Das Surface Tablet von Microsoft

Microsoft Surface: Microsoft tauscht defekte Touch Cover aus

Adrian Bolz
Das Surface Tablet von Microsoft

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Das Surface Tablet von Microsoft
 Microsofts Surface (Bild: Microsoft)

Kaum ist Microsofts Surface auf dem Markt, da tauchen auch schon die ersten Kundenbeschwerden  im hauseigenen Forum des Redmonder Konzerns auf.

Die Naht ist in Höhe des Magneten aufgeplatzt. (Bild: surfaceforums.net)
Die Naht ist in Höhe des Magneten aufgeplatzt. (Bild: surfaceforums.net)

Vor allem die Tastaturmatte Touch Cover ist Stein des Anstoßes: Lässt Microsoft sich das Stück Hardware auch teuer bezahlen, einzeln kostet es stolze 120 Euro, im Bundle mit dem Surface immerhin noch 100 Euro, auf die Qualität wurde im Fertigungsprozess anscheinend nur bedingt geachtet.  Ein Verarbeitungsfehler auf Höhe des Magneten, mit dem das Touch Cover am Surface befestigt wird, sorgt gehäuft dafür, dass die Naht an ebendieser Stelle aufplatzt und das darunterliegende Kabel zum Vorschein kommt. Microsoft tauscht die Cover zwar anstandslos um, an der Qualität der ausgetauschten Cover hat sich in der Kürze der Zeit indes nichts geändert. Berichten zufolge platzen vereinzelt auch die ersetzten Matten wieder auf.

Auch ein weiteres Problem scheint, zumindest vordergründlich, auf das Konto des Touch Covers zu gehen: Mehrere Nutzer des Surface für Windows RT klagen über plötzlich verstummende Tablets. Die Lautstärke schaltet sich bei den betroffenen Geräten ohne jedwedes Dazutun der Nutzer auf Null. Zwar kann die Lautstärke anschließend wieder angehoben werden, aber auch dieser Zustand währt nur kurz, bevor das Gerät abermals verstummt. Microsoft empfiehlt den betroffenen Nutzern,  das Zubehör austauschen zu lassen.

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Surface verkauft sich nur schleppend

Die genannten Probleme dürften dem Absatz des Tablets indes nicht zuträglich sein. Wie Steve Balmer jetzt der französischen Tageszeitung „Le Parisien“ verraten hat, läuft der Surface-Verkauf nur schleppend an. Als Grund nannte der Microsoft-Chef die Tatsachen, dass es das Surface lediglich online und in den wenigen Microsoft-Stores in den USA zu kaufen gebe. Auf die Zuliefer-Probleme angesprochen gab sich Balmer beschwichtigend und wertete sie gar als gutes Zeichen. Man arbeite an der Problemlösung und habe die Kapazitäten eh erhöhen wollen. Zuletzt hatte Microsoft frustrierte Vorbesteller mit einem Guthaben im Microsoft Store im Wert von 50 Euro vertröstet, nachdem die Auslieferung des Surface an sie nicht  rechtzeitig erfolgen konnte.

Bei all dem Trubel: Kinderkrankheiten sind zwar ärgerlich aber nicht ungewöhnlich. Die Alltagstauglichkeit mancher Komponenten lässt sich unter Laborbedingungen nur bedingt ausloten. Insofern sollte man Microsoft die Startschwierigkeiten verzeihen. Das  Surface ist, nicht zuletzt dank der innovativen Tastatur, ein wertiges Stück Technik. Schwächen bei der Software, welche die Freude an der Performance mit dem ein oder anderen Ruckler schmälert, werden sicher mit dem nächsten Update behoben werden. Gleiches gilt für die Lautstärkeproblematik. Ich wenigstens glaube fest an das Surface und bin davon überzeugt, dass es sich auf Dauer wird etablieren können.

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Adrian Bolz lebt und arbeitet als Online-Redakteur in Köln. Liebt neben den Weiten des Webs auch die Kultur – im weitesten Sinne. Adrian hat von 2012 bis 2013 für BASIC thinking geschrieben.