MyTaxi stellt elegante Mobile-Payment-Lösung vor

Jürgen Vielmeier

Über die deutsche Taxi-App MyTaxi haben wir in der Vergangenheit ja schon öfter geschrieben. Und es gibt immer mal wieder ein paar Neuerungen und Verbesserungen. Dass man über die App jetzt auch direkt seine Taxifahrt bezahlen kann, ist eine ganz nette Sache.

Interessant wird es aber vor allem dadurch, dass MyTaxi dabei auf jeden neumodischen Schnickschnack verzichtet, der von den Herstellern als die Zukunft des Bezahlens gefeiert wird, aber so nutzerfreundlich am Ende gar nicht ist. NFC, ein Aufstecker (Dongle), QR-Codes oder Kreditkarten über die Frontkamera einlesen. Bei der neuen MyTaxi-App für iOS alles nicht der Fall. Es reicht, im Kundenkonto einmalig die Daten der Kreditkarte oder des PayPal-Accounts einzugeben. Als Sicherheit wird zusätzlich ein PIN-Code hinterlegt, den man beim Bezahlvorgang eingeben muss. Alles andere erledigt man mit ein paar Wischgesten in der App.

Zusätzliche Transaktionsgebühr

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Direkt in die Funktion eingebaut ist die Möglichkeit, dem Taxifahrer ein Trinkgeld in Höhe von 5, 10 oder 15 Prozent zu spendieren. Fahrer und Kunde erhalten später eine Abrechnung per Mail. Während der Service für Fahrgäste kostenlos ist, müssen die Fahrer für die bargeldlose Zahlung einen Obolus entrichten: Zusätzlich zu den 79 Cent (netto), die jede vermittelte Fahrt kostet, zahlt der Fahrer 21 Cent plus 3,9 Prozent der Fahrpreises.

Das erscheint mir, ehrlich gesagt, nicht unbedingt wenig. Die Transaktionsgebühr ist auch das, was Taxifahrer an MyTaxi am ehesten kritisieren. In einem längeren Beitrag im Mai über MyTaxi und den Krieg mit den Taxizentralen habe ich bei der allgemein umjubelten App auch einige Kritikpunkte gefunden. Dass sich das Hamburger Startup, ebenso wie die Taxizentralen, nicht an den Verhandlungstisch setzen will, sorgt im Taxigewerbe für einen Unmut, der eigentlich nicht zwingend notwendig wäre. MyTaxi trägt daran in meinen Augen zumindest eine Mitschuld.

Dass die App innovativ ist, daran habe ich derweil kaum Zweifel. Der Service funktioniert gut, die neue Bezahlfunktion ist clever. Die Expansion im In- und Ausland schreitet voran. Aber was jetzt dieses Werbevideo mit dem nackten Mann soll – sagt ihr es mir:

(Jürgen Vielmeier, Screenshot: MyTaxi)

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Content Design & Document Manager –...
Stadtwerke Speyer GmbH in Speyer
Online Marketing Specialist (m/w/d) | Merzig ...
Mediq Deutschland GmbH in Merzig, Liederbach am Taun...
Praktikum People Communications – Socia...
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Köln, Berlin
Social Media Specialist (w/m/d)
Personalwerk GmbH in Karben
Content Manager (w/m/d) Blog
1&1 in Montabaur
Content Manager (w/m/d) Blog – Teilzeit...
1&1 in Montabaur
Mitarbeiter*in (m/w/d) IT-Systemadministratio...
Ruhr-Universität Bochum in Bochum
Teile diesen Artikel
Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.