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Querdenker, Fake News
SOCIAL

Das (schmutzige) Geschäft mit den Querdenkern

Fabian Peters
Aktualisiert: 27. April 2021
von Fabian Peters
Das (schmutzige) Geschäft mit den Querdenkern (Foto: pexels.com/ Connor Danylenko)
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Querdenker haben mit den traditionellen Medien ein Feindbild ausgemacht. Sie vertrauen nur wenigen Quellen. Für diese wiederum stellt die Bewegung einen lukrativen Geldgeber dar. Das Resultat: Ein gefährliches Abhängigkeitsverhältnis zwischen Desinformation und tendenziöser Berichterstattung.

„Lügenpresse“, „Mainstreammedien“, „Staatsfunk“, „Plandemie“: Begriffe wie diese prägen den allgemeinen Duktus der Querdenker-Bewegung. Vor allem der Öffentlich Rechtliche Rundfunk (ÖRR) steht im Visier der Querdenker:innen.

Wer oder was nicht dem eigenen Weltbild entspricht, wird in der Regel geleugnet, instrumentalisiert oder diffamiert. Doch woher beziehen Querdenker:innen ihre Informationen?

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Die Hofberichterstatter der Querdenker-Szene

Viele Menschen, die sich der Querdenker-Bewegung zugehörig fühlen, sind anfällig für Desinformation und Verschwörungsmythen. Sie haben oftmals einen vollkommen verzerrtes Bild von der Welt – vor allem von der Politik, der Wissenschaft und den Medien.

Doch einigen wenigen Journalisten schenken die Querdenker:innen ihr Vertrauen. Zu ihnen zählen Boris Reitschuster, Roland Tichy und Alexander Wallasch. Alles gestandene Journalisten, die ihr Handwerk grundsätzlich beherrschen.

Und obgleich sie sich inhaltlich ein Stück weit voneinander unterscheiden, so sehr sind sie miteinander vernetzt. So berichten sowohl Tichy, Wallasch als auch Reitschuster überwiegend tendenziös und äußerst kritisch; gegen das „System“.

Dabei spricht grundsätzlich zunächst einmal nichts gegen kritische Berichterstattung. Im Gegenteil: Es ist mitunter sogar die Aufgabe von Journalist:innen der Regierung kritisch auf die Finger zu schauen, sie zu hinterfragen und auch ein Stück weit zu kontrollieren.

Auch spricht grundsätzlich nichts gegen tendenziöse Berichterstattung. Schließlich sind nahezu alle Medien ein Stück weit tendenziös.

Querdenker und tendenziöse Berichterstattung

Während die TAZ gemeinhin eher als linkspolitisch gilt, wird die FAZ vielmehr dem konservativen Lager zugeordnet. Doch sowohl diese beiden Blätter, als auch andere Medien, die sich diesbezüglich einordnen lassen, berichten lediglich in einem gewissen Maße tendenziös.

Eigene Standpunkte werden ebenso hinterfragt wie auch in andere Richtungen hin berichtet und kritisiert wird.

Meinungsbeiträge wie der Kommentar zählen diesbezüglich oftmals als tendenziöse Textgattung. Eine saubere Trennung von Nachricht und Meinung ist deshalb umso wichtiger.

Keine Trennung von Nachricht und Meinung

Doch während das bei den meisten Medien der Fall ist, bleibt vor allem Boris Reitschuster einer solchen Differenzierung schuldig. Außendarstellung und Realität klaffen oftmals weit auseinander.

Während Roland Tichy seine Seite noch als liberal-konservatives Meinungsmagazin kennzeichnet, verkauft Boris Reitschuster seine Seite als kritischen Journalismus „ohne Haltung“, „ohne Belehrung“ und „ohne Ideologie“.

Das erscheint nicht nur irreführend, das ist schlichtweg gelogen!

Desinformationen unter dem Deckmantel des Journalismus

Reitschuster, Tichy und Wallasch sind nicht ausschließlich auf einer Wellenlänge. Oftmals spielen sie sich jedoch gegenseitig in die Karten. So haben Boris Reitschuster und Alexander Wallasch bereits für das Meinungsmagazin Tichys Einblick geschrieben.

Doch während Tichy und Wallasch in der Medienlandschaft noch eher als gemäßigt gelten, polarisiert Boris Reitschuster derzeit wie kein zweiter. Während die einen ihn feiern, finden ihn die anderen unerträglich.

Das liegt nicht zuletzt an seiner Berichterstattung im Kontext der COVID-19-Pandemie sowie seiner Mitgliedschaft bei der Bundespresskonferenz (BPK).

Ein verzerrter Blick auf die Realität

Vor allem aufgrund seiner journalistischen Vita sowie seiner Erfahrung als ehemaliger Focus-Korrespondent in Russland dürfte Reitschuster der Zugang zur BPK, die gemeinhin als Instanz für Meinungs- und Pressefreiheit gilt, gewährt worden sein.

Für seine kritische Berichterstattung über Russland wurde Reitschuster im Jahr 2008 folgerichtig mit der Theodor-Heuss-Medaille geehrt. Auch im Kontext der BPK stellt Reitschuster mitunter wichtige Fragen. Kritiker:innen werfen ihm jedoch ein hohes Maß an Selbstinszenierung vor.

Viele seiner Fragen beruhen darüber hinaus auf Falschinformationen und verzerren die Realität. Das wiederum trifft oftmals auch auf seine Artikel zu, die ihrerseits häufig vor Fake News nur so strotzen.

Querdenker und Fake News

So titelte Reitschuster auf seiner gleichnamigen Webseite am 22. Januar 2021 beispielsweise: „Unglaublich: WHO warnt vor Unzuverlässigkeit von PCR-Test“.

Nachdem Reitschuster am selben Tag zuvor die Gelegenheit hatte, den Virologen Christian Drosten auf der BPK zu diesem Thema zu befragen, erhielt er eine durchaus plausible Antwort, die seine Schlagzeile eigentlich ad absurdum führt.

Doch in seinem anschließenden Bericht gab er nicht nur ein völlig verzerrtes Bild dieser Situation wieder, er suggerierte auch den Eindruck, die Bundesregierung würde etwas verheimlichen.

Angebliche Fakten werden schnell widerlegt

Einem anschließenden Faktencheck hielt Reitschusters Artikel jedoch nicht lange Stand. Und das ist definitiv kein Einzelfall: Regelmäßig publiziert Boris Reitschuster Beiträge, die im Anschluss entsprechend der Faktenlage widerlegt werden. Hier nur einige Beispiele:

  • Kein Beleg für vielfach «falsche Corona-Tote» oder Profit für Kliniken und Bestatter durch Todesfälle
  • Wirksamkeit von Mund-Nasen-Schutz: Zitat von Christian Drosten irreführend interpretiert
  • Der große Reitschuster-Faktencheck: Warum der Blog reitschuster.de keine seriöse Quelle ist

Bei seinem Verlangen über alle Maßen kritisch zu sein, bleibt die Wahrheit bei Reitschuster oftmals auf der Strecke.

Schlimmer noch: Falschinformationen treffen zulasten der journalistischen Sorgfaltspflicht auf ein breites Publikum. Die COVID-19-Pandemie wird dabei oftmals verharmlost. Impfungen werden verteufelt. Das ist nicht nur gefährlich, das ist demokratiegefährdend!

Keine Richtigstellung nach Desinformation

Denn einmal losgetreten verbreiten sich Fake News vor allem via Social Media rasant schnell. Eine Korrektur sowie Richtigstellung bleibt Reitschuster dabei in der Regel oftmals schuldig. Das nahezu krampfhafte Zweifeln und Kritisieren hat sich bei Boris Reitschuster offenbar sogar zu einem Geschäftsmodell entwickelt.

Doch wie konnte es soweit kommen, dass sich gestandene Journalisten von Desinformation und Verschwörungsmythen so vereinnahmen lassen?

Vermutlich weil sie ihr Klientel bedienen müssen. Vermutlich weil sie, wenn sie ausgewogen berichten würden, kaum Aufmerksamkeit bekämen. Und vermutlich auch, weil Querdenker:innen einen Großteil ihrer Arbeit finanzieren.

Spendenbasierter „Journalismus“

Die Berufsbezeichnung Journalist:in ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt. Vor allem aufgrund der historischen Erfahrungen im Kontext des Nationalsozialismus garantiert Artikel 5 des Grundgesetzes einen freien Berufszugang in den Journalismus. Und das ist auch gut so.

Doch das heißt noch lange nicht, dass überall dort, wo Journalismus draufsteht, auch Journalismus drin ist. Vor allem dann nicht, wenn einige Journalisten regelmäßig gegen den Pressekodex verstoßen.

Mittlerweile ist es zwar üblich, dass sich journalistische Angebote über Spenden finanzieren. So gibt es sogar zahlreiche Medien, die sich ausschließlich über Spenden finanzieren. Zu ihnen zählen unter anderem das Recherchezentrum Correctiv, der Weblog Volksverpetzer und die Nachrichten-Webseite Netzpolitik.

Aber eben auch Seiten wie von Alexander Wallasch, Roland Tichy und Boris Reitschuster. Und das ist grundsätzlich auch in Ordnung. Dennoch gibt es Zweifel und einige Dinge zu beachten.

Missachtung des Pressekodex

Während Reitschuster nicht nur regelmäßig zu Spenden aufruft, bekommt er auf Demonstrationen mitunter auch Geld von den Teilnehmer:innen selbst zugesteckt. Laut Punkt 15.1 (Einladungen und Geschenke) der publizistischen Grundsätzen des Presserats, dem sogenannten Pressekodex, heißt es jedoch: 

Schon der Anschein, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion könne beeinträchtigt werden, ist zu vermeiden. 

Dieser Eindruck entsteht bei Reitschuster jedoch nicht ausschließlich durch Situationen, in denen er Geld von Demonstrierenden annimmt. Er entsteht auch, weil er fast ausschließlich tendenziös berichtet. Weil der Eindruck entsteht, Boris Reitschuster lasse sich für eine entsprechende Berichterstattung bezahlen. Und das auch via Social Media.

Grundsätzlich besteht dabei die Gefahr, dass Spenden wegbrechen könnten, wenn die Leserschaft, die quasi schon eine gewisse Berichterstattung erwartet, sich mit anderen Inhalten nicht zufrieden gibt.

Ohne explizit zu unterstellen, dass ein solche Abhängigkeitsverhältnis bereits unumgänglich Realität geworden ist, entsteht zumindest der Eindruck, dass es durchaus der Fall ist.

Und das ist eben nicht mit dem Pressekodex vereinbar. Von Desinformation, längst überfälligen Korrekturen sowie einem Rattenschwanz, bestehend aus Hass, Hetze und Ideologie, ganz zu schweigen.

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vonFabian Peters
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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).
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