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5 Tipps für mehr Interaktionen und Reichweite für deine Instagram Stories

Vivien Stellmach
Instagam Stories sind ein nützlicher und reichweitenstarker Kanal. (Foto: Pixabay.com / quinntheislander)

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Instagram Stories und Direct Messages sind die Zukunft der Kommunikation. Aber wie holt man das Beste aus ihnen heraus? Wir geben dir fünf wertvolle Tipps für mehr Interaktionen und Reichweite.

Instagram Stories sind ergänzend zu normalen Posts ein hervorragender Lieferant für zusätzliche Reichweite. Schließlich ermöglichen sie uns ganz andere Möglichkeiten, mit unserer Community zu interagieren.

Das Tool könnte in Zukunft aber noch wichtiger werden. In den sozialen Netzwerken zeichnet sich gerade nämlich eine Art Rückkehr zum Authentischen ab. Wir interessieren uns weniger für perfekte Inhalte in öffentlichen Feeds, sondern mehr für persönliche Fotos, Videos und Statements.

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Und dafür bieten Instagram Stories die perfekte Plattform. Sie sind ein vergänglicher Ort, an dem wir unvollkommene Inhalte ausspielen können. Hinzu kommt die psychologische Komponente: Wir haben nur 24 Stunden Zeit und müssen aktiv auf eine Story klicken, um deren Inhalt zu sehen.

Das macht das Tool für uns so spannend.

Instagram Stories müssen auf den Punkt kommen

Worauf kommt es bei Instagram Stories also an? Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass rund 80 Prozent der Stories weitergeklickt werden. Das liegt an der extrem kurzen Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer.

Die Herausforderung besteht deshalb darin, Inhalte zu kreieren, die unsere Follower für mehr als nur ein paar Sekunden fesseln. Das geht im Grunde ganz einfach: Wir müssen in unseren Stories direkt auf den Punkt kommen und bei mehreren Elementen einen Spannungsbogen aufbauen.

Fünf Tipps für mehr Interaktion und Reichweite

Instagram Stories funktionieren also nicht, indem wir wahllos Fotos und Videos posten. Wer auf der Plattform erfolgreich sein will, sollte durchaus einige Kniffe beherrschen. Ein paar stellen wir dir hier vor.

1. Finde deinen eigenen Stil

Sorge dafür, dass dein Instagram-Profil und die Stories einem einheitlichen Stil folgen. Das lässt Nutzer aufhorchen: Sie erkennen, dass du einzigartig bist. So hebst du dich von der Masse ab.

Du kannst zum Beispiel ein Storyboard verwenden, um mehr Struktur in deine Stories zu bringen. Achte darauf, mehrwertige Inhalte zu erstellen. Reposte nicht einfach Fotos aus dem Feed. Gib deinen Followern einen Grund, deine Stories auch anzuschauen.

2. Lerne das Verhalten deiner Follower kennen

Welche Inhalte interessieren meine Follower am meisten? Wann sind sie am aktivsten auf Instagram unterwegs? Wenn du deine Community kennenlernst, kannst du viel besser auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Dafür eignen sich etwa Instagram Analytics und Instagram Insights. Mit den Analyse-Tools siehst du, welchen Content deine Follower am liebsten konsumieren, wann sie eher weiter klicken oder ganz aussteigen. Und auch, wann deine Community die meiste Zeit auf der Plattform verbringt.

3. Interagiere mit deiner Community

Der Instagram-Algorithmus erkennt, wenn du mit anderen Profilen kommunizierst. Beantworte deshalb die Direct Messages deiner Follower. Das erhöht die Chancen, dass deine nächste Story weiter vorne oder dein Bild weiter oben platziert wird. Außerdem zeigt es deiner Community, dass du dich für sie interessierst.

Ein wertvoller Tipp ist es auch, die Inhalte deiner Follower zu reposten. Du füllst dein Profil mit abwechslungsreichem Content. Was aber noch wichtiger ist: Die Fotos und Bewertungen anderer Menschen stärken unser Vertrauen in die jeweilige Marke. Du betreibst also gleichzeitig astreines Review-Marketing.

Bevor ihr jedoch einfach fremde Inhalte teilt, solltet ihr dem Urheber des Bildes eine kurze Nachricht schreiben. Der Grund: Nicht jeder Instagrammer will, dass seine Inhalte kostenlos verbreitet werden. Deine Fans freuen sich natürlich, wenn du ihre Inhalte teilst. Trotzdem solltest du dich rechtlich absichern.

4. Vernetze dich mit anderen Marken

Falls dir mal die Ideen für gute Themen ausgehen, kannst du dich mit anderen Unternehmen oder Influencern verbinden. Instagram-Takeover und gemeinsame Livestreams sind oft schnell organisiert. Denke daran, Kooperationspartner mit dem Erwähnen-Sticker auch in deinen Stories zu verlinken.

5. Nutze die verschiedenen Sticker-Funktionen

Um das Engagement in Stories zu erhöhen, hat Instagram zahlreiche Sticker eingeführt. Den neuen Quiz-Sticker und den Hashtag-Tag haben wir dir bereits ausführlich vorgestellt. Es gibt aber noch andere Funktionen, die unsere Follower aktiv werden lassen und unsere Reichweite erhöhen.

  • Der Umfrage-Sticker ist toll, um die Meinung deiner Follower einzuholen. Du erhältst so auch einen Einblick in die Vorlieben deiner Community.
  • Der Frage-Tag ist wohl die beste Möglichkeit, mit deinen Followern in Kontakt zu treten. Lass deine Community alle möglichen Fragen stellen, picke die wichtigsten und lustigsten heraus und beantworte sie in deiner Story.
  • Mit dem Countdown-Sticker kannst du etwa einen Livestream oder ein neues Produkt ankündigen. Deine Follower können den Countdown teilen. Wenn sie auf den Tab klicken, erhalten sie auch eine Benachrichtigung, wenn die Zeit abgelaufen ist.
  • Verwendest du den Standort-Tag,zeigt Instagram deine Story im öffentlichen Feed der gewählten Location an. Wer nach dieser Location sucht, findet also auch deine Story. Das erhöht deine Reichweite.
  • Wenn du ein Produkt bewirbst, solltest du den Shopping-Sticker verwenden. Deine Follower erhalten mit einem Klick mehr Details und schlagen bestenfalls gleich mit einem Kauf zu.

Hinzu kommen noch der Musik-Tag, mit dem wir einen Song-Ausschnitt in unsere Story integrieren können und die Emoji-Skala, mit der unsere Follower auf die Inhalte reagieren können.

Zum Schluss fehlt noch der GIF-Sticker, mit dem wir unsere Story lebendiger gestalten und Nutzer spielerisch zu bestimmten Aktionen animieren können.

Auf Instagram gibt es nicht das eine Erfolgsmodell. Welche kleinen Tipps und Tricks haben dir zum Durchbruch verholfen? Womit generierst du die meiste Reichweite? Wir freuen uns auf deine Kommentare.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.