MWC-Must-have, das es (wohl) nie geben wird: Qualcomms Wi-Fi-Kaffeemaschine

Adrian Bolz

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Keine Frage, Kaffee ist mein Lebenselixier. Kein Tag vergeht, an dem ich nicht mindestens einen Liter der braunen Brühe verköstige, um meinem Tagwerk nachgehen zu können. Umso erfreulicher erscheint da die Nachricht, dass Qualcomm auf dem MWC eine Kaffeemaschine vorgestellt hat, die Technik- und Koffeingelüste gleichermaßen zu befriedigen weiß.

In dem Gerät hat Qualcomm einen Atheros-AR4100-Chip verbaut. Der Chipsatz erlaubt die Kontrolle der Maschine über ein 802.11n Wi-Fi-Netzwerk und soll künftig vermehrt bei intelligenten Anwendungen im Haushalt zum Einsatz kommen. Die Technik ist vergleichsweise stromsparend und funkt auch über weite Distanzen. Darüber hinaus kommt Qualcomms Vuforia-Lösung zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine Augmented-Reality-Plattform beziehungsweise App, die auf einem Tablet oder Smartphone mit iOS- oder Android-Betriebssystem installiert wird.

Ein Schwenk genügt

Anschließend genügt es, mit der Kamera des Gerätes über die Kaffeemaschine zu schwenken. Ein Abgleich mit in der Datenbank gespeicherten Objekten löst dabei einen vordefinierten Befehl in der App aus. Im Falle der intelligenten Kaffeemaschine wird so ein Auswahlmenü aktiviert. Dort lässt sich bestimmen, wann der Kaffee fertig sein und welche Stärke er haben soll. Wenn der Brühvorgang beendet ist, erscheint schließlich ein Hinweis. Luke Westaway von den Kollegen bei CNET konnte das in Barcelona ausprobieren.

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Steuern wir unsere Kaffeemaschinen also künftig vom Sofa aus? Wohl nicht, andere Geräte aber mit ziemlicher Sicherheit. Zumindest bei der vorgestellten Maschine handelt es sich aber nur um ein Konzept und es ist auch nicht geplant, selbiges für den Massenmarkt umzusetzen. Auf die Markteinführung werden wir also vergeblich warten.

Alljoyn: Fernsteuerung für Selbstbastler

Vielmehr soll hier auf anschauliche Weise verdeutlicht werden, wie wir Technik in unserem Haushalt künftig mit Smartphone und Tablet steuern können – natürlich möglichst auf Basis von Qualcomm-Komponenten. Auf dem MWC hat das Unternehmen daher keine Kosten und Mühen gescheut, um die variablen Einsatzmöglichkeiten der Technologie vorzuführen. So konnte etwa auch ein Wecker mittels Tablet bedient und obendrein ein Fernseher ferngesteuert werden – wobei letzterem seit Erfindung der Fernbedienung irgendwie ein wenig der Zauber fehlt.

Für Selbstbastler hat Qualcomm ebenfalls ein Angebot: Wer den Entwicklungen vorweggreifen und Geräte in seiner Wohnung eigenständig vernetzen sowie mit Smartphone und Tablet steuern will, kann hierfür auf die hauseigene Open-Source-Plattform Alljoyn zurückgreifen. Alljoyn soll in den kommenden Monaten mitsamt der intelligenten Chips ausgeliefert werden und steht bereits an folgender Stelle zum Download bereit. Prost.

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Bild: Screenshot CNET-Video

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Adrian Bolz lebt und arbeitet als Online-Redakteur in Köln. Liebt neben den Weiten des Webs auch die Kultur – im weitesten Sinne. Adrian hat von 2012 bis 2013 für BASIC thinking geschrieben.