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Windenergie: Siemens erzielt Stromrekord mit neueartigem Windrad

Felix Baumann
Siemens Gamesa

Siemens hat mit einer Windkraftanlage einen neuen Stromrekord aufgestellt. Innerhalb von 24 Stunden produzierte der Prototyp einer 14-Megawatt-Anlage knapp 359 Megawattstunden. Das reicht aus, um mit einem Mittelklasse-Elektroauto rund 1,8 Millionen Kilometer zurückzulegen. 

Nachhaltige Energie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Daher ist es wichtig, bestehende Technologien weiterzuentwickeln, um mehr Energie pro Fläche zu generieren. Siemens Gamesa schlägt diesen Weg inzwischen ein und vermeldete kürzlich einen neuen Rekord.

Die Windkraftanlage SG 14–222 DD ist zwar weiterhin ein Prototyp, gilt aber bereits als Branchenrevolution. Denn laut Siemens Gamesa erzeugte eines der Windräder an der Nordküste Dänemarks etwa 359 Megawattstunden innerhalb eines Tages. Das soll ausreichen, um ein mittelgroßes Elektroauto etwa 1,8 Millionen Kilometer anzutreiben.

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Windenergie: Siemens erzielt Stromrekord

Damit übertraf Siemens den bisherigen Rekord des Herstellers General Electric. Eine Anlage des Unternehmens erzeugte zuletzt 312 Megawattstunden in 24 Stunden. Die Zahlen erscheinen eindrucksvoll, spiegeln aber einen Trend in der Branche wider. Denn mit zunehmenden Rekorden erhöht sich auch die Größe der Windräder.

Wer in der Vergangenheit an Windkraft dachte, der hatte wahrscheinlich Strukturen mit relativ kompakten Rotorblättern im Sinn. Ein Rotorblatt des Prototyps SG 14–222 DD hat hingegen eine Länge von 108 Metern. Der Durchmesser liegt derweil bei 222 Metern. Ein solches Windrad deckt damit eine Windfläche von 39.000 Quadratmetern ab.

Neuartiges Windrad ist leistungsstark und nachhaltig

Auf hoher See auf soll die Anlage laut Siemens Gamesa eine Leistung von etwa 14 bis 15 Megawatt erzielen können. Im besten Fall reicht das aus, um bis zu 18.000 Haushalte mit Energie zu versorgen. Das Windrad ist aber auch aufgrund einer anderen Eigenschaft besonders, denn die Rotorblätter sind umweltfreundlich.

Siemens Gamesa entwickelte nämlich eine Fertigungstechnik, die das spätere Recycling von einem Großteil aller Komponenten erlaubt. Der Hersteller Vestas und Siemens Gamesa bauen derweil unabhängig voneinander auch Turbinen mit einem Durchmesser von 236 Metern.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.