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Microsoft: Großbritannien blockiert Milliarden-Deal mit Activision Blizzard

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Activision Blizzard
geschrieben von Fabian Peters

Die britische Wett­bewerbs­behörde „Competition and Markets Authority“ (CMA) macht Microsoft bei der Milliarden-Übernahme des Videospiel-Konzerns Activision Blizzard einen Strich durch die Rechnung. Der Grund: Bedenken bezüglich der markt­beherrschenden Stellung des Windows-Konzerns. Die Hintergründe.

Rund 70 Milliarden US-Dollar für die Übernahme des Videospiel-Konzerns Activision Blizzard: So der Plan von Microsoft, der bereits Anfang 2022 durchsickerte. Doch die britische Wett­bewerbs­behörde „Competition and Markets Authority“ (CMA) macht dem Windows-Konzern nun einen Strich dich die Rechnung.

Microsoft und Activision Blizzard: Großbritannien blockiert Milliarden-Deal

Denn die Behörde befürchtet, dass der Milliarden-Deal den Wettbewerb auf dem Cloud-Gaming-Markt verzerren könnte. Das teilte die CMA nun in einer offiziellen Erklärung mit. Darin heißt es:

Die endgültige Entscheidung, das Geschäft zu verhindern, erfolgte, nachdem die von Microsoft vorgeschlagene Lösung nicht in der Lage war, die in den im Februar veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen der Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) dargelegten Bedenken im Cloud-Gaming-Sektor wirksam auszuräumen.

Außerdem habe die Behörde im September 2022 eine „eingehende Prüfung des Vorhabens“ eingeleitet und sei zu dem vorläufigen Schluss gekommen, „dass die Fusion Microsoft im Bereich Cloud-Gaming noch stärker machen und den Wettbewerb in diesem wachsenden Markt behindern könnte.“


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Microsoft will Berufung einlegen

Der Deal zwischen Microsoft und Activision Blizzard steht damit bereits vor der zweiten Hürde. Denn zuvor klagte bereits die US-amerikanische FTC gegen die Übernahme. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, will der Windows-Konzern jedoch Berufung einlegen.

Zum Hintergrund: Microsoft hat ohnehin eine starke Position im Gaming-Bereich inne. Die CMA-Untersuchung habe allerdings ergeben, dass es für den Xbox-Konzern von marktbeherrschendem Vorteil sein könne, wenn die Videospiele von Activision Blizzard in den Cloud-Service aufgenommen würden. Ihre Bedenken für den Konsolen-Markt hat die Behörde aber relativiert.

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Über den Autor

Fabian Peters

Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).