Technologie Wirtschaft

Homescreen! Ein Blick auf das Smartphone von Mihai Streza

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geschrieben von Fabian Peters

In der Serie „Homescreen!“ präsentieren wir dir regelmäßig die Homescreens von Menschen aus der Social Media-, Marketing-, Medien- und Tech-Welt – inklusive spannender App-Empfehlungen und Tipps für alles von To-Do-Listen bis zum kleinen Game für zwischendurch. Heute: Mihai Streza, Gründer und Geschäftsführer vom Berliner VR-Start-up Wondder.

Smartphones sind addictive wie sonstwas. Abgesehen davon, dass sie sehr nützliche Werkzeuge sind. In diesem Sinne empfehle ich Initiativen wie das Center for Humane Technology, Campaign for a Commercial-Free Childhood (CCFC) – für diejenigen von uns, die Kinder haben oder sich für deren Wohl interessieren – Screen-Free Weeks and Days und Ähnliches.

Die Essenz davon für mich, auf Smartphones bezogen: Nutze wenige Icons auf dem Homescreen. Da gehören wirklich nur die Apps hin, die man oft bewusst nutzt. Wenn ich irgendwelche sinnlosen Apps auf dem Homescreen habe, werde ich sie höchstwahrscheinlich auch immer wieder starten. Daher: Sehr bewusst wählen, die Anzahl beschränken.


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Zeitmanagement und Notizen

Ich nutze die Apple-eigene Notizen-App sehr viel. Hier kann ich Notizen machen, Texte schreiben – diesen Text schreibe ich gerade auch in Notes. Speech to Text funktioniert außerdem gut darin. Die App interagiert schön mit anderen Apps, die ich verwende. Zu den Notizen kann man auch Fotos hinzufügen oder etwas dazu malen: Das lässt sich sehr gut zusammenfügen.

Alarmed ist eine Aufgabenliste mit schönen Funktionalitäten, wie zum Beispiel “Nag me” – mich einfach an eine Aufgabe erinnern, immer wieder, mit einer von mir bestimmten Frequenz, bis ich die erledigt habe.

Things ist mein persönliches Themen-Management-System. Die App wurde für Apple entwickelt. Eine scheinbar eigensinnige und somit für mich sympathische Entwicklungstruppe, die für ein Produkt steht und nicht unter Optimierungswahn leidet, ohne Multi-User Funktionalität, das ist das Dashboard meines Schiffs.

Ich nutze Getting Things Done als Organisationsphilosophie und dies lässt sich gut in Things abbilden. Asana (für Android): Ja, ich habe ein Team bei Wondder, also brauche ich doch auch Multi-User Funktionalität für gemeinsame Projekte. SwiftScan (für Android) macht schnell ein PDF aus allem, was ich so brauche: vom Restaurant Beleg für die Buchhaltung bis hin zum Poster an der Litfaßsäule für die Puppentheater Vorstellung für die Kinder.

Wondder, Mihai Streza, Virtual Reality, Start-up

Mihai Streza, Gründer und Geschäftsführer vom Berliner VR-Start-up Wondder.

E-Mail-Server und Kommunikation

Irgendwann ist mir mein Internet-Hoster sowas von auf die Nerven gegangen (durch wiederholten grottenschlechten Kundenservice), dass ich in Rage meinen privaten E-Mail Server dort gekündigt habe. Ich habe die Kündigungsfrist selbstverständlich sofort vergessen und, da der besagte grottenschlechte Kundenservice sich natürlich nie wieder gemeldet hat, stand ich auf einmal ohne E-Mail Server da.

Nach kurzer Recherche bin ich auf Proton Mail (für Android) gekommen, einen Anbieter aus der Schweiz, bei dem man für seinen Mailserver ordentlich bezahlt. Jetzt hab ich’s meinem Hoster gezeigt! Nie wieder drei Euro im Monat für einen Mail Server bezahlen! Ab sofort bezahle ich diesem Schweizer Unternehmen das fünffache, kriege aber genau dieselbe Leistung für das Geld und habe meine Rache erhalten.

Als Team halten wir bei Wondder unsere Kommunikation auf Discord (für Android): Ursprünglich für Gamer entwickelt, ist das der ideale Ort für ein Team, das sich mit VR beschäftigt. Zusätzlich zu den Chat-Kanälen haben wir hier die Möglichkeit, uns gegenseitig schnell und unkompliziert anzurufen, mit oder ohne Video.

Die meisten Videokonferenzen halten wir auch auf unserem Discord Server. Auch verwalten wir hier unsere Community von Endnutzern – Chat, Support-Anfragen, Feedback zu unseren VR-Produkten, Einladungen zu Events und vieles mehr.

Mihai Streza, Wondder, Virtual Reality, Start-up

Mihai Streza, Gründer und Geschäftsführer vom Berliner VR-Start-up Wondder.

Kryptowährungen, Meditation und ein Jagdschein

Auf Kraken (für Android) verwalte ich meine Kryptowährungen. Und da Kraken Wert auf Sicherheit legt, bei all den Milliarden, die täglich auf der Plattform transaktioniert werden, brauche ich dafür auch den Authenticator – steht bei mir dann direkt neben Kraken.

Ich mache gerade meinen Jagdschein und lerne gerne dafür, während ich darauf warte, dass meine Kinder endlich einschlafen, mit dem JagdTrainer (für Android). Für Berlin gibt’s zwar nicht die richtigen Inhalte – warum denn auch? Berlin kocht auch hier, wie gefühlt bei jedem, noch so kleinstem Thema, ein eigenes Süppchen, und nutzt weder eine Multiple-Choice Prüfung, wie ALLE anderen Bundesländer, noch stellt es die Inhalte zur Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.

Ich kann aber gerne gezielt auf die Prüfung in, sagen wir mal Sachsen lernen. Vielleicht ist das ein Omen, irgendwann werde ich wahrscheinlich in Sachsen landen, und die Prüfung dort machen. Muss ich die Mündliche dann auf sächsisch machen? Ich schaue mal in der Prüfungsordnung nach…

Mindfulness (für Android) ist eine wunderbare App, die in gewählten Abständen eine Meditationsglocke läuten lässt. Die schönen, lang nachhallenden Klänge machen mich darauf aufmerksam, wieder bewusst zu stehen, zu atmen, mich mal aus meiner verkrampften Stellung vor dem Bildschirm aufzurichten und mich zu bewegen.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).

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