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Aufgaben, Fähigkeiten, Alltag: Was macht ein Showcase Architect Industrial IoT?

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geschrieben von Christian Erxleben

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt von Grund auf. Deshalb entstehen neue Berufsbilder. Doch was versteckt sich hinter den Bezeichnungen? Das möchten wir in „Und was machst du so?“ greifbar machen. Heute: Hendrik Grosser und der Beruf des Showcase Archtitect Industrial IoT.

Der Start in den Tag als Showcase Architect Industrial IoT

Hendrik, du arbeitest als Showcase Architect Industrial IoT bei Detecon International. Beschreibe uns doch einmal in vier Sätzen, wie du deinen Beruf neuen Freunden erklärst.

Ich arbeite im Digital Engineering Center der Technologie- und Management-Beratung Detecon. Hier können Kunden Showcases und Demonstratoren bestaunen, die innovative Lösungen für aktuell heiß diskutierte Anwendungsfälle zeigen.


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Im Bereich Industrial IoT entwickle ich zusammen mit meinem Team neue Ideen und setze diese um. Wir bieten auch Hands-On-Trainings an – zum Beispiel zur Realisierung von Cyber-physischen Produktionssystemen. Zusätzlich berate ich Kunden bei der Konzeption und Umsetzung ihrer individuellen Lösungen.

Wie sieht ein normaler Tag in deinem Beruf aus?

Aktuell arbeite ich aufgrund der Corona-Pandemie fast ausschließlich im Home Office und in Webkonferenzen. Dort entwickle ich in Teams neue Konzepte für Showcases und arbeite gemeinsam mit den Kunden an ihren Lösungen.

Sobald es an den physischen Aufbau von Showcases geht, treffen wir uns im Labor. Vor Corona war ich drei bis vier Tage pro Woche bei den Kunden vor Ort und ein bis zwei Tage im Labor. Der Tagesablauf ist allerdings nur schwer planbar.

Man muss immer damit rechnen, dass es neue Anforderungen von Kunden oder den PDLs (People Development Leader) gibt, was eine agile Arbeitsweise erfordert. Im Prinzip agiere ich wie ein selbständiger Unternehmer im Unternehmen mit dem Ziel, die Zielvereinbarungen zu erfüllen.

Und womit startest du in den Tag?

In der Regel starte ich mit einem Blick in das E-Mail-Postfach und den Terminkalender in den Tag. Wenn Zeit ist, bewege ich mich gerne an der frischen Luft und gehe zum Beispiel Laufen oder Schwimmen.

Dies ist geradezu Corona-Zeiten besonders wichtig, weil ich die meiste Zeit am Schreibtisch zuhause verbringe. Aufgaben werden in der Regel nach dem Eisenhower-Prinzip erledigt – sprich gezielt kategorisiert nach Wichtigkeit und Dringlichkeit.

Hendrik Grosser, Detecon International, Showcase Architect Industrial IoT

Hendrik Grosser, Showcase Archtitect Industrial IoT.

Die Aufgaben als Chief Client Officer

Welche Aufgaben fallen in deinen Bereich?

Als Berater folge ich den Unternehmenszielen der Detecon. Es gibt vier Kategorien, die bearbeitet werden sollten:

  • 1. Projekt: Bearbeitung von Projekten mit möglichst gutem Kundenfeedback
  • 2. Knowledge: Aufbau von Wissen und dessen Weitergabe, zum Beispiel durch Trainings
  • 3. Client: Gewinnung von Neukunden und Weiterentwicklung bestehender Kunden
  • 4. People: Rekrutierung neuer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie die Weiterentwicklung bestehender Team-Mitglieder

Wie definierst und interpretierst du deinen Job als Showcase Architect Industrial IoT persönlich?

Ich sehe es als meine Aufgabe, das Digital Engineering Center mit Leben zu füllen und Kunden zu begeistern. Sehr gerne beschäftige ich mich mit Innovativen, Technologien und Lösungen und gebe mein Wissen weiter. Es ist ein gutes Gefühl, wenn ich einen Beitrag zur digitalen Transformation leisten kann.

Wie ist deine Stelle in die Unternehmensstruktur eingegliedert? Das heißt: An wen berichtest du und mit wem arbeitest du zusammen?

Das Digital Engineering Center ist ein Cost Center innerhalb der Detecon und muss sich daher mit dem Konzept der Showcase-Entwicklung selbständig finanzieren. Es ist ein sogenannter Tribe innerhalb des umschließenden „Chapters Digital Strategy & Innovation“.

Meine Stelle entspricht der Position eines Consultants mit leicht angepassten Zielen aufgrund der Entwicklungsarbeiten neben dem Beratungsgeschäft. Mein direkter Vorgesetzter ist mein PDL (People Development Leader).

Er berät mich im Hinblick auf meine Karriere-Entwicklung und beurteilt meine Leistungen hinsichtlich der Zielvereinbarungen und Beförderungen. Ich berichte in erster Linie innerhalb von Projekten an Kunden oder den zugeordneten PL (Projektleiter), PiC (Partner in Charge) oder KAM (Key Account Manager).

Spaß und Dankbarkeit in deinem Beruf

Selbstverständlich wird die Rolle eines Showcase Architect Industrial IoT in jedem Unternehmen unterschiedlich ausgelegt. Welche Perspektiven kommen bei dir zu kurz, die grundsätzlich zum Berufsbild gehören?

In meiner Rolle muss ich den Spagat zwischen Beratungsprojekten und Entwicklungstätigkeiten schaffen. Ich muss jedoch hinsichtlich der Perspektiven keine Abstriche machen. Die Detecon bietet ein Karrieremodell mit angepassten Zielen, die meinen Tätigkeiten entsprechen.

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Ich habe sehr viel kreative Freiheiten und kann in der Regel den Tätigkeiten und Themen nachgehen, die mich am meisten interessieren. Dabei kann ich nicht nur theoretisch neue Zusammenhänge erschließen, sondern diese auch praktisch erproben.

Wofür bist du besonders dankbar?

Ich bin nicht nur dankbar dafür, dass ich meinen Interessen nachgehen kann, sondern auch für die hohe Flexibilität, die mir der Beruf ermöglicht. So kann ich größtenteils meinen Tagesablauf selbst gestalten. Natürlich bin ich auch meinem Team dankbar, das mich motiviert und mir stets unterstützend zur Seite steht.


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Und wie wird man jetzt ein Showcase Archtitect Industrial IoT?

Insbesondere in der Digital-Branche gibt es häufig nicht mehr die klassische Ausbildung. Wie bist du zu deiner Stelle gekommen?

Die Stelle erfordert in erster Linie eine hohe Fachkompetenz sowie sehr gute Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten.

Ich habe zunächst Informationstechnik im Maschinenwesen studiert und anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der virtuellen Produktentstehung gearbeitet. Dabei habe ich mich auf den Bereich Manufacturing und Industrial Internet of Things spezialisiert.

Welchen Tipp würdest du einem Neueinsteiger oder interessierten Quereinsteiger geben, der auch Showcase Architect Industrial IoT werden will?

Als Voraussetzung bringt die Person am besten sehr gute Kenntnisse in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik sowie ein breites Ingenieurswissen mit. Die Kenntnisse sollten nicht nur theoretisch vorhanden sein, sondern auch über praktische Umsetzungen nachgewiesen sein.

Vielen Dank, Hendrik!


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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