Adf.ly – wie ihr eure Kurz-URLs durch Werbeeinblendungen versilbern lassen könnt

Im Twitter-Universum sind die Zeichen bekanntlich besonders knapp. Kein Wunder, dass die verschiedenen Short-URL-Dienste wie bit.ly, TinyURL.com oder ff.im dort Hochkonjunktur haben. Mit adf.ly gibt es ab Freitag einen weiteren Mitspieler in diesem Genre. Allerdings mit einem interessanten Unterschied: Bei adf.ly können sich Nutzer mit den Mini-Links ein paar Euro hinzu verdienen. Laut Homepage gibt es pro 1.000 Klicks auf die zwischengeschalteten Werbebanner einen Betrag zwischen 0,50 Cent und fünf US-Dollar. Um in den Genuss von Einnahmen zu kommen, müssen sich Link-Ersteller vorab auf der adf.ly-Seite registrieren. Bis zum 8. Mai gibt es zudem ein Willkommens-Bonus in Höhe von fünf Euro.
Und so funktioniert der werbefinanzierte Short-URL-Dienst: Ruft jemand den Mini-Link auf, wird die URL automatisch in die jeweilige Zieladresse umgewandelt. Allerdings erscheint vor der eigentlichen Seite ein mehr oder weniger schickes – oder soll ich besser sagen nerviges – Werbebanner. Erst nach einem schnellen Mausklick geht es dann weiter zur Zieladresse.
So weit die Theorie. In der Praxis sieht das Konzept von adf.ly meiner Meinung nicht mehr ganz so rosig aus. Einerseits dürften die Zwangs-Werbepausen zwischen Klick und Zieladresse auf Dauer ziemlich nervig sein. Andererseits fallen die Klickraten bei Kurz-URLs meiner Erfahrung nach nicht so hoch aus, dass sich das Ganze unterm Strich für den normalen Link-Ersteller wirklich rechnen würde. Wenn ich mich in diesem Punkt täuschen sollte, lass ich mich gerne eines Besseren belehren. Zudem würde ich als Nutzer ziemlich allergisch reagieren, wenn ich wüsste, dass bei diesem Short-URL-Dienst erst einmal eine Werbeeinblendung kommt, bevor ich auf der eigentlichen Zielseite lande.
(Michael Friedrichs)
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3. Artikelstatistik:
· read: 10705 · today: 23 · last: 13. February 2012





Du hast das Prinzip nicht verstanden ;-)
Das Ziel meinerseits wäre es ja, Werbung einzublenden und dafür Geld zu bekommen…wäre auch die Vergütung höher würd ichs vermutlich sogar machen…aber beim twittern muss das shorten schon automatisch gehen, sonst machts keinen Spass mehr…
[...] Twitter-Shortener zum Geldverdienen [...]
für meine short-urls mit klick-statistik nutze ich cli.gs ohne werbung und schischi
Verstehe ich das richtig?
Bei Google Adsense gibt’s desen Betrag (fast) pro Klick, d.h. dieses Angebot wäre um den Faktor 1000 schlechter…
Hier is eine tolle Seite. Bitte klicken.
http://adf.ly/6y
Ich denke das es leider genügend Twitteristi da draussen gibt die ab sofort wie die Weltmeister Links senden nur um noch eine weitere (klitzekleine) Einnahmequelle zu erschließen.
Da verlinke ich doch lieber über die etablierten Dienste direkt auf meinen Blog und freue mich wenn jemand ungezwungenermaßen auf das ein oder andere Adsense-Banner klickt.
B: Schlimm finde ich es wenn vor dem eigentlich Link eine Seite mit Werbung gesetzt wird – weniger schlimm würde ich es wohl finden wenn man direkt auf die Seite kommt aber oben oder unten ein kleiner Balken mit Werbung zu finden ist. Kein ganzer Banner – nur so AdSense-Link-Größe.
hugeurl.com heißt die Zukunft.
Because bigger is better!
Bei Google ist es auch der Klick auf die Werbung selbst und zum Anbieter hin. Bei Adf.ly ist es nur die Einblendung (View). Der dann ggf. folgende Klick auf die Werbung wird anscheinend nicht berechnet.
Ich weiß aber gerade nicht, ob 50c – 5$ pro 1000 Views gut oder schlecht sind. Dementsprechend wäre es vielleicht sogar besser sich seinen eigenen kleinen Kurz-URL Anbieter zu basteln.
Dort ist der CPM von 2 Euro allerdings höher als bei adf.ly. Btw. eine coole Domain ohnehin.
Trotzdem es ist keine schlechte Idee
Frame müsste man überlegen ob es akzeptabel ist, aber ne vorgeschaltete Seite ist der absolute Killer.
Gilt offenbar als verbotene Werbung…
Siehe auch: http://forum.adf.ly/viewtopic.php?f=8&t=7
oder suche nach adf.ly in Twitter und schau Dir die Account an…