Kommt die Gbox? Google bastelt angeblich an einer eigenen Spielekonsole

Robert Vossen

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Und wieder Neuigkeiten aus dem Hause Google: Um das hauseigene Ökosystem weiter auszubauen, soll der Suchmaschinenkonzern nach Informationen des „Wall Street Journal“ sowohl an einer eigenen Spielekonsole als auch einer SmartWatch arbeiten – beide natürlich auf Android-Basis.

850.000 Apps vom Start weg

Ein logischer Schritt, der sich bezahlt machen könnte. Android ist jetzt schon das populärste Betriebssystem auf Smartphones und Tablets; 850.000 Apps gibt es im Google Play Store. Ein Teil davon sind natürlich auch Spiele, sodass eine Spielekonsole aus Mountain View sofort mit einem großen Angebot an Games, aber auch anderen praktischen Apps starten würde.

Ein weiterer Vorteil: Mit Google TV hat Google schon ein Gerät im Portfolio, dass man gerne in mehr Wohnzimmern sehen würde. Mit einem entsprechenden Entertainment-Angebot auf der Konsole könnte diese zur ersten Anlaufstelle im Wohnzimmer werden. Natürlich ist auch vorstellbar, dass die beiden Geräte vereint werden.

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Google sucht Konkurrenz zur Xbox One

Hinzu kommt, dass Sony und Microsoft gerade ihre neuen Konsolen angekündigt haben und sich deren Strategie abzeichnet: Die PlayStation 4 richtet sich eher an Hardcore-Gamer, die Xbox One fokussiert sich eher auf die Unterhaltung im Wohnzimmer.

Zwar haben sich die beiden Konkurrenten zuletzt in ihrer strategischen Ausrichtung etwas angenähert, doch es scheint, als ob Google mit seiner Android-Konsole und Casual Games eher die Konkurrenz zu Microsoft suchen würde. Dass Microsoft bei der Vorstellung der Xbox One keine gute Figur abgegeben hat, wird Google wohl kaum stören.

Natürlich ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch Spekulation, aber es ist auch vorstellbar, dass die Spielekonsole mit Google Glass und dem Android-Smartphone des Besitzers verzahnt wird. Zusätzliche Screens, zusätzliche Bedienelemente – vieles ist denkbar. Jedenfalls erscheint somit die jüngste Anstellung von Noah Falstein als „Chief Game Designer“ in einem ganz neuen Licht.

Top-Games fehlen, Android ist fragmentiert

Gleichzeitig hat Google aber noch ein paar Hürden zu meistern – vor allem bei der Qualität der Spiele-Apps. Sicherlich gibt es auch hochkarätige Games im Google Play Store, doch zahlreiche der beliebtesten iOS-Spiele gibt es noch nicht in einer Android-Version, unter anderem „Draw Something 2“.

Das zweite Problem ist die Fragmentierung von Android. Es wird gemunkelt, dass im Herbst eine neue Version des Betriebssystems vorgestellt wird, doch die Android-Community lässt sich beim Updaten (gezwungenermaßen) oft viel Zeit. Die jüngste Version Jelly Bean läuft jedenfalls nur auf einem Drittel aller Geräte, die im Dezember 2010 vorgestellte Version Gingerbread ist immer noch am stärksten vertreten. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass Low-End-Smartphones mit Jelly Bean überfordert wären – ein Umstand, den Google bei der neuen Version ausräumen möchte.

SmartWatch, neues Nexus Q

Laut „WSJ“ arbeitet Google übrigens nicht nur an besagter Spielekonsole. Wie schon länger gemunkelt wird, soll auch bald eine intelligente Armbanduhr vorgestellt werden, um der Apple-Konkurrenz zuvor zu kommen.

Und dann dürften sich manche Fans Hoffnungen auf eine Neuauflage des klammheimlich in der Versenkung verschwundenen Nexus Q machen. Zur Erinnerung: Das Home-Entertainment-System wurde zwar vorgestellt, fand aber nie den Weg in die Verkaufsregale. Doch offensichtlich gibt Google nicht auf und arbeitet gerade an einer zweiten Version.

Wie grenzen sich die Geräte voneinander ab?

Zahlreiche gute Neuigkeiten für Google-Fans also, doch gleichzeitig stellt sich auch die Frage, wie sich die drei Google-Geräte – Google TV, Nexus Q und eine Spielekonsole – Wohnzimmer voneinander abgrenzen sollen.

Man sollte vorsichtig sein, dass der Kunde von dem Überangebot nicht verwirrt wird und dann aus Verlegenheit doch auf die All-in-One-Box eines Konkurrenten zurückgreift. Aber allem Anschein nach sind die Gerüchte noch sehr jung, sodass das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen sein dürfte.

Bild: boy with joystick playing computer game / Shutterstock

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Robert Vossen hat erst Los Angeles den Rücken gekehrt und dann leider auch BASIC thinking. Von 2012 bis 2013 hat er über 300 Artikel hier veröffentlicht.