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Das Ende für professionelle WhatsApp-Newsletter steht fest

Christian Erxleben
Professionelle WhatsApp-Newsletter gibt es nur noch bis zum 7. Dezember 2019. (Foto: Pixabay.com / brunamereu)

Die Zeit der WhatsApp-Newsletter ist offiziell zu Ende. Der Messenger hat seine Richtlinien geändert. Ab dem 7. Dezember 2019 verstößt der automatische Versand von Nachrichten über WhatsApp gegen die Regeln. Bei Verstößen drohen sogar rechtliche Konsequenzen.

WhatsApp gehört zu den größten und beliebtesten Messengern der Welt. Und auch in Deutschland gibt es keinen digitalen Dienst, der über eine größere Nutzer-Gemeinde verfügt.

Dementsprechend attraktiv ist es selbstverständlich für Medien und Unternehmen, WhatsApp für die eigene Kommunikation zu erschließen. Schließlich gibt es keinen direkteren Weg zum Verbraucher als einen Eins-zu-Eins-Chat.

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Ab dem 7. Dezember 2019 sind WhatsApp-Newsletter verboten

Besonders beliebt sind dabei seit einigen Jahren auch WhatsApp-Newsletter. Über Plattformen, Anbieter und Dashboards wie Messenger People war es bislang möglich, die gleiche Nachricht an Hunderte oder Tausende Nutzer zu verschicken.

Da WhatsApp oftmals als eine der wenigen Apps nichts von den Sperr-Bildschirmen der Nutzer verbannt wurde, sind die Klick- und Öffnungsraten der WhatsApp-Newsletter dementsprechend hoch.

Seit dem Aufkommen von professionellen Dienstleistern für den Versand von Nachrichten via WhatsApp steht aber auch fest: Der automatisierte oder personalisierte, nicht-individuelle Massenversand von Nachrichten verstößt gegen die Nutzungrichtlinien des Messengers.

Das hat WhatsApp nun nochmals in seinen Regeln konkretisiert. Bis zum 7. Dezember 2019 gibt es für die offiziellen Partner von WhatsApp eine Übergangsfrist. In dieser ist auch der Newsletter-Versand noch möglich.

Ab diesem Stichtag verstößt jede Form von automatisierten Push-Nachrichten gegen die Richtlinien. Bei Zuwiderhandlung drohen den Unternehmen sogar rechtliche Konsequenzen.

Wie kann ich trotzdem WhatsApp in der Business-Kommunikation nutzen?

Die jetzige Änderung bedeutet jedoch nicht das Ende von WhatsApp in der professionellen Business-Kommunikation. Lediglich der Fokus verschiebt sich.

So gibt es bereits seit knapp einem Jahr auch in Deutschland die sogenannte WhatsApp Business Solution API. Diese Schnittstelle steht verifizierten Business-Solution-Partnern von WhatsApp zur Verfügung. Dazu gehört beispielsweise auch Messenger People.

Über diese offiziellen Partner können Unternehmen auch künftig WhatsApp in der eigenen Kommunikation verwenden. Allerdings geht es spätestens ab Dezember 2019 nur noch um Pull-Kommunikation.

Das heißt: Nutzer oder Kunden nehmen proaktiv über WhatsApp mit Unternehmen Kontakt auf. Auf diese Art der Anfragen können die Firmen dann innerhalb von 24 Stunden kostenlos eingehen. Es geht folglich mehr um Support als auch einen weiteren Nachrichten-Kanal.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.