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KI entwickelt Antibiotika, Porsches Ladepark und EMEA-Cyberangriffe

Bild: Matthew Guay
geschrieben von Felix Baumann

KI entwickelt Antibiotika

Mir ist bei den von mir veröffentlichten Artikeln in den letzten Wochen vor allem eins aufgefallen: Künstliche Intelligenz schafft es immer mehr in die Berichterstattung. Neben den verschiedenen Einsätzen während der aktuellen Coronavirus-Pandemie, kommt die KI auch immer mehr im medizinischen Bereich voran. MIT-Wissenschaftler haben nun eine künstliche Intelligenz vorgestellt, die Antibiotika entwickeln kann.

Künstliche Intelligenz könnte bald stärker bei der Entwicklung von Medikamenten mitwirken (Bild: Michael Schiffer).

Wie engadget berichtet, basiert das durch den Algorithmus entwickelte Medikament auf Halicin, das Bakterien die Lebensgrundlage entzieht. Dabei soll vor allem ein großer Nachteil bestehender Antibiotika ausgeräumt werden. Denn während das E. coli-Bakterium bereits nach 3 Tagen gegen ein handelsübliches Antibiotikum Resistenzen entwickelt, dauerte es bei der der Neuentwicklung 30 Tage.

Porsche eröffnet EV-Ladepark

Auch in diesem Jahr dürfte die Elektromobilität weltweit weiter an Relevanz gewinnen. Zwar sind wir Deutschen bei Elektroautos nach wie vor große Skeptiker, vielen reicht schlicht eine Reichweite von 200-400 Kilometern nicht aus, trotzdem braucht es im Rahmen des aktuellen Klimawandels dringend Alternativen. Nach der Veröffentlichung des elektrischen Taycan, eröffnet Porsche jetzt eine riesengroße Ladefläche.

Vollständig elektrisch. Der Porsche Taycan.

Der „Ladepark“ für Elektrofahrzeuge befindet sich in Leipzig und bietet Dutzende Schnellladestationen für die gängigsten Automarken (350 kW). Weiterhin befinden sich auf dem Grundstück 4 Ladestationen, die mit bis zu 22 kW die Autobatterie aufladen können. Wie engadget berichtet, benötigen alle Stationen um die 7 Megawatt Energie, die ausschließlich aus nachhaltigen Quellen stammen soll.

Firmen in Europa fit bei Sicherheitslücken

Es ist absehbar, dass auch 2020 weltweit wieder Tausende Cyberangriffe durchgeführt werden. Dabei ist vor allem für Unternehmen wichtig, die Angreifer möglichst schnell im eigenen Netzwerk aufzuspüren und zu eliminieren. Diese Zeit, die im Englischen als „Dwell Time“ definiert ist, liegt bei Firmen im EMEA-Raum (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) unter dem Durchschnitt, wie Techradar berichtet.

Cyberangriffe können Unternehmen teuer zu stehen kommen (Bild: Michael Geiger).

Demnach liegt der globale Durchschnitt für die Erkennung von Cyberangriffen bei 56 Tagen (2018 waren es noch 78 Tage). Unternehmen im EMEA-Raum benötigen hingegen nur 54 Tage (im Vergleich zu 177 Tagen im vorletzten Jahr). Insgesamt scheinen Firmen also hierzulande gut auf mögliche Gefahren aus dem Internet vorbereitet zu sein.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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