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Transparenzbericht: So oft gibt Apple die Daten seiner Nutzer heraus

Vivien Stellmach
Die meisten iCloud-Daten gibt Apple an US-amerikanische Behörden heraus. (Foto: Pixabay.com / Tyler Lastovich)

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Apple hat einen neuen Transparenzbericht veröffentlicht. Aus dem geht hervor, wie oft das Unternehmen die iCloud-Daten seiner Nutzer an staatliche Stellen herausgibt. Das Interesse an den Informationen scheint laut den Zahlen immer größer zu werden. Ein Überblick.

Im Laufe eines Jahres kommt es auch immer mal wieder vor, dass Behörden offizielle Anfragen zu iCloud-Daten von Privatpersonen an Apple schicken.

Das Unternehmen aus Cupertino gibt diese dann manchmal auch heraus. Nun hat Apple den Transparenzbericht für die sechs Monate von Januar bis Juni 2019 veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass die Anzahl der staatlichen Anfragen nach den Daten deutlich gestiegen ist.

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Apple erhält über 6.400 Anfragen nur für iCloud-Daten

Konkret waren es laut Transparenzbericht insgesamt 6.480 Anfragen von staatlichen Stellen, die Apple erreicht haben.

1.927 Mal hat das Unternehmen dann auch iCloud-Daten an Behörden weitergegeben. Darunter können unter anderem E-Mail-Kontakte, Fotos und Kalenderdaten, aber auch ganze iPhone-Back-ups gewesen sein.

Welche iCloud-Daten Apple nun wirklich an Behörden übermittelt hat, steht aber nicht im Transparenzbericht. Das wäre gegenüber den betroffenen Personen jedoch auch ein eklatanter Eingriff in die Privatsphäre. Schließlich sind die Daten öffentlich einsehbar.

Apple übermittelt iCloud-Daten hauptsächlich an US-Behörden

Stattdessen geht aus dem Bericht aber hervor, dass Apple die Anfragen zu iCloud-Daten hauptsächlich von US-amerikanischen Behörden erhalten hat. Von den knapp 1.900 Anfragen übermittelte das Unternehmen satte 1.568 Mal an Stellen aus den Vereinigten Staaten.

In Deutschland waren es im selben Zeitraum viel weniger. Genauer gesagt gab es nur 344 Anfragen, zu denen Apple auch iCloud-Daten übermittelt hat. Darunter sollen auch nur Meta-Daten zu Profil-Verbindungen und Transaktionen gewesen sein. 35 Anfragen habe Apple zurückgewiesen.

Anfragen zu entfernten Apps gehen zurück

Die Anfragen nach iCloud-Daten sollen seit 2014 kontinuierlich gestiegen sein. Zurückgegangen ist hingegen die Zahl der entfernten Apps auf staatliche Anforderung.

So habe Apple von Juli bis Dezember 2019 nur 217 Apps aus dem App Store entfernt, die gegen die Richtlinien des Unternehmens verstießen und gewissermaßen illegal waren. Auf staatliche Hinweise habe Apple weltweit 97 Mal reagiert und entsprechende Anwendungen gelöscht.

Wie sicher sind unsere iCloud-Daten?

Apple kann auf zentrale Dienste wie Fotos und iCloud-Back-ups zugreifen. Das Unternehmen besitzt also einen Schlüssel für iCloud.

Es gibt nur einen Teil der Dienste, die auch auf eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzen und es dementsprechend Dritten theoretisch unmöglich machen, auf sie zuzugreifen. Das betrifft dann auch Apple.

So gesehen können unsere Fotos und Back-ups in der iCloud aber in der Theorie von Apple gesehen und an Dritte weitergegeben werden. Sensible Inhalte sollte man also lieber nicht in der iCloud abspeichern.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.