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Das Ende der Banken, Kontaktlos-Limit, Korallenriff-Tod und Pinterest

Bild: Matthew Guay
geschrieben von Felix Baumann

Guten Morgen! Es ist Freitag, der 27. März und dem Wochenende steht nur noch ein Arbeitstag im Weg. In den Kurzmeldungen beleuchten wir heute den Banking-Bereich, das Bleichen der Korallenriffe und eine neue Pinterest-Funktion.

N26 sieht Ende der Bankfiliale

Durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, wird vielerorts sichtbar, inwiefern digitale Dienstleistungen in unseren Alltag vorgedrungen sind. Eine davon ist das Tätigen von Bankgeschäften am eigenen PC. Wie Fintech Futures schreibt, erwartet die Onlinebank N26, dass sich dies auch nach dem Ende der Pandemie auf Kreditinstitute auswirken wird.

Auch Online-Banken, wie N26, können Nachteile haben (Symbolbild).

Demnach geht die Fintech-Bank davon aus, dass bis zu 70 Prozent aller Niederlassungen in den nächsten 10 Jahren verschwinden könnten. Auch die Deutschen, die ja große Bargeldfreunde sind, könnten durch die aktuelle Lage auf den Geschmack von bargeldlosen Zahlungsmethoden kommen. Bis dahin wird sich auch gezeigt haben, wie sich die Banken in der Krise schlagen.

Limit für kontaktloses Bezahlen wird angehoben

Durch steigende Fallzahlen an Coronaviruspatienten ändert sich auch (wie oben angesprochen) der Weg, wie wir Waren und Dienstleistungen bezahlen. Ich bin schon gespannt, wie sich der Anteil an kontaktlosen Bezahlungen in diesem Jahr verändern wird. Limits für diese Art der Zahlung werden jetzt angehoben, wie Fintech Futures berichtet.

Kontaktloses Bezahlen geht inzwischen mit (fast) jeder Karte.

Im Vereinigten Königreich soll ab dem 1. April erst bei einem Gesamtbetrag von 45 Pfund eine PIN-Eingabe nötig sein. Vorher waren es 30 Pfund. Auch Norwegen und die Niederlande haben ihre Limits bereits angepasst. Möglicherweise könnte auch Deutschland diesem Ansatz bald folgen.

Korallenriffe sterben immer weiter ab

Auch, wenn der Planet durch die Auswirkungen des Coronavirus etwas durchschnaufen kann, der Klimawandel schreitet auch weiterhin im hohen Tempo voran. Sichtbar wird dies auch an dem zunehmenden Absterben der Korallenriffe. Neusten Berichten zufolge (u.a. von The Guardian) passiert dieser Vorgang nach wie vor im raschen Tempo.

Korallenriffe sterben (Bild: Q.U.I).

Demnach wurden bis in diese Woche hinein weitere Messungen vorgenommen, um die Auswirkungen der Erderwärmung zu analysieren. Sichtbar werden dadurch zwei Phänomene: Einerseits sind manche Korallen weniger anfällig gegen die gestiegene Wassertemperaturen, andererseits hat das sogenannte “Bleaching” weiterhin zugenommen.

Pinterest bietet neue Funktionen für Händler

Auch der Einzelhandel ist in der aktuellen Krise besonders betroffen. Deutschlandweit sind Geschäfte geschlossen und gerade in der kurzlebigen Modebranche kann so mancher Händler seine Vorräte nicht mehr abverkaufen. Pinterest möchte nun Händler unterstützen und führt neue Funktionen ein.

Auf Pinterest gibt es viel zu entdecken.

Mit einer Verifizierung, wie wir sie bereits von anderen Plattformen kennen, sollen seriöse Händler markiert werden. Weiterhin wird die Katalogansicht überarbeitet und durch neue Metriken können Händler ihre Reichweite validieren. Außerdem können gezielter Kunden beworben werden, die sich in der Vergangenheit mit der jeweiligen Marke bereits auseinandergesetzt haben.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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