1-2 $ pro Jahr und User nichts, guck dir einfach mal an wieviel Traffik allein verursacht wird, ich denke das ein User auf Facebook min. 10 $ pro Jahr allein an Traffikkosten verursacht.
Selbst MySpace ist gerade jetzt erst in der Gewinnzone, und das nur weil sie zusätzliche Services (wie Musiklizenzierung) anbieten.
[...] plant kostenpflichtige Premium-Dienste für Mitglieder – http://www.basicthinking.de/bl.....fuer-mit... Social [...]
[...] Quelle: Basic Thinking [...]
MySpace hat eine Zielgruppe (Musikschaffende/Musikhörer), sodass dort auch ein um 400% höheres Umsatzvolumen pro User erzielt werden kann.
Der Streuverlust bei facebook ist zu hoch. Meine Meinung nach kann facebook nur mit einem Freenium Model Umsätze erzielen. Aber solange Zuckerberg mit weiteren Millionen gefüttert wird, wird sich am Geschäftsmodell von facebook auch nicht viel ändern. Facebook erinnert mich ein bisschen an die New Economy Blase, dort wurden auch Milliarden hineingepulvert, und was danach kam weiss hier jeder ;)
“Facebook und Co. sind wie Tattoos – Am Anfang Cool und später ist man froh wenn man nicht mitgemacht hat”
Ich bin auch kein Freund von Facebook. Habe mich Wochen und Monate dagegen gewehrt, bis auf einmal eine Mail vom Schwiegerpapa kam “Schau doch mal bitte bei Facebook vorbei, habe da neue Fotos drin”. Na danke Schwiegervater… seitdem bin ich auch bei Facebook, doch warm damit werde ich nicht wirklich.
Aber dennoch Respekt zu 200mio Benutzer. Wahnsinn wenn man sich das mal vor Augen hält. Und wenn sie eine Premium-Variante einbauen, gerne… so lange alles das was jetzt online ist, nicht auf einmal Premium wird, ok.
Um Geld zu verdienen müssen sie nur gute Werbepartner finden und nette Aktionen starten, dann wird es schon…
Jetzzt auch noch kohle bezahlen, das Sie deine Daten bekommen die verkauft werden können. Ist ja schon ein Hohn der Gewinnmaximierung
[...] Facebook plant kostenpflichtige Premium-Dienste für Mitglieder [...]