Sonstiges

Markt taxiert Wert von Xing/OpenBC auf 156 Mio Euro

die Aktien sind verteilt, 90% gehen an Institutionelle, der Ausgabepreis liegt bei 30.00 Euro. Mehr dazu bei ARD Börse.

so, dann mal Glückwunsch an OpenBC/Xing (verdammt, wie soll man die nun nennen…). LinkedIn ein Schnäppchen geschlagen und wohl das erste Startup in D, das im „neuen“ Netz nach der Eiszeit des New Economy Crash geboren wurde. Hoffe, dass Börsengänge für weitere Web-Startups kein Tabu bleiben. OpenBC hat die Ehre, als erstes Web-Unternehmen, diesen Meilenstein erreicht zu haben. Wie sieht es mit vergleichbaren Startups in den USA aus? Ist da keiner von den Supersternchen an die Börse bisher? Lass mal sehen: Woot, YouTube, MySpace, Etsy, Flickr, Technorati, Digg, LinkedIn… hm.. alle nicht. Hä? USA? Land des Geldes? Und OpenBC ging an die Börse? Ein deutsches Unternehmen. Verkehrte Welt.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

14 Kommentare

  • Naja, ist wohl noch grade so gut gegangen. Der Kurs macht den Eindruck als wenn er doch erstmal unter die 30,- Euro tauchen möchte. Vielleicht haben die Konsortialbanken heute auch noch ein bischen auf den Kursverlauf „aufgepasst“ … bei 28,- Euro werde ich mir die Zahlen von openbc mal näher anschauen.

    Was die USA angeht. US-Unternehmen werden ja mit Venture Capital erschlagen und derzeit ist es wohl profitabler sich aufkaufen zu lassen. Und es besteht wohl vielfach auch Interesse an Übernahmen. Da weis man dann auch genauer was man in der Tasche hat und muss nicht mit dem Aktienkurs mitzittern falls es mit dem Geld verdienen letztlich doch nicht klappt …

  • Da wird hinter den Kulissen kräftig Kurspflege gemacht. Denn ein Rutsch unter den Ausgabekurs können sich die Banken nicht leisten. Das wäre dann das Ende der kleinen web2.0 IPO-Euphorie.

  • Da hat wohl jemand das amerikanische „venture capital-Modell“ noch nicht kapiert.
    Aber ich helfe gerne: http://en.wikipedia.org/wiki/Venture_capital

    Die NYSE kommt erst danach. Politik der kleinen Schritte ins Big-Business, Herr Basic.
    Und YouTube dürfte es ja mit dem Erwerb durch Google geschafft haben.

    MySpace gehört meines Wissens dem Eigentümer von FoxNews. Auch nicht einer der Ärmsten.

    Wenn Sie mal ein Recherche-Seminar besuchen wollen, lassen Sie es mich wissen, Herr Basic.
    Ich kenn´ da jemanden, der Ihnen einen Schnäppchenpreis macht.

  • @Andreas, absolut klasse, woher Du das alles weißt. Es ist natürlich schade, dass ich Deine Kommentare jedes Mal aus dem Spamfilter holen muss, da Dich Akismet als Spammer einstuft. Aber das packst Du schon bestimmt, Du scheinst Dich auszukennen.

  • XING 0.0…

    Um Missinterpretationen zu vermeiden:
    Mit XING 0.0 ist die Stunde Null gemeint – der Börsengang.
    Den “open Business Club” (openBC), in dem ich vor langer Zeit einmal Foren-Moderator wurde, gibt es seit einigen Wochen nicht mehr. Aus dem op…

  • Herr Basic, warum fragen Sie nach der Adresse meiner Website, wenn Sie die URL zum [miep] dann doch auf Google stellen?

    Sie treten ja fast schon in die Fußstapfen von „Doc Huber“. Ist der womöglich ein Kumpan von Ihnen?

    Obwohl, der beteuert ja, in seinem Blog eben genau das nicht zu tun, was der Herr Basic in seinem Blog tut: Zensieren.

    Das steigert Ihre Glaubwürdigkeit ungemein, Herr Basic.

  • @Andreas, Du hast den Test wunderbar bestanden, nach Deiner URL zu checken. Hast Du das erwartet? Sieht so aus. Da Dein Blog schon dermaßen werbeverseucht ist, frage ich mich, ob Du kommentierst oder herumspammst. Ich zensiere dann sogar supergern:) Das steigert mein Freundschaftskarma bei Personen wie Dir. Wenn ich falschliegen sollte, werde ich es mit Sicherheit verschmerzen.

  • Robert, wir werden ganz bestimmt nie Freunde werden. Das wird Dich nicht traurig machen – und mich auch nicht.

    Aber wenn ich auf so Botschaften stoße wie Deinen Beitrag über den Börsengang von Xing, frage ich mich doch: Warum postet der Robert das? Weiß doch schon das ganze Land von. Sogar der ARD-Zuschauer hatte es bereits mitbekommen. Dein Link zur ARD-Börse beweist es ja.

    Viel interessanter ist dann aber die zweite Frage: Warum lässt Robert bestimmte Eigentümerverhätnisse, etwa an YouTube oder MySpace unerwähnt?

    Unwissenheit? Glaube ich nicht.
    Aber, was dann?

    Wäre schön, wenn Du es mir beantworten könntest. Los Robert, verrat mir Deinen Masterplan, damit ich gelegentlich mal ein Auge zudrücken kann.

  • wenn ich Dich richtig verstehe, fragst Du Dich also, warum ich was schreibe und warum nicht? Das ist recht einfach: Wenn Du weit über 500 Artikel zu den YouTubes dieser Welt alleine schon dieses Jahr verfasst hast, darf man davon ausgehen, dass das bei den Stammlesern zum Allgemeinwissen gehört, wer was macht und wem gehört. Das ist so, als würde man über Daimler Chrysler schreiben und sich wundern, warum der Schreiber nicht erwähnt, dass DC eine AG ist.. insofern fange ich auch nicht mehr bei Pontius und Pilatus an, sondern da, wo ich es für richtig halte. Dass möglicherweise einige Zufallsleser nicht klarkommen, ist völlig ok, da das Blog hier nicht die Sesamstraße ist und sein will.

    Mein geheimer Masterplan? Och, ich starte bald ein Social Network für Blitzmerker. Da sehe ich großen Bedarf:)

    [btw, Andreas, Deine URL vom 2. Kommentar habe ich zur Abwechslung auf google.com gebogen. Wenn ich den Eindruck habe, dass Du des Kommentierens und nicht des Spammens wegen unterwegs bist, biege ich nicht mehr um. Unfair? Pech.]

  • Ach, Fairness. Wer glaubt denn daran? Wie sagte schon Einstein: „Nur wer von Herzen negativ denkt, kann positiv überrascht sein.“
    Das schafft Spielraum für positive Überraschungen.

    Aber vielleicht siehst Du Dir einfach mal das Kommentar-Reglement vom 37.6-Blog an. Im Interesse völliger Transparenz ist dort zu erfahren, wann ich einen Kommentar als Spam werte und wann nicht.

  • ich hatte auch schon überlegt, ob es ok wäre, eine explizite Kommentarregelung aufzustellen, doch dann fiel mir stets das Schild „Betreten der Rasenfläche verboten“ ein. Letztlich macht man ja nicht vorher den Gast mit 1000 Regeln bekannt, was er wie machen soll. Lieber entspannt aufeinander zugehen und wenns dann kracht, kann man es auch ohne Verweis auf Regeln zwischenmenschlich klären. Bis dato hat das super geklappt.

  • Robert, von Verbotsschildern á la „Betreten verboten“ halte ich auch nichts. Aber Gebotsschildern wie „Bürger schützt Eure Anlagen“ kann ich eine ganze Menge abgewinnen.

    Ich schlag jetzt mal folgenden modus vivendi vor: Hart in der Sache, aber fair im Ton.

    D´accord, Monsieur Basic?

  • Ich weiss nicht, was ihr euch aufregt. Der Markt hat immer recht. Wenn jemand 30 Euro für das Papier zahlt, dann ist es auch 30 Euro Wert. Alles andere ist Theorie und Spökenkiekerei wie wir im Norden sagen.