Vom Techbloggen in Deutschland leben: Ein Beispiel

Jürgen Vielmeier

Denny Fischer hat mir geschrieben und darüber berichtet, wie er versucht, von seiner Arbeit als Techblogger in Deutschland zu leben. Am Mittwoch hatte ich vier Blogs vorgestellt, die genau das versuchen. Denny bloggt alleine, hauptsächlich für sein eigenes Blog SmartDroid. Daneben schreibt er auch für Gpluseins. Er schrieb mir einige Zeilen aus seinem Alltag, die ich hier kurz vorstellen möchte.

Warum wir ausgerechnet ihn vorstellen? Weil sich einige Blogger sicher in einer ähnlichen Situation befinden. Und weil Denny sehr detailliert aus seinem Leben als Blogger berichtet. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass er nur ein Beispiel für einen Techblogger ist. Es gibt zahlreiche andere Blogger, die auf andere Art und Weise Geld verdienen oder die nicht bloggen, um davon zu leben. Wenn ihr einen anderen Weg gefunden habt, schreibt mir über euer Leben als Blogger!

Denny schrieb mir:

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Auf jeden Fall bin ich auf einem guten Weg, [vom Bloggen] auch mein komplettes Leben finanzieren zu können. Wenn man allerdings, wie ich, alleine schreibt und sich als „News-Blog“ etabliert hat, dann muss man viel Content bringen, jeden Tag. Für mich gibt es also keinen Urlaub oder ähnliches mehr, in welchem ich mal paar Tage nichts mache, das ist einfach nicht drin und nicht möglich. Eigentlich liebe ich dies wiederum und bin schon fast genervt, wenn es mal gerade keinen frischen Content zum verarbeiten gibt und man eventuell mal nichts zu tun hat.

Dass es mit dem Urlaub oft vorbei ist, wenn man ein News-Blog alleine betreibt, dürfte eine der Schattenseiten des Techbloggens sein. Ein weiterer, laut Denny:

Die sozialen Kontakte leiden leider auch etwas darunter, zumindest wenn man es ernst nimmt und wirklich mindestens 12 Stunden am Tag mit der Arbeit verbringt. Man muss sich eben dafür oder dagegen entscheiden, ich denke dass es halb/halb nicht funktioniert.

Seht ihr das ähnlich? Habt ihr andere Erfahrungen gemacht? Muss man sich so auspowern, um als Blogger erfolgreich zu sein oder gibt es einen anderen Weg? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!

[Update, 17.9.] Danny hat sich zusätzlich zu hier in den Kommentaren noch einmal auf seinem eigenen Blog zu Wort gemeldet. Er erklärt dort, mit welchen Mitteln er Geld verdient, aber auch, warum er die genau Zahl seiner Einnahmen nicht veröffentlichen will. [/Update]

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

(Jürgen Vielmeier)

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Senior CRM (HubSpot) & Marketing Automati...
Quantum-Systems GmbH in Gilching, Bayern, Germany
Senior Berater Datenschutz / Jurist (m/w/d)
DSN GROUP in Stuttgart, Würzburg
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
Global Content Director – Consumer Brands (f/...
Freudenberg Home and Cleaning Solutions ... in Weinheim
Global Content Director – Consumer Bran...
Freudenberg Home and Cleaning Solutions ... in Weinheim
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.