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Was kostet ein Online-Shop?

Was kostet ein Online-Shop?
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Wer online seine Produkte verkaufen möchte, steht vor der Überlegung, einen eigenen Online-Shop zu betreiben. Wir zeigen dir, mit welchen Kosten du für deinen Online-Shop rechnen musst.

Vorab solltest du dir darüber bewusst sein, dass du nicht nur einmalige Kosten zu Beginn hast, sondern auch laufende Kosten. Diese begleiten dich, solange du deinen Online-Shop betreibst.

Wie hoch die Kosten am Ende tatsächlich sind, ist zudem von der Größe und des Shoptypen abhängig. Wir gehen im Folgenden deswegen auf die verschiedenen Kostenpunkte ein und zeigen dir, wie hoch die Kosten je nach Größe und Komplexität deines Online-Shops sind.

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Anschaffungskosten

Im ersten Schritt solltest du dich mit der Konzeption, Planung und Umsetzung deines Online-Shops beschäftigen. Besonders, wenn es um die Bedienbarkeit und den Funktionsumfang geht, solltest du zu Beginn ein ausführliches Konzept erstellen.

Je mehr du in der Konzeption und Planung bereits festlegst und strukturierst, mit umso weniger teuren und zeitaufwendigen Anpassungen musst du im Nachhinein rechnen.

Wenn du bereits Erfahrungen bei der Installation und Einrichtung eines Online-Shops sowie Programmierkenntnisse hast, sind die Anschaffungskosten für die reine Erstellung sehr gering. Viele Betreiber:innen verfügen allerdings kaum über entsprechende Kenntnisse in der Programmierung und benötigen deshalb externe Hilfe bei der Erstellung.

Die Kosten für die Erstellung deines Online-Shops durch einen Programmierer ist abhängig von deinen Wünschen. In der Regel liegen die Kosten zwischen 1.000 und 10.000 Euro. Für einen Standard-Online-Shop sind Kosten zwischen 2.000 und 5.000 Euro im normalen Bereich.

Hosting & Software

Das Hosting ist die Grundlage für jede Website. Im Gegensatz zu „normalen“ Websites ist das Hosting bei einem Online-Shop umfangreicher. Besonders wichtig sind eine gute Erreichbarkeit und wenige Ausfallzeiten des Hosters.

Je weniger dein Online-Shop ausfällt, desto mehr Umsatz kann der Shop generieren. Wenn du nicht online bist, kannst du nämlich auch nichts verkaufen. Zudem ist ein Online-Shop oft größer als andere Websites und benötigt dadurch mehr Ressourcen.

Auch Datenschutz und Sicherheit der Benutzer:innen sind wichtige Aspekte, die bei der Wahl des richtigen Hosters eine entscheidende Rolle spielen. Gute Hosting-Angebote für Online-Shops gibt es bereits ab wenigen Euro pro Monat. Hier kommt es natürlich auch auf die Größe und Komplexität deines Shops an.

Wenn du deinen Online-Shop selbst erstellen möchtest, solltest du dich vorab für eine Software entscheiden. Beispielsweise kannst du mit dem Content-Management-System WordPress in Verbindung mit dem Plugin WooCommerce mit wenigen Kosten deinen Shop erstellen.

Wenn du nur wenig Programmierkenntnisse besitzt, kann ein Shopsystem für dich in Frage kommen. Für wenige Euro pro Monat erhältst du Hilfestellungen und Vorlagen zur Erstellung deines Online-Shops.

Texte, Bilder & andere Medieninhalte

Ein Online-Shop wird erst dann zu einem guten Shop, wenn deine Produkte mit qualitativ hochwertigen Bildern, Texten und anderen Medieninhalten ausgestattet sind. Die visuelle Darstellung wird oft unterschätzt.

Mit selbst aufgenommenen Bildern sparst du zwar Geld, es fehlt aber auch häufig an Professionalität und wirken oft laienhaft. Zudem sollten deine Bilder immer im selben Format aufgenommen werden und bestenfalls einen neutralen Hintergrund besitzen, um nicht vom Produkt selbst abzulenken.

Mit welchen Kosten du für professionelle Bilder rechnen musst, ist abhängig vom Umfang und der Anzahl der Bilder und Produkte. Für qualitativ hochwertige Bilder solltest du mit Kosten ab 1.000 Euro rechnen.

Es sind aber nicht nur Bilder und Videos wichtig, sondern auch der richtige Text. Hochwertige und gut durchdachte Texte und Informationen machen in vielen Fällen den entscheidenden Unterschied aus.

Je besser deine Kund:innen vor dem Kauf informiert werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch die Produkte kaufen. Pro Seite solltest du hier mit Kosten ab 30 Euro rechnen.

Auffindbarkeit – Suchmaschinenoptimierung, Social Media und Online Marketing

Entscheidend für den Umsatz eines Online-Shops ist, dass dieser auch von den Kund:innen gefunden werden. Neue Kund:innen nutzen in der Regel Suchmaschinen, um Produkte zu finden. Deswegen sollte das Ziel sein, in den Suchergebnissen möglichst weit oben zu erscheinen. Eine professionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist deshalb besonders wichtig und kostet dich je nach Umfang zwischen 300 und 1.000 Euro.

Eine professionelle Suchmaschinenoptimierung reicht aufgrund der großen Konkurrenz mittlerweile nicht mehr aus. Online- und Social-Media-Marketing sind wichtige Faktoren für den Erfolg eines Online-Shops.

Durch gezielte Kampagnen können genau die Personen erreicht werden, die sich potenziell für deine Produkte interessieren. Beispielsweise findest du bei vielen Social-Media-Kanälen eine große Auswahl an Werbemöglichkeiten, um deine Zielgruppe zu erreichen. Auch Google stellt mit Google Ads eine Plattform bereit, mit der sich Werbeanzeigen und Kampagnen optimal erstellen, verwalten und messen lassen.

Wartung

Es reicht nicht aus, einen Online-Shop einmal einzurichten und dann nie wieder etwas daran zu verändern. Ein Online-Shop bedarf stetiger Optimierung und Anpassung, sowohl an die Kund:innen, aber auch an den Markt.

Ohne Maßnahmen zur Erfolgsmessung ist es nur sehr schwierig, auf Veränderungen passend zu reagieren. Auch erlauben diese Einblicke in das Verhalten der Besucher:innen gezielte Anpassungen, um den Umsatz weiter zu steigern und den Shop langfristig erfolgreich und profitabel zu machen.

Für Updates und Wartung solltest du deswegen pro Monat mit Kosten ab 50 Euro rechnen.

Fazit: Wie viel kostet ein Online-Shop?

Einen pauschalen Betrag für die Kosten eines Online-Shops festzulegen, ist sehr schwierig. Denn die Kosten hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab und variieren sehr stark. Je nach Größe, Anzahl der Produkte, Komplexität und Zusatzfunktionen sind die Kosten geringer oder höher. Mit den aufgeführten Punkten hast du aber einen besseren Eindruck davon, mit welchen Kosten du rechnen musst.

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