Wirtschaft

#Cryptocrash: Wie sieht die Zukunft von Bitcoin, Ethereum und Co. aus?

#Cryptocrash, Bitcoin, Kryptowährung
Wie ist es nach dem Crash und die Zukunft der Kryptowährungen bestellt? (Foto: Unsplash.com / Executium)
geschrieben von Fabian Peters

Auf Twitter trendet aktuell der Hashtag #Cryptocrash. Die Kurse von zahlreichen Kryptowährungen befinden sich auf Talfahrt. Doch wie ist es um die Zukunft von digitalen Zahlungsmitteln wie Bitcoin, Ethereum und Co. bestellt? Eine Kurz-Analyse.

Nach den jüngsten Kurseinbrüchen tobt auf Twitter unter dem Hashtag #Cryptocrash eine wilde Diskussion rund um die Zukunft von Kryptowährungen. Selbst für den schwankungsanfälligen Kryptomarkt sind die jüngsten Kurseinbrüche äußerst ungewöhnlich.

Die Kurse der beiden populärsten digitalen Währungen Bitcoin und Ethereum brachen zeitweise um 30 beziehungsweise 40 Prozent ein.


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Unter #Cryptocrash munkeln zahlreiche User nun, ob das der Anfang vom Ende der Kryptowährungen ist oder eine Einstiegschance. Gründe für die Kursentwicklung und aktuellen Debatten gibt es viele. Doch die Zukunft scheint ungewiss und auch an einige politische Entscheidungen geknüpft.

#Cryptocrash: Gründe für den Absturz

Mit Tesla-Chef Elon Musk hat Bitcoin einen einflussreichen Fürsprecher verloren. Regelmäßig hat Musk die Kurse durch seine Tweets nach oben klettern lassen. Doch kürzlich hat er eine Kehrtwende vollzogen.

Nachdem Musk Bitcoin erst im März als Zahlungsmittel bei Tesla zugelassen hat, hat der E-Autohersteller die Zahlungsmethoden mittlerweile bis auf Weiteres ausgesetzt.

Die Kurse der Kryptowährung stürzten daraufhin schlagartig ab. Als Grund nannte Musk Klimaschutzgründe und den hohen Stromverbrauch des Zahlungssystems. Der hohe Verbrauch fossiler Brennstoffe sei zudem bedenklich.

Chinesische Regierung verbietet Kryptowährungen

Doch nachdem sich der Kurs zwischenzeitlich wieder eingependelt hat, ging es anschließend weiter bergab. Ein weiterer Auslöser war auch eine Mitteilung der chinesischen Notenbank, die von Kryptowährungen abrät, da es sich nicht um echte Währungen handle.

Auch solle es für Finanz- und Zahlungsdienstleister künftig nicht mehr gestattet sein, digitale Währungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Von der Ankündigung waren auch andere Kryptowährungen wie Ethereum und Dogecoin betroffen. Mittlerweile scheinen sich die Kurse jedoch wieder zu stabilisieren. Doch die Stimmung unter Anleger:innen bleibt weiterhin angespannt. Die Kurse scheinen labil wie selten zuvor. Doch wie sieht die Zukunft von Kryptowährung aus?

Die Zukunft der Kryptowährungen

Vor allem aufgrund der schlechten CO2-Bilanz zahlreicher digitaler Währungen macht sich Skepsis breit. Tesla-Chef Elon Musk kündigte an, Bitcoin künftig erst dann wieder als Zahlungsmittel zu akzeptieren, wenn die Herstellung mit nachhaltiger Energie erfolge.

Zumindest Ethereum ließ mittlerweile verlauten bei der Herstellung, dem sogenannten Mining, das eine enorme Menge an Strom erfordert, künftig auf ein anderes System umsteigen zu wollen.

Das Ethereum-Netzwerk würde dann nicht mehr soviel Strom verbrauchen wie das gesamte Land Peru, sondern „lediglich“ soviel wie eine Kleinstadt mit rund 2.000 Haushalten. Die Kursentwicklung und Zukunft von digitalen Währungen wie Bitcoin, Dogecoin, Ethereum und Co. hängt jedoch von weiteren Faktoren ab.

USA erhöht Steuern für Krypto-Gewinne

Bereits im März 2021 haben die Steuerpläne der USA die Kryptowährungen stark unter Druck gesetzt. US-Präsident Joe Biden plant die Kapitalertragsteuer auf die digitalen Zahlungsmittel in etwa zu verdoppeln. Anleger:innen befürchten wiederum, dass das die Attraktivität schmälere.

In Deutschland ist Besteuerung von Gewinnen aus dem Handel mit Kryptowährungen zudem umstritten und bisher nicht (final) geregelt. Doch das Bundesfinanzministerium hat angekündigt zeitnah Klarheit schaffen zu wollen.

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Über den Autor

Fabian Peters

Schreibt seit Januar 2021 für BASIC thinking. Studierte Germanistik & Politikwissenschaft and der Universität Kassel (Bachelor), Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master). Hat bereits für die Frankfurter Rundschau sowie die Magazine Pressesprecher und Politik&Kommunikation geschrieben.

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