Sonstiges

Doo startet in die offene Beta-Phase


Das Bonner Startup Doo, das wir in der Vergangenheit hier auf dem Blog begleitet haben, startet heute in die offene Beta-Phase. Verfügbar ist die Software für den Anfang für Mac OS X und als Tile-Version für die Windows 8 Beta. Zusätzlich gab das Unternehmen die Höhe der kürzlich abgeschlossenen neuen Finanzierungsrunde bekannt. Nach dem schon bekannten Investment aus dem vergangenen Dezember in Höhe von 6,8 Millionen US-Dollar (5,2 Millionen Euro) hat sich die Summe jetzt auf insgesamt 10 Millionen Dollar erhöht.

Doo ist ein Tool, das Dokumente archiviert und leichter durchsuchbar macht. Dazu aggregiert die Client-Software Dokumente aus E-Mails und Verzeichnissen. Ein Lern-Algorithmus soll erkennen, um welchen Dokumententyp es sich handelt. Konkurrenten der Bonner sind mit einem jeweils etwas anderen Ansatz Smarchive, Doxo oder Doctape. Das Unternehmen Doo wurde bereits vor einem Jahr von Frank Thelen, Marc Sieberger und Alex Koch gegründet. Ein Start war eigentlich bereits für das Frühjahr geplant, dann aber immer weiter verschoben worden. Mir hat Doo im ersten Test gut gefallen. Jetzt bin ich auf eure Meinung gespannt!

(Jürgen Vielmeier)


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Über den Autor

Jürgen Vielmeier

Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.

13 Kommentare

  • Gerade unter dem Aspekt des Papierlos Experiments welches ich gerade durchführe finde ich die Idee von Doo gut und super spannend. Aber solange ich das ganze nicht mit meinen Windows Geräten nutzen kann werde ich nicht mitmachen.

    Aber auf dem Win8 Premiere Club konnte ich schon mal einen ersten Blick auf die Win8 App werfen und ich freue mich schon wenn ich es endlich selbst testen kann.

  • ihr habt bei den Konkurrenten den Marktführer in digital content mangement vergessen – die d.velop AG aus dem Münsterland.

  • ich bin so gut konditioniert dass ich bei einem Dreieck in einem Kreis immer zuerst versuche den Play-Button zu drücken, auch wenn es keinen Sinn ergibt wie hier.

  • Habt ihr nicht auch Angst eine Anwendung mit Webzugang all eure Dokumente durchforsten und analysieren zu lassen? My brain says: sounds great! but my gut feeling says: nononononoooooo!

  • @Andreas: Die Software kann auch offline genutzt werden. Sync ist ein zusätzliches Features dass du nutzen kannst, aber nicht musst.

  • Würde doo ja gerne testen, nachdem ich schon bei der „gewinne Amazon-Gutscheine“-Hochlade-Aktion mitgemacht habe. Aber ohne eine Unterstützung von Snow Leopard wird das nichts – ich finde ja das Anliegen, den eigenen Code möglichst „clean“ zu halten, wie doo selbst bei Twitter schreibt, gut, aber ein Support von ein paar mehr Versionen von Betriebssystemen (Mac OS 10.6.8, Windows 7) wäre doch wünschenswert, um das ganze Programm auch dementsprechend testen zu können.

    Gerade wenn es doch den ganzen Papierkram ersetzen soll, u.U. auch mal in Unternehmen, wo ja Windows 7/teilweise sogar noch XP an der Tagesordnung ist, sollte man eine möglichst schnelle Unterstützung dieser Systeme gewährleisten können, auch in der Beta-Phase!

  • @Andreas. +1

    Tolle App. Schönes Design. Aber dieser Wahn das Web mit immer mehr und mehr Daten über uns zu füllen (nebenbei bemerkt aus reiner Faulheit), und noch mit solch sensiblen, muss langsam aufhören.

    Seit dem ich bei Playstation Network auf die Schnauze gefallen bin, und meine Daten jetzt sonst wo überall verstreut sind, denke ich 5 Mal nach bevor ich noch irgendwo mehr über mich preisgebe als notwenig.

  • Aber auf dem Win8 Premiere Club konnte ich schon mal einen ersten Blick auf die Win8 App werfen und ich freue mich schon wenn ich es endlich selbst testen kann.

  • Interessantes Dokumentenlösung das ich mir gerne einmal näher ansehen möchte. Interessant wäre für mich auch eine Art der Dokumenten-Vererbung.

    Vielen Dank für den Tipp

  • Eine Beschränkung auf MacOS und Windows8, ohne die älteren Windows Versionen zu unterstützen, wird leider die professionelle Nutzung in vielen Bereichen auf die nächste Jahren ausschließen. Schade eigentlich.

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