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5 Tipps für nachhaltiges Online Shopping in der Corona-Krise

Christian Erxleben
Bevor wir etwas in einem Shop bestellen, sollten wir kurz nachdenken. (Foto: Unsplash.com / Mike Petrucci)

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Online Shopping erlebt in den Zeiten des Coronavirus einen regelrechten Boom. Wenn wir unsere Produkte nicht mehr in der Stadt kaufen können, bestellen wir sie eben. Doch um Logistik-Mitarbeiter und Lieferanten zu schützen, sollten wir nachhaltig einkaufen. Fünf Tipps.

Wenn wir verhindern wollen, dass sich das Coronavirus in Deutschland und der Welt weiterhin exponentiell ausbreitet, müssen wir uns in gewissen Bereichen des Lebens beschränken. Wir sollten uns vorerst nicht mehr mit Freunden treffen und unsere Einkäufe auf ein Minimum reduzieren.

Jeder Kontakt, den wir im Moment vermeiden können, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch selbstverständlich benötigen wir in der Krise auch weiterhin Produkte, die es nicht im Supermarkt oder in der Apotheke gibt.

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5 Tipps für nachhaltiges Online Shopping

Schon jetzt belegen zahlreiche Studien und Untersuchungen, dass der E-Commerce der große Profiteur der Krise ist. Es kaufen nicht nur mehr Menschen in Online Shops ein. Auch zahlreiche stationäre Händler beginnen – gezwungenermaßen – damit, ihre Produkte auch digital anzubieten.

Trotzdem sollten wir nicht in einen Shopping-Wahn verfallen. Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass das Paket nicht ohne Hilfe zu uns kommt. Denn sowohl die Mitarbeiter in den Logistik-Zentren als auch die Lieferanten setzen sich täglich einer deutlich erhöhten Ansteckungsgefahr aus.

Deshalb haben wir für dich einmal fünf Tipps für nachhaltiges Online Shopping zusammengestellt. Denn gerade jetzt gilt es, die Menschen, die unser Leben am Laufen halten, besonders zu schützen. Dazu können wir alle etwas beitragen.

1. Brauchst du das Produkt wirklich?

Ja, diese Frage ist schon der erste Tipp. Denn oftmals ist es so, dass es insbesondere beim Online Shopping nicht zwingend einen dringenden Auslöser gibt. Wir können die Produkte ja auch kostenfrei zurückschicken.

In der aktuellen Situation sollten wir mit Blick auf alle Beteiligten jedoch wirklich nur die Produkte bestellen, die wir auch wirklich benötigen. Alles andere kann warten.

2. Sammle mehrere Produkte in deinem Warenkorb

Eine weitere Möglichkeit, das Paket-Aufkommen zu reduzieren, besteht darin, mehrere Produkte gebündelt zu bestellen und zu verschicken. Die allermeisten Online Shops bieten Optionen zum gemeinsamen Versand an. Nutze das!

Wenn du also etwas bestellst, denke darüber nach, ob es noch weitere Produkte gibt, die du benötigst. Falls es nicht eilig ist, kannst du derzeit also nachhaltig Einkaufen, indem du die Produkte ein paar Tage im Warenkorb sammelst.

3. Wähle einen Ablageort oder eine Paket-Station aus

Wenn du deine Waren dann bestellt hast, solltest du nicht auf der Lieferung zur Haustür bestehen. Fast alle Paket-Dienste bieten die Möglichkeit, einen Ablageort – zum Beispiel im Hausflur – festzulegen. So vermeidest du einen zusätzlichen Kontakt für den Lieferanten und für dich.

Als Alternative kannst du ebenfalls auf Pack-Stationen zurückgreifen. Diese werden sowieso oftmals angefahren. Somit reduzierst du erneut die Anzahl der zwischenmenschlichen Kontakte.

4. Unterstütze den lokalen Handel beim Online Shopping

Natürlich können wir (fast) alle Produkte bei Amazon bestellen. Doch wollen wir in den Zeiten der Krise nicht auch unsere lokalen Händler unterstützen? Viele Buchläden sind beispielsweise dazu übergegangen, ihre Bücher online zu verkaufen und dann persönlich mit dem Rad auszuliefern.

Denke also beim nächsten Einkauf einfach einmal darüber nach, wo du das Produkt bestellst. Schließlich unterstützt du nicht nur die Händler vor Ort, sondern senkst auch die Umweltbelastung, die durch Versand, Logistik und Zustellung bei internationalen Bestellungen entsteht.

5. Sei geduldiger und nachsichtiger

Und unser letzter Tipp für nachhaltiges Online Shopping ist eine zwischenmenschliche Empfehlung.

Wir alle wissen, wie nervig es ist, wenn wir auf unser Produkt warten müssen. Da werden insbesondere wir Deutschen – ja, so ist das leider – besonders schnell ungeduldig und ungehalten. Zu spüren bekommen das dann oftmals die Lieferanten, die überhaupt nichts dafür können.

Da es derzeit sowieso schon genügend schlechte Stimmung gibt, müssen wir nicht noch zusätzlich dazu beitragen. Also lasst uns etwas geduldiger und dankbarer sein. Wie wäre es einfach mit einem „Danke“, wenn der Paket-Bote die nächste Lieferung vorbei bringt?

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.