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Netflix entwickelt neue Videospiele und prüft Cloudgaming-Dienst

Fabian Peters
Netflix

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Netflix hat bereits eigene mobile Games für Android- und iOS-Smartphones herausgebracht. Nun kündigte das Unternehmen an, dass sich 55 weitere Spiele in der Entwicklung befinden. Mike Verdu, Leiter der Spieleabteilung, ließ außerdem durchblicken, dass Netflix einen Cloudgaming-Dienst in Erwägung zieht.

Erst kürzlich kündigte Netflix an, sein Gaming-Angebot erweitern zu wollen. Das Unternehmen will deshalb beispielsweise ein eigenes Spielestudio in Finnland gründen. In seinem kürzlich veröffentlichten Quartalsbericht bestätigte der Streaminganbieter außerdem, dass sich derzeit 55 neue mobile Games in der Entwicklung befinden.

Doch damit nicht genug. Denn trotz eines relativ geringen Interesses und einer niedrigen Spieleranzahl zieht das Unternehmen offenbar auch einen eigenen Cloudgaming-Dienst in Erwägung. Das ließ Mike Verdu, Leiter der Spieleabteilung von Netflix, auf einer Konferenz in San Francisco durchblicken.

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Will Netflix einen eigenen Cloudgaming-Dienst gründen?

Demnach will das Unternehmen sich offenbar über seine mobile Games hinaus ein Standbein in der Gamingbranche aufbauen. Verdu sagte dazu:

Wir prüfen sehr ernsthaft ein Cloud-Gaming-Angebot, damit wir unsere Mitglieder auf Fernsehern und PCs erreichen können. Wir werden dies auf die gleiche Weise angehen, wie wir es mit dem Handy getan haben, nämlich klein anfangen, bescheiden sein, nachdenklich sein und dann ausbauen.

Google war zuvor mit einem ähnlichen Vorhaben gescheitert, denn: Der Suchmaschinen-Gigant stellte seinen Cloudgaming-Dienst Stadia kürzlich ein. Netflix glaubt derweil, dass das Unternehmen dort Erfolg haben kann, wo Google gescheitert ist. Mike Verdu dazu:

Es ist ein Schritt, von dem wir denken, dass wir ihn machen sollten, um die Mitglieder dort abzuholen, wo sie sind, auf den Geräten, auf denen sie Netflix konsumieren.

Über 2,4 Millionen neue Abonnenten

Um seine Pläne umzusetzen, kündigte das Unternehmen außerdem ein weiteres Gamingstudio in Kalifornien an. Nachdem Netflix im April 2022 erstmals Abonnenten verlor, scheint es derzeit wieder besser zu laufen. Erst kürzlich bestätigte der Streaminganbieter ein günstigeres Abo, das Werbung enthält.

Die aktuellen Quartalszahlen sind zudem besser als erwartet. Denn Netflix konnte im dritten Quartal 2022 rund 2,4 Millionen neue Abonnenten gewinnen. Zuvor hatte das Unternehmen selbst einen Zuwachs von rund einer Million Neukunden prognostiziert.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).