Wirtschaft

Optimismus lernen: 5 Tipps, mit denen du eine positive Einstellung entwickelst

Optimismus, Einstellung, Arbeit
Optimismus ist die Fähigkeit, an sich zu glauben. (Foto: Unsplash.com / m_fath)
geschrieben von Vivien Stellmach

Optimismus ist die natürlichste Einstellung, die du haben kannst. Persönliche Erfahrungen und unser Umfeld können uns mit der Zeit so beeinflussen, dass wir den Glauben an uns selbst verlieren und anfangen, pessimistisch zu denken. Mit diesen fünf Tipps findest du zu einer positiven Einstellung zurück.

Optimismus bedeutet nichts anderes, als an sich selbst zu glauben. Für Kinder ist eine positive Einstellung zum Leben noch ganz natürlich, weil Schule und Co. ihnen noch keine negativen Glaubensmuster aufgezeigt haben.

Mit der Zeit haben viele Menschen aber beispielsweise zu hören bekommen, dass sie nicht alles im Leben haben oder nicht immer nur gewinnen können. Daraus entwickeln sich Zweifel, der Glaube an sich selbst wird schwächer, und schlussendlich resultieren daraus negative Erfahrungen.


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Mit Misserfolgen schwindet oft auch der Optimismus. Wer die negativen Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht loslässt, überträgt sie mit pessimistischem Denken in die Gegenwart und Zukunft – man geht plötzlich von einem negativen Ausgang aus, ohne sich darüber bewusst zu werden.

Optimismus lernen: 5 Tipps, mit denen du eine positive Einstellung entwickelst

Pessimismus ist so gesehen also eine verzerrte Einstellung zum Leben. Du kannst Optimismus aber wieder lernen, indem du bewusst deine Gedanken beobachtest und revidierst.

Optimismus wirkt sich nämlich auch maßgeblich auf deine persönliche und berufliche Entwicklung aus. Wenn du positiv und von dir selbst überzeugt bist, trittst du auch selbstbewusst auf und erreichst deine Ziele.

Wir geben dir im Folgenden fünf wertvolle Tipps an die Hand, mit denen du Tag für Tag an deiner positiven Einstellung arbeiten kannst.

1. Denke positiv über deine Mitmenschen und umgebe dich mit einem optimistischen Umfeld

Andere Menschen reagieren immer nur so auf uns, wie wir es unterbewusst oder bewusst von ihnen erwarten. Gleichzeitig lassen wir uns aber auch andersherum von unserem Umfeld beeinflussen.

Der erste Tipp lautet deshalb, einmal ganz genau deine Gedanken über deine Mitmenschen zu beobachten. Wie denkst du über deinen Partner, deine Freunde und deine Arbeitskollegen?

Manchmal fällt uns gar nicht mehr auf, wenn wir negativ über jemanden denken. Diese Gedanken sollten wir dann zum Positiven revidieren, denn anschließend werden uns die entsprechenden Menschen auch anders gegenübertreten.

Denke positiv über deine Mitmenschen und schaffe dir damit ein optimistisches Umfeld, das dich auch mal hochzieht, wenn du einen schlechten Tag hast.

2. Lerne, im Moment zu leben

Gedanken ziehen uns jeden Tag in die Vergangenheit und in die Zukunft – also aus dem gegenwärtigen Moment heraus.

Diese Gedankengänge sorgen dafür, dass wir uns zum Beispiel traurig und schuldig fühlen, wenn wir an vergangene Ereignisse denken, oder ängstlich, wenn wir uns die Zukunft ausmalen.

Übe deshalb, achtsam im Moment zu bleiben. Das Leben findet nämlich immer nur jetzt statt. Meditation und Yoga sind hilfreiche Tools, die dir dabei helfen können.

3. Erfreue dich an den kleinen Dingen im Leben

Im Moment zu leben, heißt auch, sich an den kleinen Dingen im Alltag zu erfreuen. Wir vergessen oft, wie gut es uns gerade in der westlichen Welt geht. Dabei gibt es genug Dinge, für die du dankbar sein kannst.

Mache dir beispielsweise bewusst, dass du gesund bist, die Sonne scheint oder du einen tollen Job hast, von dem du leben kannst. Es geht darum, dass du wieder regelmäßig Freude und Dankbarkeit empfindest. Glücklich und optimistisch zu sein, ist nämlich Einstellungssache.

4. Lächele bewusst und verwende positive Sprache

Um dein Gehirn ein wenig auszutricksen, kannst du auch bewusst lächeln. Damit sendest du nämlich die Botschaft an dein Gehirn, dass du glücklich bist.

Außerdem kannst du darauf achten, eine positive Sprache zu verwenden. Das bedeutet, dass du Wörter wie „nicht“ und „kein“ so wenig wie möglich benutzt. Das Gehirn nimmt sie nämlich nicht wahr.

Wenn du etwa daran denkst, nicht in eine Zitrone zu beißen, entsteht in deinem Kopf trotzdem ein positives Bild. Statt dir das Ziel zu setzen, dich heute nicht aufzuregen, solltest du also lieber formulieren, dass du heute gelassen bleibst.

5. Halte deine Glücksmomente fest

Der letzte Tipp ist ebenfalls sehr hilfreich, um deine optimistische Einstellung zu verankern. Du kannst deine Glücksmomente nämlich festhalten – sei es abends in einer Art Tagebucheintrag, mit verschiedenen Fotos oder gar Instagram Stories, wenn du ausgewählte Ereignisse gerne mit deinen Freunden teilen willst.

Was auch immer für dich funktioniert: Halte schöne Momente fest und erinnere dich an sie, wenn du einmal nicht auf der Höhe bist.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.

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