Twitter, Downvotes, Dislike, Twitter Downvotes

Twitter weitet Downvote-Funktion aus

Fabian Peters
unsplash.com/ Jeremy Bezanger

Nach einer monatelangen Testphase hat Twitter seinen Downvote-Funktion ausgeweitet. Immer mehr User berichten über entsprechende Hinweise zum neuen Feature innerhalb der App. Ob es sich um eine weitere Testphase handelt oder ob die Funktion nun dauerhaft bleibt, ist allerdings noch unklar. 

Bereits im Juli 2021 läutete Twitter die erste Testphase seiner Downvote-Funktion ein. Damals betonte das Unternehmen, dass es sich nicht um eine Dislike-Funktion handeln würde. Der Unterschied: Die Twitter-Downvotes sind nicht öffentlich einsehbar und werden nicht mit dem Tweet-Autor oder innerhalb der Timeline geteilt.

Als Teil einer Testphase war die Funktion in den vergangenen Monaten lediglich einigen iOS-Usern vorbehalten. Laut Twitter wolle das Unternehmen dabei nachvollziehen können, welche Inhalte Nutzer:innen sehen wollen. Anfang Februar 2022 kündigte die Plattform dann an, dass man die Testphase ausweiten wolle. Immer mehr User berichten seither über das neue Feature.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Twitter Downvotes: Das hat es mit der neuen Funktion auf sich

Mit der Downvote-Funktion können Nutzer:innen Antworten herunterstimmen, die ihrer Meinung nach irrelevant sind. Das Prinzip erinnert dabei sehr an den Social-News-Aggregator Reddit, der seine Inhalte mithilfe von Up- und Downvotes sortiert. Die Twitter-Downvotes sind jedoch nicht öffentlich und können nur vom User selbst gesehen werden.

Auch der Tweet-Autor der heruntergestimmten Antworten kann die Downvotes nicht sehen. Gleiches gilt für die Timeline. Twitter möchte mit der neuen Funktion Inhalten mit höherer Qualität laut eigenen Angaben Priorität verleihen. Das Unternehmen wolle verstehen, welche Arten von Antworten Nutzer:innen für relevant halten, damit man mehr davon anzeigen könne.

Zunächst nur eine weitere Testphase

Laut den letzten offiziellen Angaben von Twitter handelt es sich bei der Downvote-Funktion nach wie vor um eine Testphase, die das Unternehmen nun ausgeweitet hat. Wie die Plattform die User auswählt, die das Feature nutzen können, ist unklar. Twitter teilte jedoch erneut mit, dass es sich nicht um eine Dislike-Funktion handle und dass die Downvotes nicht öffentlich sind.

Ein offizieller Hinweis zur Downvote-Funktion von Twitter.

Außerdem würde das Herunterstimmen nichts an der Reihenfolge von Antworten ändern. Wie lange die aktuelle Testphase andauern soll und ob Twitter die Funktion dauerhaft einführen will, ist derzeit ebenfalls noch unklar. Rein theoretisch könnten die Downvotes jedoch auch dafür missbraucht werden, um Diskurse zu manipulieren.

Auch interessant: 

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Digital Marketing Manager*in (w/m/d)
TÜV Rheinland Group in Köln
Social Media Manager & Content Creator (d...
die wegmeister gmbh in Stuttgart
Marketing Manager (w/m/d) Schwerpunkt Online ...
Horváth in Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart
Kaufmännischer Mitarbeiter für den Bereich E-...
tetris Unternehmensberater GbR in Bielefeld
Werkstudent*in Teilnehmermanagement und Veran...
VDI Wissensforum GmbH in Düsseldorf
Marketing-Mitarbeiter / Social Media Manager ...
IBP International Building Products GmbH in Linden
(Junior) Social Media Manager (w/m/d) für die...
ASB Sozialeinrichtungen (Hamburg) GmbH in Hamburg
Teile diesen Artikel
Chefredakteur
Folgen:
Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).