Suche nach Namen: Google wird jetzt persönlich

Google-Stalking boomt, immerhin ist die Suche nach Personen in den meisten Fällen auch ergiebig: Vor- und Nachname eingegeben und schon können wir den unverwischbaren Spuren der Freunde, Kollegen und des Ex-Partners folgen. Den Opfern ist dieser Tatbestand nicht immer angenehm, zumal dabei Dinge ans Tageslicht treten können, die in der Bewertung zwischen unangenehm bis unappetitlich pendeln. Google will den Nutzern deshalb nun wieder einen Hauch von Selbstbestimmung zurückzugeben.
Dazu wurden heute Nacht zunächst in der amerikanischen Suche die Google Profiles integriert. Wer es noch nicht weiß: Google bietet die Möglichkeit, ein eigenes Profil (ein Art Visitenkarte) von sich zu erstellen, in dem Nutzer Beschreibungen, Fotos, Links zu ihren Social Networks usw. hinterlegen können. Wer noch über kein eigenes Profil verfügt, kann hier loslegen.
Durch die Integration in die Suche will Google Stalking-Attacken gleich zu Beginn abfangen. Der Gedanke dahinter: Wenn ein Nutzer erst einmal gefunden hat, was er suchte, dann bohrt er auch nicht weiter. Wie gesagt, noch können auf diese Weise nur US-Profile angezeigt werden, doch es ist davon auszugehen, dass es nicht lange dauert und auch google.de einbezogen wird. Wer nicht mitmachen möchte, kann und sollte sein Profil löschen oder zumindest deaktivieren.
Via: Google Watch Blog
(André Vatter)
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· read: 5695 · today: 2 · last: 13. February 2012





Könnte einer, bei dem es klappt, mal einen Screenshot posten? Vielleicht liegt es ja auch an der Sucheinstellung (US)…
Da brauch man doch nicht auch noch ein Google-Profil oder?
[...] Suche nach Namen: Google wird jetzt persönlich | Basic Thinking Blog. Tags: datenschutz, [...]
Meines wissens gibt es in Amerika sogar den Trend auf eine Visitenkarte lediglich seinen Namen und den Vermerk “google me” zu setzen.
Für Geschäftszwecke sicherlich nicht schlecht. Wenn man über dieses Profil etwas steuern kann, was alles direkt angezeigt wird finde ich das eine gute Sache…
Grüße Kay
Ohne viel Zutun lassen sich hier persönliche Informationen über die Eingabe des gesuchten Namens herausfinden. Sicher nicht neu, aber erschreckend.
Aber zugegeben, Menschen die von Irren durchs Internet verfolgt werden, für die könnte es ein Rettungsanker sein.
@ Sabrina: Google oder Schäuble? Des Sachverstandes wegen dann doch lieber Google!
@ Consumer Cookie: Dank des Gmail Spamfilters sollte dies eigentlich egal sein.
Wer nicht will, dass er im Internet gefunden wird sollte mal überlegen welche Profile er mit Daten füttert (VZ, facebook, werkenntwen, etc…)
[...] Artikel wurden auch in deutschen Blogs erwähnt. Zum Beispiel von Pascal im GoogleWatchBlog und von André Vatter bei Basic Thinking. In Deutschland sind die Google Profile noch nicht in den Suchergebnissen integriert – das wird [...]
Gruß, Daniel