Windkraftanlage, Leipzig, Prototyp, Wind

Deutscher Rentner erfindet Windrad mit dreimal mehr Leistung

Felix Baumann
Horst Bendix

Rentner Horst Bendix aus Leipzig hat in Eigenregie ein Windrad entwickelt, das bis zu dreimal mehr Leistung bringt als herkömmliche Windkraftanlagen. Die Größe spielt dabei eine entscheidende Rolle. 

Dieses Jahr steht im Zeichen der regenerativen Energieträger. Nachdem uns unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern immer bewusster wird, setzt allmählich ein Umdenken ein. Seitdem bauen viele Länder konsequent ihre Kapazitäten bei Wind- und Wasserkraft sowie im Solarsektor aus. Innovative Entwicklungen in der Branche machen es möglich.

Für die Entwicklung von noch besseren Windkraftanlagen benötigt es aber nicht zwangsläufig ein großes Unternehmen mit Millionenbudget. Das demonstrierte nun ein Ingenieur im Ruhestand. Denn Reiter Horst Bendix aus Leipzig hat sich gefragt, wie sich noch mehr Ertrag aus der Technologie herausschlagen lässt. Letztlich entwickelter er einen komplett neuen Prototyp.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Neuartiges Windrad generiert dreifachen Ertrag

Das neuartige Windrad steht momentan noch im Garten von Bendix, trägt aber bereits zur Stromversorgung der Familie bei. Das Besondere an der Technologie ist, dass sie in etwa dreimal so viel Energie erzeugen kann als vergleichbare Anlagen. Die Höhe der Rotorblätter macht es möglich.

Denn je größer ein Windrad ist, desto höher ist in der Regel auch die Ausbeute. Während am Boden meist nur ein laues Lüftchen weht, sind Höhenwinde nämlich deutlich stärker. Allerdings limitiert die Stabilität einer Anlage die maximale Bauhöhe. Mit dem Konstrukt von Bendix könnten aber Windräder mit einer Höhe jenseits von 200 Metern Realität werden.

Windkraft: Besondere Bauweise für mehr Höhe und Leistung

Möglich macht es die Bauweise. Damit sich die Windkraftanlage nicht verbiegt und langfristig kollabiert, verfügt das Windrad des Ingenieurs über drei Stützen und ein massives Fundament. Außerdem verbaute Bendix den Generator am Fuß der Anlage. Bei kommerziellen Anlagen befindet sich dieser meist direkt an den Rotorblättern.

Skaliert man das System, dann könnten künftige Anlagen in etwa 20 bis 30 Gigawattstunden pro Jahr generieren. Aktuelle Systeme leisten wiederum rund zehn Gigawatt. Für den 92-jährigen Bendix zählt derweil hauptsächlich eines: Er möchte seine Anlage in den kommenden Jahren im Einsatz sehen.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Sachbearbeiter (m/w/d) Social Media / Presse-...
Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz in Bad Ems
Social Media Manager (m/w/d)
Köhler+Partner GmbH in Buchholz in der Nordheide (Gr...
Social Media Manager (m/w/d)
IW Medien in Köln
Marketing Tech & Content Automation Exper...
MAINGAU Energie GmbH in Obertshausen
Mitarbeiter/in Customer Support E-Commerce (m...
Neona Living GmbH in Köln
Marketing Manager / Marketing Specialist (m/w...
ExpertHeads Consulting in Barßel, Bad Zwischenahn, W...
Praktikant Videografie & Content Creation...
The Filmevent in Frankfurt am Main
UX Designer / Screen Designer (w/m/d)
IQ-optimize Software GmbH in Krefeld
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.