Best of #Drosselkom-Satire: Telekom im Skitstorm

obermann

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Dies gilt auch und insbesondere für den Protest gegen die Drosselungspläne der Deutschen Telekom – mittlerweile besser bekannt als #Drosselkom. Selten hat es ein deutsches Unternehmen schneller geschafft, Ruf und Image grundlegender zu ramponieren.

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Das Netz reagiert mit Wut und Empörung, schüttet aber auch kübelweise Spott und Häme über den Bonnern aus. Längst gesellt sich zum Shitstorm auch ein Skitstorm*. Viele der kleinen und großen Kunstwerke verschwinden allerdings leider allzu schnell wieder in den Tiefen des Webs. Daher kommt hier unser persönliches Best of #Drossel-Satire – Ergänzungen in den Kommentaren ausdrücklich erwünscht.

Think positive and smile

Denn seien wir doch ehrlich: Man muss das Ganze auch einmal positiv sehen. Die Telekom leistet schließlich einen unschätzbaren Beitrag zur Entschleunigung des Alltags. Weniger Hektik und Stress, dafür mehr Muße für die wichtigen Dinge:

Zudem ist das Gemecker wirklich unfair. Der Postillon leistet glücklicherweise wichtige Aufklärungsarbeit. Denn was wir von Öl und Kohle längst kennen, gilt eben auch hier:

Und hat eigentlich schon einmal irgendjemand der ganzen Miesmacher an die Umwelt gedacht? Eben.

In einigen Gegenden Deutschlands sind die versprochenen 384 (nicht nur 364 – das wäre doch auch lächerlich) Kbit/s darüber hinaus ein echter Fortschritt. Die Telekom fördert mit ihrer Drosselung somit ganz nebenbei den Breitbandausbau. Der Dank der Landbevölkerung ist ihr sicher:

Bis es soweit ist, werden andere Unternehmen endlich auf die kleine Minderheit von Menschen aufmerksam gemacht, die bisher unter extrem langsamen Internetverbindungen leiden und bieten endlich praktikable Lösungen an:

Des weiteren hat die nervige Update-Flut endlich ein Ende – früher ging’s doch schließlich auch ohne:

Außerdem: Andere machen es doch ebenfalls. Aber da sagt wieder keiner was:

Aber überrascht tun. Typisch.

Dabei kann man sich das Drosseln doch auch zum Vorbild nehmen:

Eine Übersicht zu den neuen Telekom-Tarifen hat übrigens Ex-BASIC-thinking-Blogger André Vatter auf seinem Blog geleakt. Alles nur halb so schlimm: blubb Alle weiteren Fragen zum Thema beantwortet das Social-Media-Team der #Drosselkom über Twitter:

Oder ihr wendet euch vertrauensvoll an Google Plus:

Für den Anfang helfen vielleicht aber schon die neuen Telekom-Spots, um mehr Klarheit zu erlangen:

Noch Fragen?

Bild: NEXT Berlin / Flickr (CC BY 2.0)

* skit (engl.): Parodie, Satire, Spott

Abgelegt unter:

8 Kommentare

  1. tfiege

    ‘skitstorm’ bedeutet auf Schwedisch nichts anderes als ‘Shitstorm’. Daher dachte ich erst, als ich die Überschrift gesehen habe: Ach schön, weg vom Anglizismus, hin zum Schwedizismus :D.

  2. Marcus

    Na ja, bei Kabel Deutschland und o2 ist es auch der Fall. Es gibt leider eben noch einige wenige Nutzer, die gigabyte-weise an Software, Spielen usw.. ständig herunterladen. Die pochen natürlich auf den Flatrate-Vertrag.

  3. Mika. B

    Nachdem der ehemalige Staatsbetrieb Telekom nun sein Netz Drosselt überlegen die Öffentlich Rechtlichen Fernsehsender nun auch statt einer weiteren Gebührenerhöhung für Alle ihre GEZ Flatrate zu Drosseln.
    Ab 2016 darf jeder nur noch 75 Std im Monat Fernsehen wie gewohnt Schauen , wer mehr will muss dann zusätzlich Zahlen oder er Empfängt nur noch 1 Programm.
    Es kann ja schließlich nicht sein das Fußball “Dauer Glotzer” auf Kosten der anderen ständig die Leitungen Verstopfen ;-)

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