WhatsApp, Messenger, Smartphone, WhatsApp Marketing

5 Möglichkeiten für kreatives WhatsApp Marketing

Christian Erxleben
Auch fernab von Newslettern ist WhatsApp ein interessantes Marketing-Tool. (Foto: Unsplash.com / Allie)

Seit Ende 2019 sind WhatsApp-Newsletter offiziell verboten. Trotzdem stellt das WhatsApp Marketing weiterhin eine interessante Option dar. Wir präsentieren dir heute fünf Ziele für deine WhatsApp-Kampagnen und ein paar kreative Ansätze.

WhatsApp ist das größte Kommunikationsmedium in Deutschland – noch vor Facebook, Instagram und dem Radio. So nutzen in der Zwischenzeit jeden Monat fast 60 Millionen Bundesbürger den Messenger für den persönlichen Austausch.

Gerade deswegen ist WhatsApp selbstverständlich auch für Marketing-Verantwortliche ein interessanter Kanal. Doch seitdem Anfang Dezember 2019 der Versand von WhatsApp-Newslettern verboten worden ist, kam das WhatsApp Marketing ins Stottern. Was ist erlaubt? Was nicht? Das ist oftmals unklar.

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5 Kampagnen-Ziele für dein WhatsApp Marketing

Deshalb wollen wir dir heute einmal fünf interessante Kampagnen-Ziele für dein WhatsApp Marketing vorstellen und dir auch beispielhaft zeigen, wie sich eine derartige Kampagne in der Realität umsetzen lässt.

1. Awarness für Produkt-Einführungen

So eigenen sich WhatsApp-Kampagnen sehr gut dafür, um gezielt Aufmerksamkeit für ein neues Produkt zu schaffen und gleichzeitig Multiplikatoren zu finden.

Der Sportartikelhersteller Adidas hatte beispielsweise zur Einführung des neuen „Predator 20+ Mutator“ über WhatsApp Hobbysportler dazu aufgerufen, sich zu melden, wenn im eigenen Team ein Spieler ausfällt. Als Ersatz schickte Adidas dann Stars wie den brasilianischen Fußballer Kaká auf den Rasen.

Durch die direkte Eingliederung von privaten Personen auf der einen Seite und Stars auf der anderen Seite lässt sich schnell viel Aufmerksamkeit für eine Neuheit schaffen – in diesem Fall einen Fußballschuh.

2. Nutzerbindung durch Interaktionen

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg – kurz RBB – nutze WhatsApp während der Corona-Krise beispielsweise dafür, um Zuhörern und Zuschauern die Teilnahme an einem interaktiven Konzert zu ermöglichen.

Vor der offiziellen Ausstrahlung von „Sing de la Sing“ konnten alle Interessierten ihre eigenen Videos zu den vorgetragenen Liedern einschicken. Bei der Übertragung des Live-Konzerts blendete der RBB die eingeschickten Videos dann in Form eines zusätzlichen Chors mit ein.

So hat das Medienhaus mittels WhatsApp Marketing die eigene Community geschickt integriert und zudem ein ganz besonderes Musik-Erlebnis geschaffen.

3. Launch und Verkauf von Produkt durch WhatsApp Marketing

Eine klassische Sales-Kampagne setzte zum Beispiel der der Konsumgüter-Konzern Unilever via WhatsApp um.

Dafür erstellte das Unternehmen einen WhatsApp-Chatbot rund um das Thema Pflege von Kleidung. Dabei erfragte der Bot die Vorlieben der Nutzer, stellte neue Produkte vor und vermittelte am Ende des Gesprächs noch einen 50-Prozent-Gutschein.

Am Ende der Kampagne verzeichnet Unilever einen 14-fach erhöhten Umsatz im Vergleich zu regulären Verkaufstagen.

4. Brand Building

Ebenso lässt sich WhatsApp Marketing hervorragend zum Brand Building einsetzen. Eine mögliche Option ist dafür ebenfalls das Aufsetzen eines Chatbots, der den Nutzern personalisierte und zugleich gebrandete Inhalte in schriftlicher oder visueller Form schickt.

Genau das machte beispielsweise Nivea zum Muttertag in der Schweiz. Durch die personalisierten Dankes-Botschaften rief sich der Kosmetik-Konzern sowohl bei den Kindern als auch bei den Müttern positiv in Erinnerung.

Entstanden ist die Kampagne in Zusammenarbeit mit Messenger-Marketing-Spezialisten von Messenger People.

5. Neue Zielgruppen via WhatsApp-Marketing erschließen

Zuletzt können Marketing-Verantwortliche mittels WhatsApp Marketing auch ganz gezielt neue Zielgruppen ansprechen. Ein schönes Beispiel ist dafür die Kampagne „Don’t call mom“ des deutschen Automobilclubs ADAC.

Dabei richtete sich das Unternehmen gezielt an Jugendliche und junge Erwachsene, die unter den Mitgliedern eher schwächer vertreten sind. Der Clou: Der Nachwuchs konnte sich mit Fragen an den ADAC wenden, die eigentlich bei den eigenen Eltern gelandet wären.

Im persönlichen 1-zu-1-Chat gab es dann postwendend eine Antwort aus dem Community-Team des ADAC. Auf diese Art und Weise konnte der Automobilclub einfach und zugleich charmant Tausende potenzielle zukünftige Nutzer ansprechen.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.