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Kurzmeldungen: Umweltschutz bei Amazon, GMaps, DHL in Afrika und Accountsicherheit

Bild: AbsolutVision
geschrieben von Felix Baumann

Es ist Freitag, der 12. April 2019. In unseren heutigen Kurzmeldungen fordern Mitarbeiter bei Amazon mehr Umweltschutz, Google möchte Werbung in Google Maps bringen, DHL investiert kräftig in Afrika und Androidgeräte ab Version 7 können zur doppelten Absicherung des Googleaccounts genutzt werden.

Amazonmitarbeiter wollen mehr Umweltschutz

Briefe von Arbeitnehmern an den eigenen Arbeitgeber erfreuen sich in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit. Bei Microsoft forderten Mitarbeiter, dass Hololens nicht für das Militär entwickelt wird und auch Google erhielt schon wegen diverser Anliegen Post aus den eigenen Reihen. Jetzt erwischt es auch den Logistikriesen Amazon. In einem Brief an die Geschäftsleitung betonen Angestellte, dass nur noch in Ausnahmefällen fossile Brennstoffe genutzt und gefördert werden sollen.

Amazon und Umwelt: Das mag nicht so richtig zusammenpassen.

Konkret geht es unter anderen um die Umstellung der Paketfahrzeuge auf nachhaltige Kraftstoffe und das Ende von AWS-Verträgen mit Öl- und Gasunternehmen. Dafür wird es auch höchste Zeit. Der Konzern hat sich noch keine wirklichen Ziele in diesem Bereich gesetzt. Außerdem werden 68 Angehörige des Kongresses gesponsert, die sich gegen die Anerkennung des Klimawandels aussprechen.

Quelle: engadget

Google könnte Werbung in Maps bringen

Für Google ist Maps seit seiner Einführung eine Erfolgsgeschichte. Die Karten- und Navigationslösung wird inzwischen weltweit verwendet und hat Dutzende Navigationsgeräte ersetzt. Es ist also umso verwunderlicher, dass man bisher ohne Werbung unterwegs war. Das soll sich möglicherweise schon in Kürze ändern.

Google Maps ist für viele ein treuer Begleiter

Zwar gibt es bereits eine Art „Werbeplatz“ für gesponserte Orte, aber dieser ist wohl bisher kaum jemanden aufgefallen. Das Magazin 9TO5 Google hat mit Mitarbeitern der Sparte gesprochen und herausgefunden, dass man in Kürze Wege anbieten möchte, um dem Nutzer nebenbei Produktempfehlungen und Orte anzuzeigen. Konkrete Pläne gibt es aber vorerst noch nicht.

Quelle: 9TO5 Google

DHL arbeitet in Afrika mit Händlern zusammen

Nachdem in Deutschland der Marktplatz der Post (Allyouneed) geschlossen wurde, versucht das zugehörige Logistikunternehmen DHL nun in Afrika Fuß zu fassen. Seit heute ist in 11 afrikanischen Märkten der Einkauf über den sogenannten „DHL Africa eShop“ möglich.

DHL ist weltweit vertreten.

Angeboten werden Produkte von mehr als 200 Händlern aus den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich. Den Vorteil, den das Unternehmen hat, ist, dass in Afrika bereits eine Logistikkette zur Verfügung steht, die man direkt nutzen kann. Der afrikanische Markt ist auch ziemlich attraktiv, da man hier in den nächsten Jahren enorme Wachstumschancen sieht.

Quelle: TechCrunch

Mit dem Androidgerät ins Google Konto

Die 2-Faktor-Authentifizierung gehört inzwischen auch privat zum absoluten Muss, um die eigene Accountsicherheit zu gewährleisten. Dabei ist nach Eingabe des Passworts noch die Eingabe eines zufällig generierten Codes notwendig, der meist über eine App oder per SMS abrufbar ist. Nun geht Google noch einen Schritt weiter und ermöglicht es Nutzern von Androidgeräten (ab Version 7) ihr Endgerät als 2. Faktor zu verwenden.

Auch per Hardwaretoken kann ein Account abgsichert werden (Credit: Wikimedia/Warfieldian).

Über die Google Play Services, wird der Nutzer automatisch auf seinem Smartphone benachrichtigt, sofern ein Log-in ins eigene Googlekonto erfolgt. In dem sich öffnenden Overlay muss auf eine Schaltfläche getippt werden, bevor die Anmeldung abgeschlossen werden kann. Ausnahme bietet das Pixel 3, das die Bestätigung per Hardwarebutton (Volume down) erfragt. Wer möchte, der kann die neue Art der Verifizierung in seinen Kontoeinstellungen unter „2-Schritt-Verifizierung“ aktivieren.

Quelle: 9TO5 Google

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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