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Mit diesen 8 Such-Tipps wirst du zum schnellen Google-Profi

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Viele User vergeuden bei der Google-Suche viel Zeit. (Foto: pexels.com / PhotoMIX Ltd.).
geschrieben von Philip Bolognesi

Google ist bekanntlich die meistgenutzte Suchmaschine der Welt. Doch viele Nutzer vergeuden ihre Zeit mit einer ineffizienten Google-Suche. Denn Google hat noch mehr zu bieten als ein einfaches Suchfeld. Mit unseren Tipps kommst du schnell ans beste Suchergebnis.

Google kann mehr als viele User glauben. Denn mit passenden Filtern und Operatoren können Suchergebnisse stark begrenzt und recht einfach spezifiziert werden.

8 Tricks für eine effizientere Google-Suche

Zwar ist Google mittlerweile geübt darin, die Suchintentionen seiner Nutzer zu erahnen und die nützlichsten Ergebnisse auszuspielen. Dennoch übersehen viele Suchende in der Trefferliste das beste Ergebnis. Mit ein paar Tricks gelingt die Suche einfacher und vor allem schneller.

1. Nach einem Ergebnis auf einer einzigen Website suchen

Du hast vor kurzem eine Website entdeckt, auf der ein interessanter Artikel stand. Doch leider findest du jenen auf die Schnelle nicht mehr wieder? Gib dafür einfach nach deinem Suchterminus „site:beispielseite.de“ in der Google-Suche ein. Google grenzt deine Suche nur auf die einzelnen Seiten dieser Website ein.

2. Phrasensuche mit Anführungszeichen

Wenn du nach einem ganz bestimmten Satz, Zitat oder nach einem Liedtext suchst, deine Google-Suche aber nicht auf sämtliche Webseiten mit den jeweiligen Suchbegriffen ausweiten willst, solltest du Anführungszeichen verwenden. Google schränkt damit die Suche ein und spuckt nur den von dir gewählten Suchbegriff im Zusammenhang aus. Beispiel: „Ich habe fertig“.

3. Unbekannte Wörter oder Begriffe mit einem Platzhalter versehen

Ist dir ein wichtiger Teil deines Suchbegriffs entfallen, kannst du das dir noch unbekannte Wort durch das Stern-Symbol (*) ersetzen. Beispiel: „Instagram erweitert * Features“. Mit diesem Platzhalter findest du auch spielend einfach Zitate, an die du dich nur teilweise erinnern kannst. Auch Rezepte („Pasta mit Champignons und *“) findest du damit problemlos.

4. Auf bestimmte Wörter in den Suchergebnissen verzichten

Sollen in den Suchergebnissen ganz bestimmte Begriffe nicht gelistet werden, kannst du diese über das Minus-Symbol (-) isolieren.

5. Nach ähnlichen Websites oder Informationen suchen

Suchst du zum Beispiel nach Informationen von Twitter, kannst du mit „related:twitter“ nach relevanten Begriffen oder Websites suchen. Der Terminus „related:zalando.de“ sucht hingegen nach alternativen Online-Shops mit einem ähnlichen Sortiment wie Zalando.

Ähnlich kannst du mit dem Befehl „define:<Suchbegriff>“ sofort in Wörterbüchern und Lexika suchen. Alle anderen Trefferquellen werden nicht angezeigt.

Auf dem gleichen Weg kannst du eingrenzen, dass in der Google-Suche nur Seiten angezeigt werden, in denen bestimmte Textstellen auftauchen. Dazu verwendest du die Option „allintext:“. Nach einem bestimmten Suchbegriff im Titel einer Webseite suchst du mit „allintitle“.

6. Nach Events und Kinoprogramm suchen

Mit dem Terminus „event“ oder „kinoprogramm“ in Kombination mit einem Stadtnamen kannst du ganz bequem in Google nach Alternativen für deine Freizeitgestaltung in den nächsten Tagen suchen. Beispiel „event köln“.

7. Auch ohne Google Maps eine Route planen

Du planst für das nächste Wochenende eine Städtereise – zum Beispiel nach Weimar – und möchtest dich über Route und Fahrtzeit informieren? Tippe dazu einfach Ausgangs- und Zielort ins Suchfeld bei Google ein.

Wichtig: Zwischen den Städtenamen schreibst du ein „nach“ – also zum Beispiel „Köln nach Weimar“. Neben Route und Fahrtdauer kannst du auch das Verkehrsmittel wählen. Bei längeren Strecken schlägt Google sogar Flüge vor.

8. Nutze „Tools“ beziehungsweise „Suchoptionen“

Nur die wenigsten User kennen die praktischen Filter in den Suchergebnissen. Diese rufst du auf, wenn du auf der Trefferliste unterhalb der Suchleiste auf Tools oder Suchoptionen klickst.

Unter Tools kannst du zum Beispiel auswählen, aus welchem Land, in welcher Sprache oder aus welcher Zeitspanne die Treffer angezeigt werden sollen. Unter Einstellungen und dann „Erweiterte Suche“ lassen sich unter anderem der gewünschte Dateityp bestimmen.

Fazit

Richtig gesucht, ist oft auch schnell gefunden. Google durchforstet schließlich alle Ecken des Internets. Doch häufig muss die Suchmaschine interpretieren, was der eigentlichen Suchintention entspricht.

Kennst du wesentliche Operatoren, Befehle und Filter, kommst du sicher an dein gewünschtes Suchergebnis – und sparst dabei eine Menge an Zeit.

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Über den Autor

Philip Bolognesi

Philip Bolognesi arbeitet seit Anfang September in der Redaktion von BASIC thinking. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover. Er ist begeisterter Tischtennisspieler, Fitness-Fan, Typ-1-Diabetiker und permanent auf der Suche nach interessanten Themen aus den Bereichen Social Media, Marketing und Ernährung.

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