Google, Facebook, Wettbewerbsverzerrung, Woher kommt der Name Google

Woher hat Google eigentlich seinen Namen?

Marinela Potor
Unsplash.com / Mitchell Luo

Google ist sicherlich allen ein Begriff. Doch weißt du eigentlich, was der Markenname bedeutet und wie es überhaupt zu diesem Wort gekommen ist? Wir erklären, woher der Name Google kommt.

Vom Start-up zum Milliarden-Konzern

Google ist einer dieser Markennamen, der jedem ein Begriff ist, doch dessen Ursprung die wenigsten kennen. Dabei ist die Geschichte hinter dem Namen gleichzeitig lustig und überraschend.

Die Ursprünge von Google gehen auf das Jahr 1998 zurück. In diesen noch relativ jungfräulichen Tagen des Internets gründen Sergey Brin und Larry Page das Unternehmen „Google“ und eröffnen ihr Büro in Mountain View im US-Bundesstaat Kalifornien.

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Heute ist Google ein Internet-Gigant. Über die Suchmaschine des Unternehmens laufen weltweit allein am Desktop knapp 75 Prozent aller Suchanfragen ab. Und mittlerweile bietet Google mit Angeboten wie Gmail, dem sozialen Netzwerk YouTube und einem Cloud-Dienst ein vielfältiges Portfolio an.

Rückenmassage statt Google

Doch zu den Anfangszeiten suchten Sergey Brin und Larry Page wie die meisten Gründer:innen nach einer Finanzierung. Die Millionen trudelten recht schnell ein. 1999 hatte Google schon 25 Millionen US-Dollar an Kapital eingesammelt.

Doch was viele der Investor:innen damals wahrscheinlich nicht wussten: Google hätte fast den Namen „Rückenmassage“ abbekommen und der aktuelle Name des Unternehmens war eigentlich ein Versehen.

Woher kommt der Name Google?

So erinnert sich etwa David Koller, ein IT-Professor an der Universität Stanford, an der auch Page und Brin studiert haben, an die Anfänge der Namensgebung.

So begannen Page und Brin im Jahr 1996 über Namen für ihre Suchmaschine nachzudenken. Sie nannten ihr Produkt zunächst „BackRub“, was übersetzt so viel wie Rückenmassage heißt. Der Name bezog sich auf die Backlink-Analyse der Suchmaschine.

Doch mit der Weiterentwicklung des Algorithmus wurde schon ein Jahr später ein neuer Name fällig. Zu dieser Zeit teilte sich Larry Page ein Büro mit einigen anderen Stanford-Absolventen. Zusammen begannen sie so eines Tages im September 1997, an einem Whiteboard Ideen für Namen zu skizzieren.

Von Googol zu Google

Ihre Ideen kreisten um Begriffe, die ausdrücken würden, wie die Suchmaschine riesige Datenmengen verarbeiten konnte. Einer der Büro-Kollegen, Sean Anderson, schlug schließlich „Googolpex“ vor, woraufhin Larry Page auf die Idee zur verkürzten Form „Googol“ kam. Beide Ausdrücke beziehen sich auf sehr hohe Zahlen.

Konkret ist Googol ein mathematischer Ausdruck, der die Zahl eins, gefolgt von 100 Nullen, bezeichnet. Das klang sehr einprägsam und sofort machte Sean Anderson sich auf die Suche im Netz, um herauszufinden, ob die Domain „googol.com“ schon vergeben sei.

Doch Anderson vertippte sich dabei und suchte stattdessen nach „google.com“. Diese Domain war (nicht überraschend) verfügbar. Larry Page gefiel der Name trotz des Vertippers aber so gut, dass er die Domain innerhalb weniger Stunden für sich und Brin registrierte.

Und darum heißt die größte Suchmaschine der Welt also seit dem 15. September 1997 Google.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.