Wirtschaft

Mitarbeiterführung: Ein essenzieller Tipp von Steve Jobs für alle Chefs

Steve Jobs, Apple
Steve Jobs hat einen wichtigen Hinweis zur Mitarbeiterführung. (Foto: Pixabay.com / waldryano)
geschrieben von Christian Erxleben

Über 30 Jahre lang stand Steve Jobs an der Spitze von Apple. In diesem Zeitraum hat der Unternehmer viel über die Bedeutung von Mitarbeiterführung gelernt. Dabei hat sich für ihn vor allem eine goldene Regel herauskristallisiert, die alle Führungskräfte beachten sollten.

Zu Beginn waren sie ein Dreigespann. Als Steve Wozniak, Ron Wayne und Steve Jobs im Jahr 1976 den Grundstein für das wertvollste Unternehmen der Welt legten, waren alle Männer noch unerfahrene Gründer.

Doch bis zu seinem Tod im Oktober 2011 war Steve Jobs über mehr als drei Jahrzehnte hinweg als CEO von Apple tätig. Damit stand er nicht nur dauerhaft im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern hatte auch die Verantwortung für Hunderttausende Mitarbeiter rund um den Globus.

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Damit hat die Bedeutung der Mitarbeiterführung von alleine mit jedem erfolgreichen Tag und jedem erfolgreichen Jahr zugenommen. Steve Jobs hat – wie jeder andere Geschäftsführer auch – viele Erkenntnisse gesammelt und einen eigenen Führungsstil entwickelt.

Steve Jobs‘ Zitat über Mitarbeiterführung und kluge Menschen

Dabei ist für Führungskräfte insbesondere eine Aussage des Apple-Gründers von Interesse:

Es macht keinen Sinn, kluge Köpfe einzustellen und ihnen dann zu sagen, was sie zu tun haben. Wir stellen kluge Köpfe ein, damit sie uns sagen, was wir tun können.

Darin steckt eine Erkenntnis, die für viele – vor allem junge und unerfahrene – Vorgesetzte und Geschäftsführer von großer Bedeutung ist. Sie müssen lernen, ihren Mitarbeitern zu vertrauen und sich eingestehen, dass es für die geleiteste Arbeit nicht förderlich ist, sich dauerhaft einzumischen.

Selbstverständlich ist (berechtigte) Kritik immer angebracht. Allerdings erschweren Gründer ihren Führungskräften enorm das Leben, wenn sie noch in den alten Aufgabenbereichen mitarbeiten.

Wer als Gründer oder Geschäftsführer eine Führungskraft einstellt, muss ihr die komplette Verantwortung übergeben. Das ist insbesondere in der Anfangszeit ein schwieriger Schritt. Ebenso schwierig ist es, wenn die eigene Herangehensweise sich von der des Mitarbeiters unterscheidet.

Doch gerade in diesen Fällen müssen die Gründer ihren Mitarbeitern das Vertrauen schenken. Alles andere führt zu Verwirrung und Demotivation. Schließlich entsteht so schnell der Eindruck, dass innerhalb des Unternehmens und von Seiten des Geschäftsführers kein Vertrauen besteht.

Und das ist sehr gefährlich.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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