Smartphone-Aus, Wearables, Smartwach

Smartphone-Aus in fünf Jahren: Gehört den Wearables die Zukunft?

Vivien Stellmach
Tragen wir in fünf Jahren alle Smartwatches statt Smartphones mit uns herum? (Foto: Pixabay.com / Free-Photos)

Samsung-Chef DJ Koh behauptet, dass wir in fünf Jahren keine Smartphones mehr benutzen werden. Stattdessen gehört tragbaren Geräten wie intelligenten Armbanduhren und Kopfhörern die Zukunft. Hat er damit vielleicht sogar recht? Eine Einordnung zum möglichen Smartphone-Aus.

Eigentlich wollte Samsung im April 2019 das erste faltbare Smartphone auf den Markt bringen. Doch offensichtlich hatte sich der südkoreanische Hersteller überschätzt: Das Galaxy Fold war noch nicht so weit und Samsung musste einen Rückzieher machen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz zum Fauxpas um das Galaxy Fold prophezeite Samsung-Chef DJ Koh nun überraschend, dass wir in fünf Jahren allerdings sowieso keine Smartphones mehr benutzen würden.

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Smartphone-Aus: Sorgt das Galaxy Fold für einen Wandel?

Koh meint, dass Smartphone-Hersteller langsam Grenzen beim Design erreichen würden. Die zunächst gescheiterte Markteinführung des Galaxy Fold würde dies belegen.

Zudem glaubt der Samsung-Chef, dass mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G sowohl Nutzer als auch Hersteller mehr auf Wearables setzen werden. Das Smartphone-Aus würde uns demnach schon bald bevorstehen.

Koh meint damit auch nicht nur alle Samsung-Smartphones, sondern grundsätzlich alle Mobiltelefone auf dem Markt.

Wie das österreichische Portal Futurezone schreibt, erklärte er im Rahmen einer Pressekonferenz zum Galaxy Fold nämlich, dass wir unsere Mobiltelefone schon in fünf Jahren nicht mehr benutzen würden.

Smarte Geräte statt Handys

Laut dem Tech-Portal Zdnet sagte Koh: „Wir dürfen nicht an Handys denken, sondern mehr an smarte Geräte.“ Der Chef glaubt, dass von diesem Jahr an eine neue Ära beginnen werde. Möglicherweise ist seine Behauptung gar nicht so weit hergeholt. Wearables erfreuen sich schließlich schon jetzt immer größerer Beliebtheit.

Auch Apple-Chef Tim Cook hatte erst kürzlich öffentlich gemacht, dass die Umsätze, die Apple mit Wearables wie den Airpods oder der Apple Watch macht, längst den Höchstwert überschritten haben, den der iPod jemals erzielt hatte.

Smartphones sind ausgereift

Man kann also sagen: Smartphones sind ausgereift. Wenn wir uns beispielsweise ansehen, wie groß die Veränderungen noch vom iPhone 5 zum iPhone 6 waren, feilt Apple mittlerweile nur noch an Details.

Die technische Weiterentwicklung wird immer langsamer. Aber die Nachfrage nach neuen Technologien wird nicht kleiner. Kunden erwarten offenbar, im Schnitt alle zwei Jahre ein neues Mobiltelefon mit verbesserter Technik in den Händen zu halten.

Wearables werden immer beliebter

Wir können uns also nun folgende Frage stellen: Wären Wearables nur eine willkommene Abwechslung zum Smartphone oder steckt in ihnen noch mehr Potenzial zur Weiterentwicklung als in Mobiltelefonen?

Nutzer einer Smart Watch merken eigentlich schon jetzt nicht mehr, dass sie ein kleines Display am Arm tragen. Im Zusammenspiel mit kabellosen Bluetooth-Kopfhörern können wir zum Teil auch schon mit einer intelligenten Uhr telefonieren, Musik hören und vieles das tun, was wir sonst mit dem Smartphone erledigen.

Spannend ist dabei auch, wie sich die Kommunikation weiterentwickelt. Wenn wir beispielsweise nur noch eine Smart Watch verwenden, bleiben wir unterwegs dann nur noch über Sprachsteuerung mit Familie, Freunden und Arbeitskollegen in Kontakt? Würden Messenger wie WhatsApp verschwinden, oder schafft es eine Künstliche Intelligenz dann, unsere Sprache zuverlässig abzutippen?

Fünf Jahre sind keine allzu lange Zeit, und trotzdem kann sich währenddessen noch viel verändern und entwickeln. Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Markt in den kommenden ein bis zwei Jahren entwickelt und inwieweit Hersteller ihre Smartphones noch verbessern können, um den hohen Erwartungen ihrer Kunden gerecht zu werden.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
SEO Digital Marketing Consultant (Mensch)
Instaffo GmbH in Berlin
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Teile diesen Artikel
Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.