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Coronavirus: In China werden Einwohner jetzt nach Risiko klassifiziert

Felix Baumann
Aktualisiert: 03. März 2020
von Felix Baumann
Bild: Claudio Schwarz
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Das auf einem Tiermarkt in Wuhan ausgebrochene Coronavirus wird auch noch diesen Monat die Berichterstattung international dominieren. Einerseits erholen sich immer mehr Menschen von Covid-19, andererseits infizieren sich hierzulande immer mehr Einwohner mit dem Virus. In China nutzt der Staat die aktuelle Lage, um die Bevölkerung noch weitreichender zu überwachen.

Basis für diese neuartige Überwachung ist eine Smartphone-App des chinesischen Großkonzerns Ant, der beispielsweise auch hinter Alipay steht. Der Nutzer registriert sich in dieser und erhält auf Basis von verschiedenen Faktoren (die nicht bekannt sind) eine Farbklassifizierung. Rot bedeutet „Muss in Quarantäne“, gelb klassifizierte Einwohner müssen mit Einschränkungen rechnen und grüne Nutzer können wie gewohnt ihrem Alltag nachgehen.

„Grüne Bürger“ dürfen überall hin (Bild: Raymond Zhong/The New York Times).

Besonders interessant hier ist, dass anscheinend die Informationen auch mit den lokalen Polizeibehörden geteilt werden. Bei der Registrierung und auch immer dann, wenn eine „Farbkontrolle“ durchgeführt wird, werden sensible Daten (beispielsweise der Standort) mit dem Personenprofil verknüpft. Eine lückenlose Überwachung wird somit immer wahrscheinlicher.

Würden wir das Vorgehen auf den deutschen Markt übertragen, dann würde das Gesundheitsministerium von lokalen Tech-Unternehmen eine Software entwickeln lassen, die sensible Gesundheitsdaten erhebt und an verschiedene Behörden sendet.

Leiming Chen, der im Ant-Vorstand für Finanzen zuständig ist, beschwichtigt: Daten werden unter den strengen Datensicherheits- und Datenschutzregelungen des Unternehmens erfasst und nur an Drittparteien weitergegeben, die auch diese Regelungen einhalten. Es darf bezweifelt werden, ob die chinesische Regierung mit den Daten nachhaltig umgeht.

Wie lässt sich die Verbreitung von Viren effektiv stoppen?

Zum 24. Februar wurden offizielle Zahlen zur Nutzung der neuen Software veröffentlicht. In der Provinz Zhejiang haben sich laut offiziellen Angaben bereits 50 Millionen Menschen registriert. Das sind 90 Prozent der Gesamtbevölkerung (in diesem Gebiet). 98,2 Prozent der Nutzer wurden als „grün“ klassifiziert, die anderen knapp 1 Millionen Bürgerinnen und Bürger erhielten eine gelbe oder rote Einstufung.

Darunter leiden vor allem diejenigen, die ohne nachvollziehbaren Grund als „rot“ eingestuft wurden. So können teilweise Einwohnerinnen und Einwohner von Städten nicht arbeiten oder in die Öffentlichkeit gehen, weil sie aus irgendeinem nicht transparenten Grund in Quarantäne geschickt wurden.

Manche Chinesen sehen aber auch dieses neue System nicht wirklich negativ. Auf die Frage, was eine Einwohnerin von den Einschnitten in die Privatsphäre halte, antwortete diese der New York Times „Alipay hat ja bereits all unsere Daten. Wovor sollten wir also Angst haben?“.

Quelle: The New York Times

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vonFelix Baumann
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.
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