Chrome-Notebook Cr-48: Googles ganz eigene Vorstellung von einer ‘Belastungsprobe’

Manchmal hilft nur rohe und animalische Destruktions-Gewalt, um seinen Standpunkt klarzumachen. Das oder etwas Ähnliches dürften sich die Verantwortlichen in Mountain View gedacht haben, als sie das aktuelle Promo-Video (siehe unten) zum Chrome-Notebook Cr-48 produziert haben. Stolze 25 Geräte wurden von Google über den Jordan geschickt, um Chrome UX-Designer Glen Murphy die Vorteile der hauseigenen, Cloud-basierten Anwendungen aufzeigen zu lassen. Und die, seien wird doch mal ehrlich, sind ja eigentlich auch der Star, und nicht das Cr-48 selbst.
Wie dem auch sei: So schön und unterhaltsam das Video auch sein mag, (auch) Googles Cloud-Angebot wird künftig wohl mit anderen Widrigkeiten zu kämpfen haben, als den dort gezeigten. Seit dem Vorfall mit Wikileaks und Amazon dürfte die Cloud als solche nämlich von den Usern und Kritikern vermutlich noch kontroverser hinterfragt werden als bisher. War das Thema bislang hauptsächlich bestimmt durch “Datenschutz”- beziehungsweise “Datensicherheit”-lastige Diskussionen, könnte in Zukunft ein weiterer Aspekt hinzukommen. Nämlich die Frage danach, was passiert, wenn der (Public-)Cloud-Anbieter sich – aus welchen Gründen auch immer – dazu entschließt, seinen Kunden von der Wolke zu kicken.
Dass man das Teil auch anders zerlegen kann, nämlich im gepflegten iFixit-Stil, beweist das folgende Bild:

Offenbar hat nicht jeder Tech-Journalist und Blogger vor, sein von Google kostenlos zur Verfügung gestelltes Testgerät zurückzuschicken – zumindest nicht im Originalzustand… Für weitere Fotos vom Innenleben des Cr-48 besucht bitte das Blog der Kollegen von Engadget.
(Marek Hoffmann / Screenshot)
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Ich finde die neuen Features hätte man auch irgendwie positiver darstellen können.
Ich hätte eigentlich nicht vor, mein Notebook zu schmelzen…
Wirklich total sinnlos, mal einfach so viele Notebooks zu zerstören….
Wurde später durch “Arbeitsplatzrechner” ersetzt, weil es zu unsicher war – ein Problem am Server udn die ganze Firma steht still, weil niemand mehr an die Daten kommt. Fällt aber ein Arbeitsplatzrechner aus, kann der Rest der Firma weiter arbeiten.
Ob das nun mit einer “Cloud”, die ja auch nur ein Serververbund ist, sicherer wird, wage ich zu bezweifeln. Zumal ja jetzt auch die bereits angesprochene “Willkürgefahr” dazu kommt. Wer sagt, dass ich nicht plötzlich von meinen Daten abgeschnitten werde, wenn ich etwas sage, was dem Serverbesitzer nicht gefällt?
Oder wenn ich nicht Betrag XY bezahle ;).
Aber sind wir doch mal ehrlich. Die witzigste Werbung kommt am besten rüber….
Wieso braucht man da noch ein weiteres Betriebssystem? Oder eine spezielle Hardware die es zuhauf schon gibt.
@lutze
Also ich finde die Werbung nicht wirklich witzig… (sondern nur sinnlos)
[...] Quelle: Basicthinking [...]
Ich nutze die Google-Cloud schon längst, mit Gmail, Dropbox und co. Wozu ich da jetzt ein spezielles Notebook bräuchte, ist mir nicht klar.
Das ist so wie: Du musst den neuen BMW kaufen, denn er fährt mit (trommelwirbel) BENZIN!!
Wow.