Wirtschaft

Exklusive Zahlen: 50 Prozent mehr Verkäufe in Black Week 2021 – schon jetzt

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Unsplash.com / Tamanna Rumee
geschrieben von Christian Erxleben

Seit Montag, den 22. November 2021, läuft die Black Week 2021 bereits – und die Deutschen befinden sich in Kauflaune. Das zeigt eine exklusive Auswertung der Payment-Experten von Klarna. Demnach gab es schon vor dem Black Friday 2021 fast 50 Prozent mehr Verkäufe.

Black Week 2021: 48 Prozent mehr Verkäufe als 2020

Die Black Week 2021 startet mit einem neuen Rekord. Das geht aus einer exklusiven Analyse des schwedischen Zahlungsanbieters Klarna hervor.

Demnach sind in den ersten vier Tagen der Black Week 2021 im Zeitraum zwischen Montag (22. November 2021) und Donnerstag (25. November 2021) in Deutschland 48 Prozent mehr Verkäufe getätigt worden als im Rekordjahr 2020.


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Millenials geben das meiste Geld in der Black Week 2021 aus

Spannend ist dabei natürlich nicht nur der Blick auf die Anzahl der getätigten Bestellungen, sondern auch die Analyse der Altersstruktur der Käufer:innen. Dabei zeichnet sich ein deutliches Bild ab.

Demnach sind die Millenials – also die Shopper im Alter zwischen 25 und 40 Jahren – für den Großteil der Einkäufe verantwortlich. Auf sie entfallen 49 Prozent des Umsatzes. Für ein Viertel des Umsatzes (25 Prozent) zeichnet sich die Generation X verantwortlich. Das sind Menschen zwischen 41 und 56 Jahren.

Weniger interessant sind die Shopping-Feiertage rund um den Black Friday 2021 und den Cyber Monday 2021 derweil offensichtlich für die jüngsten und ältesten Mitglieder der deutschen Gesellschaft.

So entfallen auf die Generation Z – das sind Menschen zwischen 18 und 24 Jahren – gerade einmal 17 Prozent des Umsatzes. Noch weniger aktiv sind lediglich die Baby Boomer (ab 57 Jahren), die gerade einmal neun Prozent zum Umsatz beitragen.

Hamburg ist Deutschlands Shopping-Hochburg, Sachsen abgeschlagen

Auch die Analysen von Klarna mit Blick auf die einzelnen Bundesländer sind spannend. Demnach ist der Umsatz pro Kopf in Hamburg (132 Punkte) am höchsten und liegt deutlich über dem neutralen Bundesdurchschnitt (100 Punkte).

Auch in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Berlin und Bayern wird in der Black Week 2021 mehr gekauft als im Rest der Bundesrepublik.

Ein deutliches Desinteresse an den US-amerikanischen Shopping-Feiertagen zeichnet sich anhand der Klarna-Auswertung demnach in den östlichen Bundesländern ab.

So ist das Interesse in Sachsen (60 Punkte) am niedrigsten. Auch in Sachsen-Anhalt (62 Punkte), Thüringen (70 Punkte), Mecklenburg-Vorpommern (70 Punkte) und Brandenburg (76 Prozent) ist das Interesse an den (vermeintlichen) Schnäppchen-Tagen sehr gering.

Black Friday 2021: 780 Prozent mehr Verkäufe in der ersten Stunde

Während zu den beliebtesten Produkten der Black Week 2021 Schmuck, Accessoires, Kinderprodukte und Unterhaltungsprodukte gehören, gipfelt der Shopping-Marathon im Black Friday 2021, der am 26. November 2021 stattfindet.

Offenbar haben Millionen Menschen in Deutschland pünktlich um Mitternacht die Shopping-Saison eröffnet. Die Auswertung von Klarna zeigt, dass in der ersten Stunde des Black Friday 2021 die Verkäufe um 780 Prozent höher ausfallen als an einem durchschnittlichen Tag im Jahr 2021.

Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen

Aller Euphorie und allen Rabatt-Aktionen zum Trotz ist am Black Friday 2021 auch Vorsicht geboten.

Einerseits nutzen Betrüger das hohe Shopping-Aufkommen, um gezielt mit gefälschten Amazon-Anrufen an vertrauliche Informationen zu kommen. Andererseits beziehen sich die großen Rabatte oftmals auf die UVP. Die tatsächliche Ersparnis liegt oftmals im niedrigen einstelligen Bereich. Deshalb solltest du vermeintliche Schnäppchen genau prüfen.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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